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Pizza mit ....

Wo es die beste Pizza in Europa gibt
Das jüngste Ranking der italienischen Auskenner von "50 Top Pizza" gibt Aufschluss darüber, in welchen Städten die beste Pizza zu finden ist. Wien ist unter den besten drei

Die Pizza-Checker von der Organisation 50 Top Pizza, die alljährlich die besten Pizzerien der Europas kürt, haben das Ranking für 2025 bekannt gegeben. Auf Platz eins der Liste steht Napoli on the Road, eine Londoner Pizzeria mit Filialen in Chiswick und Richmond. Das Restaurant, das vom italienischen Pizzabäcker Michele Pascarella eröffnet wurde, konnte seinen Titel demnach verteidigen.

Baldoria in Madrid belegt den zweiten Platz in der Rangliste von 50 Top Pizza. Den dritten Platz teilen sich Sartoria Panatieri in Barcelona und Via Toledo in Wien. Auf dem vierten Platz geht's nach London zurück, mit 50 Kalò.
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Die zehn besten Pizzerien in Europa und wo sie zu finden sind:
1. Napoli on the Road - London, England
2. Baldoria - Madrid, Spanien
3. Sartoria Panatieri - Barcelona, Spanien
3. Via Toledo - Wien, Österreich
4. 50 Kalò - London, England
5. Imperfetto - Puteaux, Frankreich
6. Pizza Zulu - Fürth, Deutschland
7. Nnea - Amsterdam, Niederlande
8. Fratelli Figurato - Madrid, Spanien
9. Sapori Italiani U Taliana - Bratislava, Slowakei
10. Forno d'Oro - Lissabon, Portugal

Offensichtlich fehlt ein wichtiges Land: Italien. Denn dem widmet man bei 50 Top Pizza eine eigene Rangliste. Die Gewinner dort werden am 15. Juli in Mailand bekanntgegeben. (red, 7.6.2025)


 
Die besten Pizzen werden in und um Neapel gebacken – wir haben sie probiert
Sie gehören zu den besten Pizza-Adressen in und um Neapel: 50 Kalò, I Masanielli und Pepe in Grani. Dort backen die Superstars unter den Pizzaiolos die Scheiben, die die Welt bedeuten. Sind sie eine Pilgerreise wert?

Die ersten Zweifel kommen einem während der Zugfahrt. Die dauert nämlich immerhin über eineinhalb Stunden – von Neapel bis in eine Ortschaft namens Caiazzo. Eine zähe Angelegenheit, bei der man Zeit findet, sich Fragen zu stellen. Etwa, ob es wirklich Sinn hat, in Neapel, jener Stadt, die als Wiege und Hochburg der Pizza gilt, in der sie Kult und Wahrzeichen ist, und wo es wunderbare Exemplare davon an jeder Ecke gibt, sich in einen verschlafenen Pendelzug zu setzen, nur um zu einer
Pizzeria zu tuckern?

Vom Bahnhof sind es dann noch einige hundert Meter Fußweg bis zur Pizzeria Pepe in Grani. An einem verregneten Nachmittag im Frühling wirkt die 5.000 Seelengemeinde wie ausgestorben, Läden sind geschlossen, Menschen keine zu sehen. Im Fremdenzimmer über der Pizzeria trocknet man erstmal die Kleider und lauscht dem Regen. Nach einiger Zeit werden unter dem Fenster Stimmen laut, zuerst vereinzelt, dann immer mehr. Gegen 19 Uhr dann ein Blick aus dem Fenster. In der engen Gasse drängt sich eine stattliche Menschenmenge, die auf Einlass in die wohl berühmteste Pizzeria der Welt wartet.

 
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