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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Libanon: Tote und Verletzte bei israelischen Angriffen
Bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind gestern nach libanesischen Angaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Unter den Toten sei ein Rettungssanitäter von der Hisbollah-nahen Organisation Islamisches Gesundheitskomitee, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.

Bei den Angriffen in der Gemeinde Arab Salim im Bezirk Natabieh seien weitere zehn Menschen verletzt worden, darunter sechs Nothelfer. Zwei der verletzten Rettungskräfte arbeiten den Angaben zufolge ebenfalls für das Islamische Gesundheitskomitee und die anderen vier für die Organisation Risalta, die zur Amal-Bewegung gehört. Diese Bewegung ist mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz verbündet.

Am Samstag waren bei israelischen Angriffen im Südlibanon nach Angaben des Gesundheitsministeriums in dem Dorf Sir al-Garbije elf Menschen getötet worden, darunter sechs Frauen und ein Kind. Zudem seien neun Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder und eine Frau.

 
Israel: Neue Evakuierungsaufforderung im Südlibanon
Die israelische Armee hat heute eine neue Evakuierungsaufforderung für die Bewohnerinnen und Bewohner von zehn Dörfern im Süden des Libanon herausgegeben. „Angesichts der Verletzung des Waffenruheabkommens durch die Hisbollah sind die israelischen Streitkräfte gezwungen, mit Gewalt gegen die Miliz vorzugehen“, erklärte der arabischsprachige Sprecher der Armee, Avichai Adrai, heute im Onlinedienst X.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der entsprechenden Dörfer sollten sich „mindestens 1.000 Meter“ von ihren Häusern entfernen und „auf offene Flächen begeben“, fügte Adrai hinzu. Im Weiteren folgte eine Liste der betroffenen Dörfer, deren größter Teil in der Region Nabatäa liegt.

Israelischer Soldat getötet
Zuvor starb ein israelischer Soldat bei Kämpfen im Süden des Libanon. Der 19-Jährige sei „im Kampf gefallen“, teilte die israelische Armee am Montag mit. Ein weiterer Soldat sei bei dem Vorfall schwer verletzt worden.

 
Hisbollah-Chef ruft zum Sturz der Regierung im Libanon auf
Die Regierung im Libanon soll laut Kassim abgelöst werden, weil sie den Libanon im Irankrieg nicht schützt. Forderungen nach einer Entwaffnung der Hisbollah lehnte er ab.
Hisbollah-Generalsekretär Naim Kassim hat die Menschen im Libanon zum Sturz der Regierung aufgerufen. »Die Menschen haben das Recht, auf die Straße zu gehen und die Regierung zu stürzen«, sagte Kassim in einer im Fernsehen übertragenen Rede: »Wenn diese Regierung nicht in der Lage ist, Souveränität (im Krieg mit Israel) herzustellen, dann sollte sie gehen.« Die Regierung bezeichnete er als »amerikanisch-israelisches Projekt, das die Institutionen des Landes angreift«.


Die in den Verhandlungen zwischen der libanesischen Regierung und Israel aufgekommene Forderung nach der Entwaffnung der Terrororganisation erteilte Kassim eine klare Absage. »Wir werden die Waffen so lange in unseren Händen halten, bis der libanesische Staat in der Lage ist, seine Pflicht zu erfüllen zum Schutz und Erhalt des Libanon, seines Volkes und seiner Ressourcen«, sagte Kassim dem Hisbollah-Sender al-Manar zufolge. Die Hisbollah nimmt nicht an den Verhandlungen teil.

US-Außenminister Marco Rubio kritisierte Kassim deutlich. Die Hisbollah versuche aktiv, den Libanon »zurück ins Chaos und in die Zerstörung« zu ziehen, teilte er mit. Man werde den Gewaltdrohungen der Hisbollah keinen Raum geben. »Die Ära, in der eine Terrorgruppe eine ganze Nation als Geisel hielt, neigt sich dem Ende«, sagte Rubio.

 
Israel ordnet verstärkte Angriffe im Libanon an
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach eigenen Angaben eine Verstärkung der israelischen Militäroffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon angeordnet. „Ich habe eine noch größere Beschleunigung unserer Operationen befohlen“, sagte Netanjahu gestern in einer auf der Onlineplattform Telegram veröffentlichten Videobotschaft. Als Ziel nannte er, die Hisbollah zu „zerschlagen“.

Die Hisbollah greife Israel mit Drohnen an, darunter Glasfaserdrohnen, sagte Netanjahu. Doch arbeiteten israelische Teams bereits an „Gegenmaßnahmen“ gegen diese Drohnenangriffe.

Neue Evakuierungsaufforderung im Südlibanon
Zuvor hatte die israelische Armee eine neue Evakuierungsaufforderung für die Bewohnerinnen und Bewohner von zehn Dörfern im Süden des Libanon herausgegeben. „Angesichts der Verletzung des Waffenruheabkommens durch die Hisbollah sind die israelischen Streitkräfte gezwungen, mit Gewalt gegen die Miliz vorzugehen“, erklärte der arabischsprachige Sprecher der Armee, Avichai Adrai, im Onlinedienst X. Llibanesischen Sicherheitskreisen zufolge flohen zahlreiche Menschen aus den südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut.

 
Netanjahu für Zahnbehandlung in Klinik eingeliefert
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist Medienberichten zufolge gestern am späten Abend in ein Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert worden. Er lasse sich dort einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen, berichteten israelische Medien unter Berufung auf sein Büro. Die genaue Art der Behandlung wurde nicht bekanntgegeben.

Vor rund einem Monat hatte der 76-Jährige erstmals eine Behandlung wegen eines bösartigen Prostatatumors bekanntgegeben und danach mitgeteilt, er sei gesund. Zugleich erklärte er, er habe die Veröffentlichung seines Gesundheitsberichts verzögert, um zu verhindern, dass die iranische Führung Propaganda verbreite.

Der israelische Ministerpräsident wurde in der Vergangenheit öfter wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus behandelt. 2024 wurde er auch wegen einer Hernie operiert. Im Sommer 2023 war ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Im vergangenen Jahr hatte er eine Darmentzündung, die er allerdings zu Hause auskurieren konnte.


Ja, vor allem die Giftzähne gehören diesem mutmaßlichen Kriegsverbrecher gezogen.
 
Libanon: Große Sorge vor „weiterer Eskalation“ (Videobericht im Link)
Die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon habe zuletzt verstärkt Glasfaserdrohnen gegen Israel eingesetzt, durch die mehrere Menschen ums Leben kamen, wie Nikolaus Wildner berichtet. Paul Huemer meldet sich aus Beirut, wo die Sorge der Bevölkerung „vor einer weiterer Eskalation sehr groß“ sei.

 
Israel fliegt rund 120 Luftangriffe auf Libanon
Israel hat in der Nacht den Libanon nach Angaben aus Sicherheitskreisen mit über 120 Luftschlägen angegriffen. Dies sei eine der schwersten Bombardierungen seit Wochen, hieß es. Bei einem Angriff auf die Stadt Burj el-Shamali im Süden des Landes wurden der staatlichen Nachrichtenagentur NNA zufolge mindestens zehn Menschen getötet. Insgesamt sollen nach Angaben der Regierung in Beirut mehr als 30 Menschen getötet und rund 40 verletzt worden sein.

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hatte Montagabend eine nochmalige Verstärkung der Militäroffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon angekündigt. Gestern begann die israelische Armee dann auch mit einer Bodenoffensive nördlich der gelben Linie im Süden des nördlichen Nachbarlandes. Damit bezeichnet die israelische Armee die Abgrenzung zu einer Art Pufferzone im Süden des Libanon, die rund zehn Kilometer hinter der Grenze liegt.

 
Israel meldet Angriff auf neuen Hamas-Führer in Gaza
Nach der Tötung des militärischen Anführers der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen hat Israel eigenen Angaben zufolge nun auch dessen Nachfolger angegriffen. Laut unbestätigten Angaben kam er ums Leben.

Mohammed Odeh sei einer der Drahtzieher des Terrorüberfalls vom 7. Oktober 2023, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz gestern Abend. „Odeh war für die Ermordung, Entführung und Verwundung zahlreicher israelischer Bürger verantwortlich.“

 
Israel weitet Einsatz im Libanon aus, Dutzende Tote nach Angriffswelle
Die israelische Armee rückte zuletzt auch über die sogenannte "gelbe Linie" hinaus vor, während eigentlich seit Mitte April Waffenruhe herrschen sollte

Von der Waffenruhe, die seit Mitte April im Libanon in Kraft sein sollte, haben die Menschen vor Ort zuletzt immer weniger gemerkt. In der Nacht auf Mittwoch wurden mehr als 120 israelische Luftangriffe auf den Libanon gemeldet, bei denen nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 31 Menschen getötet und 40 verletzt wurden.

Jene Feuerpause, die US-Präsident Donald Trump im Zuge von zwei historischen Gesprächsrunden zwischen israelischen und libanesischen Vertretern im US-State Department am 17. April ausgerufen und später verlängert hat, ist schon seit Wochen brüchig – so heftig fielen die Angriffe zugleich schon lange nicht mehr aus. Die israelische Armee hatte am Montagabend neue Evakuierungsaufforderungen für die Bewohner von zehn Dörfern im Süden des Libanons herausgegeben, am Mittwochnachmittag war die Region um die Stadt Tyros betroffen. Mehr als eine Million Menschen wurden im Libanon bereits vertrieben.

 
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