Karoliner
Schnattergans
Hier müssen wir aber differenzieren, das ist genau das wovon ich rede: die EU hat zumindest Teilen Afrikas 40 Jahre lang entgegen dem Welthandelsrecht einseitig Zollpräferenzen gewährt. Warum das im Detail nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt diese Länder auf stabile wirtschaftliche Beine zu stellen ist eine Frage für sich die aber nicht auf die schnelle beantwortet werden kann. Auch kritische Journalisten differenzieren und scheren nicht alles pauschal über einen Kamm, sie geben afrikanischen Herrschern und Clans eine Mitschuld, würde man versuchen die zu beseitigen würden Lolek und Bolek sofort wieder losheulen der Westen mische sich überall ein und zerbombt alles was ihm nicht passt. Afrika hat in 2013 insgesamt 56 Milliarden Euro Entwicklungshilfe bekommen, auch wenn es von verschiedenen Seiten sicher berechtigte Kritik an diesem Hilfeverfahren gibt wenn man nicht verhindern kann dass eine korrupte Elite das abgreifen kann.
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Die derzeitige Bombardierung Afrikas mit hochsubventionierten Landwirtschaftsprodukten und Überschwemmung mit gespendeten Altkleidern die deren Textilindustrie torpediert und was sonst noch sollte natürlich unterbunden oder anders reguliert werden, ändert aber nichts an den vergangenen Jahren.
Was die NGOs betrifft die haben leider längst eine eigene Dynamik entwickelt und mischen unkontrolliert überall auf der Welt mit, meiner Ansicht nach haben die in Wirklichkeit kein Interesse daran irgendwas abzustellen, ihre pure Existenz beruht ausschließlich auf solchen Mißständen, dem sollte ein Riegel vorgeschoben werden auch wenn ich keine Idee hätte wie. Und nicht zu vergessen ein großes langfristiges Problem Afrikas das viele nicht gerne hören: das vollkommen aus dem Ruder gelaufene Bevölkerungswachstum.
So ist es. In der Konsequenz würde das bedeuten, dass man eine Geburtenkontrolle nicht nur mit netten Maßnahmen (Geld gegen Depotspritze) sondern auch weniger schönen Methoden (Zangsterilisation) durchführen müsste. Es ist ja nicht so, dass es in Zentralafrika keine dynamische Wirtschaftsentwicklung gäbe, es wird nur vom Bevölkerungswachstum aufgefressen.
Für das Problem der sensationellen afrikanischen Verwaltungen, eine Rekolonialisierung wäre das Richtige. In dem Zug müsste man auch endlich ethnische Grenzen schaffen. Politisch aber wohl noch weniger als der erste Punkt durchzusetzen.