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Prozess gegen Titos Handlanger in München

BlackJack

Jackass of the Week
Die Attentäter streckten den Oppositionellen mit sechs Kugeln aus einer schallgedämpften Ceska-Pistole und einer Beretta nieder. Zusätzlich schlugen sie ihm - wahrscheinlich mit einer Art Haumesser - den Kopf ein.

Sollten sich alle Jugoslawien-Romantiker durchlesen

Nicht nur die ... denn diese Anklage wegen einem brutalen YU-Mord an einem kroatischen Regimekritiker hat einen äußerst bizarren Hintergrund.

Der Fall Durekovic hatte im vergangenen Jahr europaweit Aufsehen erregt. Kroatien lehnte eine Auslieferung der beiden Tatverdächtigen nach Deutschland ab und änderte sogar (drei Tage vor dem EU-Beitritt) ein Gesetz, so dass der internationale Haftbefehl zunächst ins Leere lief. Erst auf Druck der EU-Kommission, die dem Land mit dem Entzug finanzieller Hilfen drohte, übergab Kroatien die Männer im vergangenen Frühjahr an die deutschen Behörden. Mustac und Perkovic sitzen seither in Untersuchungshaft.
Zwei YU-Killer, die ethnische Kroaten waren, ermorden also einen kroatischen Dissidenten. Nach dem Zerfall von YU hat Kroatien nichts besseres zu tun als UDBA-Mördern Absolution zu erteilen und sie für den Aufbau eigener Geheimorganisation anzuheuern, und nicht nur das, um sie vor einer Auslieferung zu schützen werden über Nacht Gesetze geändert. Wir haben es also nicht Cro sondern der EU zu verdanken, dass die Mörder überhaupt vor Gericht stehen, das ist der eigentliche Skandal. Offenbar stehen noch viel mehr UDBA-Mörder unter dem Schutz Kroatiens. Was Kroatien braucht ist eine Aufarbeitung über den Verbleib aller ehemaligen kroatischen YU-Geheimdienstler, die seit 91 in Kroatien tätig sind oder waren, so wie es in Deutschland mit der Stasi gemacht wurde. Dafür müssen sie alle vom Dienst suspendiert werden.

Josip Perković war bis 1990 bei der jugoslawischen Geheimpolizei UDBA tätig. Während dieser Zeit war er Leiter des kroatischen Zweigs des SDS (Staatssicherheitsdienst), der sich hauptsächlich mit kroatischen Emigranten und Dissidenten im Ausland beschäftigte. Nach Angaben des BKA soll er 1977 einen Kroaten zum Mord an zwei in Deutschland lebenden Kroaten angestiftet haben. Vor allem wurde er im Zusammenhang mit dem am 28. Juli 1983 stattgefundenen Mord an Stjepan Đureković mit Internationalem Haftbefehl gesucht.

Anfang der 1990er Jahre war Perković für die Errichtung des Geheimdienstnetzes im unabhängigen Kroatien verantwortlich, die Bildung der Geheimdienste des Verteidigungs- und Innenministeriums gehen auf ihn zurück. Er war Leiter des kroatischen Militärgeheimdienstes und übte weitere verschiedene Funktionen in diesen Bereichen aus. In den letzten Jahren war Perković als Berater des Innengeheimdienstes und als Dozent an der militärischen Hochschule tätig. Sein Sohn Saša war Sicherheitskoordinator des ehemaligen Staatspräsidenten Kroatiens Stipe Mesić und ist (Stand 2013) Mitglied des nationalen Sicherheitsrates Ivo Josipovićs.[SUP][3][/SUP]
 

hrhrhrvat

Gesperrt
Du hast es erfasst BJ. So ist die traurige kroatische Welt. Perkovic wollte man nicht ausliefern, die jetzige Regierung hat Schiss vor seinen Aussagen.
 

BlackJack

Jackass of the Week
Du hast es erfasst BJ. So ist die traurige kroatische Welt. Perkovic wollte man nicht ausliefern, die jetzige Regierung hat Schiss vor seinen Aussagen.

Aber warum? Die jetzige Regierung kann nichts für seine Dreckstaten für die UDBA
 

hrhrhrvat

Gesperrt
Aber warum? Die jetzige Regierung kann nichts für seine Dreckstaten für die UDBA

Warum wird sich vllt. zeigen. Das sind doch jetzt teilweise Kinder von loyalen Titoisten, mal sehen wie schwarz die eine oder andere Familiengeschichte ist. Man kann nur mutmaßen.
 

BlackJack

Jackass of the Week
Warum wird sich vllt. zeigen. Das sind doch jetzt teilweise Kinder von loyalen Titoisten, mal sehen wie schwarz die eine oder andere Familiengeschichte ist. Man kann nur mutmaßen.
Die machen es damt allen Kroaten unmöglich sich ruhigen Gewissens über UDBA-Mörder zu beklagen weil andere einem vorhalten könnten was man sich denn aufrege, die kroatische Regierung beschäftigt doch UDBA-Mörder
 
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