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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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Tarek Bae :lol27: warum blubberst du nicht, dass dort die Hisbollah ihre Terroraktionen betrieben hat? Vermutlich liebt der mutmaßliche Kriegsverbrecher Erdogan als Terrorpate auch die Hisbollah
 
Israel meldet Angriff auf Revolutionsgarde im Libanon
Israels Militär hat nach eigenen Angaben gestern eine Kommandozentrale der iranischen Revolutionsgarde in den südlichen Vorstädten Beiruts angegriffen. Diese sei von der proiranischen Hisbollah-Miliz genutzt worden, teilte die Armee mit.

In den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt seien auch drei Kommandozentralen der Schiitenmiliz angegriffen worden, hieß es weiter.

Über 200 Tote im Libanon
Die Hisbollah-Miliz hatte am Montag als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei begonnen, Raketen auf Ziele in Israel zu feuern. Israel reagiert seitdem mit umfangreichen Luftangriffen in mehreren Teilen des Landes.

Dabei sind im Libanon nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher 217 Menschen getötet worden. 300.000 Menschen wurden nach Angaben des Norwegischen Flüchtlingsrates durch die Angriffe vertrieben.

 
Libanon: Tote bei israelischem Angriff
Die israelische Armee hat nach libanesischen Angaben gezielt ein Zimmer eines Luxushotels in der Hauptstadt Beirut angegriffen. Nach vorläufigen Angaben des Gesundheitsministeriums wurden dabei mindestens vier Menschen getötet und acht weitere Personen verletzt.

Hintergründe unklar
Sicherheitskreisen zufolge war eines der Todesopfer ein iranischer Staatsbürger. Die Hintergründe des nächtlichen Angriffs waren zunächst unklar. Von den israelischen Streitkräften gab es zunächst keine Mitteilung zu dem Vorfall.

Die israelische Armee hatte kurz zuvor lediglich mitgeteilt, dass in den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten von Beirut erneut Infrastruktur der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz bombardiert werde.

 
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Tja, wie war das mit Aleppo, war auch so eine schöne Stadt, bis Erdogan diese wegbomben ließ und seine Liebhaber PKK geblubbert haben. Schon klar, für die Zerstörung war nicht Erdogan alleine verantwortlich, genau so wie für Beirut nicht Israel alleine verantwortlich ist. Aber da gibt es ja auch noch Diyarbakir, ein UNESCO Weltkulturerbe, Cizre, Nusaybin, gehen auf das Konto von Erdogan.
 
Israel unter Beschuss: Die Resilienz der Bewohner von Tel Aviv
Seit den US-israelischen Angriffen auf den Iran herrscht auch in Israel der Ausnahmezustand. Die Angriffe richten sich vor allem auf das Zentrum des Landes. Gezeichnet von vielen Konflikten und Kriegen, legen die Bewohner eine hohe Widerstandsfähigkeit an den Tag.
Nadine Avidan kennt den Klang des Krieges. Sie kennt das dumpfe Knallen, wenn eine Abfangrakete der israelischen Armee ein feindliches Geschoss vom Himmel abfängt. Und sie weiß, wie es klingt, wenn eine Rakete in ein Gebäude rast. Die 39-Jährige, gebürtige Deutsche, lebt seit vier Jahren in Israel. Als sie am vergangenen Samstag den Knall hörte, da sei ihr sofort klar gewesen: Das war ein Einschlag, ein „direkter Treffer“, wie es in Israel heißt. In dem öffentlichen Bunker, in dem sie Schutz gesucht hatte, verlosch die Lampe – der Einschlag hatte die Stromversorgung gekappt. „Wir alle hatten gleich das Gefühl: Das muss hier in der Gegend sein.“

Sobald die israelische Armee an jenem Abend per App-Mitteilung Entwarnung gab, verließen Avidan und ihr Partner den Bunker. Der Anblick, der sich ihnen bot, erschütterte sie. „Überall lagen Glassplitter, wir mussten wahnsinnig aufpassen, weil wir mit unserem Hund unterwegs waren“, erzählt sie im Video-Call. „Auch vor unserem Gebäude lag der ganze Vorgarten voller Glas. Ich dachte: Was werde ich in unserer Wohnung vorfinden?“ Avidan und ihr Partner hatten vergleichsweise Glück: Weil ihre Wohnung auf der vom Einschlag abgewandten Seite des Gebäudes liegt, waren nur zwei Fenster gesprungen, aber nicht herausgefallen. Einige ihrer Nachbarn hatten weniger Glück. „Das klingt vielleicht absurd, weil wir ja wissen, dass Krieg herrscht“, sagt Avidan, „aber dass unsere Nachbarwohnungen evakuiert wurden, hat mich am meisten schockiert.“ Dieser Krieg war plötzlich erschreckend nahegekommen.

 
Eine halbe Million Vertriebene, rund 400 Tote: Israels zweite Front im Libanon eskaliert
Die Hisbollah hat den Libanon in einen weiteren zerstörerischen Krieg mit Israel gezogen. Israel reagiert mit heftigem Feuer und weckt dunkle Erinnerungen an frühere Kriege

Es ist nur rund eine Woche vergangen, seit die libanesische Hisbollah – nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran – zur Unterstützung ihrer Schirmherren in Teheran mit einer Salve Raketen eine neue Front gegen Israel eröffnet hat. Umso erschreckender sind die Opferzahlen, die von den Behörden bereits in diesem kurzen Zeitraum gemeldet wurden: 400 Tote nach israelischen Luftangriffen im Libanon, davon 83 Kinder.

Eines ist klar: Israel hat als Reaktion auf die Raketen der Hisbollah den Konflikt mit dem Nachbarland massiv eskaliert. Die israelische Armee hat Gebiete, in denen eine halbe Million Menschen leben, innerhalb weniger Stunden zur Evakuierung aufgefordert – darunter der gesamte Süden der Hauptstadt Beirut und die Region südlich des Litani-Flusses.

Dort ist auch die UN-Friedensmission Unifil stationiert. Auch sie blieb von Angriffen nicht verschont: Am Freitagabend schlug eine Rakete auf dem Unifil-Gelände ein, ein Soldat aus Ghana musste schwer verletzt in ein Krankenhaus in Beirut gebracht werden. Die 176 dort stationierten Österreicher waren nicht direkt betroffen. Der Brand auf dem Stützpunkt wurde inzwischen gelöscht.

 
Bericht: Gaza-Verhandlungen vorerst gestoppt
Die Verhandlungen über den Plan von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Gaza-Krieges liegen Reuters-Angaben zufolge auf Eis. Grund sei der gemeinsame Angriff der USA und Israels auf den Iran und der dadurch ausgelöste breitere Nahost-Krieg, berichtete die Nachrichtenagentur heute mit Verweis auf Angaben von drei mit der Sache vertrauten Personen.

Die Unterredungen ruhten seit vergangener Woche. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob die radikalislamische Terrororganisation Hamas im Gegenzug für eine Amnestie die Waffen niederlegt.

Ein Hamas-Vertreter bestätigte, dass die Gespräche eingefroren seien. Ein Vertreter der US-Regierung erklärte dagegen, die Arbeit an dem Plan gehe weiter, auch wenn die Reisemöglichkeiten in der Region beeinträchtigt seien.

 
Medien: Neue israelische Angriffe im Libanon
Israel hat in der Nacht auf heute laut Berichten libanesischer Staatsmedien Ziele im Süden und Osten des Libanon angegriffen. „Feindliche Kriegsflugzeuge verübten Luftangriffe auf die Orte al-Madschadel, Schakra und Srifa“, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Zudem habe es Luftangriffe im Bekaa-Tal im Osten des Libanon gegeben.

Die Hisbollah-Miliz hatte gestern nach eigenen Angaben Raketen auf einen israelischen Militärstützpunkt in der Nähe von Tel Aviv abgefeuert. Es handle sich um eine Antwort auf „die kriminelle israelische Aggression, die Dutzende libanesische Städte und die südlichen Vororte von Beirut getroffen hat“, teilte die libanesische Miliz mit.

Angriff auf Syrien
Zudem habe die Hisbollah-Miliz laut der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur SANA auch Artilleriegranaten auf syrisches Territorium abgefeuert. Die Granaten seien in der Nacht bei Sirghaja westlich von Damaskus gelandet, berichtete SANA heute unter Berufung auf die Armee. Ziel der Hisbollah-Angriffe seien syrische Armeestellungen gewesen.

 
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