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Pegasus Spyware

Ivo2

Administrator
Teammitglied
Croatia
Was man so liest und hört, einfach unglaublich
Orban dürfe massiv eingesetzt haben
"Hunderte Presseleute, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Oppositionsmitglieder sind Medienberichten zufolge weltweit Opfer staatlicher Spähangriffe geworden. Dazu sollen Geheimdienste und Polizeibehörden Pegasus, ein Überwachungsprogramm einer israelischen Firma, missbräuchlich verwendet haben. Zum Einsatz kam die Software demnach auch im EU-Land Ungarn. Die rechtskonservative Regierung von Viktor Orban dementierte das."

Auch Macron dürfte Betroffener sein

"Von den umfassenden Ausspähungen von Journalisten, Aktivisten und Regierungsvertretern mithilfe der Software Pegasus ist möglicherweise auch der französische Präsident Emmanuel Macron betroffen. Eine von Macrons Nummern sei auf einer geleakten Liste entdeckt worden, sagte Laurent Richard, Chef der hinter den Enthüllungen stehenden Organisation Forbidden Stories, am Dienstag. Unklar sei jedoch, ob das Mobiltelefon des Präsidenten tatsächlich gehackt worden sei."


Auch Österreicher wurden ausgespäht

"Unter den rund 50.000 Telefonnummern, die im Zusammenhang mit dem Spionageprogramm Pegasus geleakt wurden, findet sich nach Informationen des „Standard“ auch die eines Österreichers. Es handle sich um Werner Baumgartner, selbstständiger Unternehmer und Vorsitzender des Austrian Business Council in Dubai, eines Netzwerks, das Interessen von Wirtschaftstreibenden in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) vertritt, hieß es heute."

 
Wie Pegasus aufs Handy kommt

"Den Namen "Pegasus" habe man gewählt, weil die Software ein trojanisches Pferd sei, und zwar eines mit Flügeln, das direkt auf das Handy fliegt - so erzählte es Shalev Hulio, Chef der israelischen Firma NSO, einst in einem Interview. Es ist kein physischer Zugriff auf das Gerät notwendig. Das Spionageprogramm kann aus der Ferne installiert werden, klammheimlich, ohne dass es die Zielperson mitbekommt - und sogar ohne dass das Opfer irgendetwas tun muss. "
 
So verlogen. Willkommen gläserner Bürger. Es existiert kein Kontrollorgan, das die Nutzung dieser Spysoftware irgendwie reguliert. Die Entwicklerfirma schwadroniert nur herum von wegen Missbrauch unmöglich...
 
Die "Monsterwaffe" Pegasus: Insider packt über Alltag mit Spyware aus
Zum ersten Mal erklärt ein Insider, wie ein Staat das mächtige Spionagewerkzeug einsetzt. Immer wieder richtete es sich gegen Journalisten – und auch gegen Präsidenten

Nach all den Geheimnissen, die Safir ausplaudert und der Gefahr, in die er sich deshalb begibt, soll nun ausgerechnet eine Handynummer beweisen, dass seine Informationen verlässlich sind – und das Königreich Marokko des Lügens überführen. Safir nennt die Telefonnummer während eines Treffens irgendwo in Europa. Wo genau dieses Treffen stattfand, muss geheim bleiben.

Safir kommt aus einer Welt der Agenten, in der kaum echte Namen fallen, sondern vor allem Codewörter. So ist es auch in diesem Text. Safir heißt nicht Safir. Fast ein Jahrzehnt verbrachte er im Inneren des marokkanischen Geheimdienstes, jetzt hat er sich dazu entschieden, auszupacken. Er berichtet, wie eine der mächtigsten Hacking-Operationen des vergangenen Jahrzehnts abgelaufen ist. Handynummern haben dabei eine zentrale Rolle gespielt.

Mehr als 50.000 Nummern
2021 enthüllte das "Pegasus Project", ein internationales Konsortium von Journalisten unter Leitung der französischen Non-Profit-Redaktion Forbidden Stories, wie Staaten weltweit eine Software namens "Pegasus" nutzten, um Menschen digital zu überwachen: Kontakte, Fotos, Anrufe. Alles sensibel, alles abhörbar. Entwickelt hat die Software eine Firma mit Sitz in Israel: NSO.

 
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