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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Gaza: Israel meldet Angriff auf Hamas-Kommandeure
Die israelische Armee hat gestern nach eigenen Angaben im nördlichen Gazastreifen zwei ranghohe Mitglieder der islamistischen Terrororganisation Hamas angegriffen. Nach israelischen Medienberichten handelte es sich um Kommandeure der Palästinenserorganisation. Aus palästinensischen Kreisen gab es noch keine Bestätigung für ihren Tod.

Die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde teilte jedoch mit, mindestens fünf Menschen seien bei einem israelischen Luftangriff auf ein Haus in Gaza-Stadt getötet worden. Nach Angaben von Sanitätern gab es zudem 15 Verletzte.

Erst am Vorabend hatte die israelische Armee in Gaza nach Militärangaben den neuen militärischen Führer der Hamas im Gazastreifen bei einem Angriff getötet. Die Hamas bestätigte den Tod von Mohammed Odeh sowie von Mitgliedern seiner Familie. Offiziell gilt seit Oktober vergangenen Jahres eine Waffenruhe, doch es kommt immer wieder zu israelischen Angriffen und Konfrontationen.

 
Israels Armee greift erneut im Südlibanon an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut im Süden des Libanon Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz angegriffen. Es sei „Infrastruktur“ der Schiitenmiliz in der Stadt Tyrus attackiert worden, teilte die Armee heute Früh mit.

Zu möglichen Opfern gab es keine Informationen. Zugleich meldete die Armee, ein mutmaßlicher Drohnenangriff auf israelische Truppen im Süden des Nachbarlandes sei abgewehrt worden.

Das „verdächtige“ Flugobjekt sei über einem Gebiet abgefangen worden, in dem Israels Soldaten im Einsatz seien. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

 
Neue Eskalation
„Angriff nach Angriff“ im Südlibanon
Die israelische Armee hat im Libanon nach eigenen Angaben erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz angegriffen. Es sei Infrastruktur der Schiitenmiliz in der Stadt Tyros attackiert worden, teilte die Armee am Donnerstag mit. Die Angriffe erfolgten nach einem Evakuierungsaufruf, mit dem Israel einen Großteil des Südlibanon zur „Kampfzone“ erklärte. Was folgte, sei „Angriff nach Angriff“ gewesen, wie ein Bewohner von Tyros einem Agenturbericht zufolge sagte.

Erstmals seit mehr als drei Wochen folgte am Donnerstag auch ein israelischer Angriff auf ein Ziel im Großraum der Hauptstadt Beirut. Das berichtete das Nachrichtenportal Times of Israel mit Verweis auf Armeeangaben. Ziel des Angriffs war den Angaben zufolge ein Anführer der iranischen Imam-Hussein-Division, die im Libanon an der Seite der Hisbollah operiert.

Die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah verschärften sich zuletzt deutlich. Israel und die libanesische Regierung hatten Mitte April zwar eine Waffenruhe geschlossen. Die Hisbollah lehnt Verhandlungen mit Israel jedoch ab. Der Krieg geht seitdem weiter. Beide Seiten greifen einander täglich an. Dabei kam es vor allem im Libanon zu zahlreichen Opfern.

 
Erstmals seit Wochen
Israelische Angriffe auf Beiruter Vororte
Israel hat am Donnerstag erstmals seit Wochen wieder ein Gebäude in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Das israelische Militär erklärte, der Angriff habe Verbündeten der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon gegolten. Zuvor hatte es bereits Angriffe im Südlibanon gegeben. Israel hatte dabei einen Großteil des Südens zur „Kampfzone“ erklärt. Seit Mitte April gilt eine Waffenruhe, diese ist aber brüchig.

Israels Militär erklärte, es habe einen präzisen Angriff in Beirut durchgeführt. Zwei israelische Sicherheitsquellen gaben an, dass das Ziel der Chef der Raketenabteilung in der Imam-Hussein-Division gewesen sei. Diese Miliz ist nach israelischen Angaben mit der Hisbollah und dem Iran verbündet. Auch das Nachrichtenportal Times of Israel berichtete mit Verweis auf Armeeangaben über den Angriff.

Weder die Hisbollah noch der Iran äußerten sich unmittelbar dazu. Offiziellen Vertretern Israels zufolge hatte das Militär aufgrund von Bitten der US-Regierung drei Wochen lang von einem Angriff auf Beirut abgesehen.

 
Israel kündigt Zusammenarbeit mit Guterres auf
Israel hat die Zusammenarbeit mit UNO-Generalsekretär Antonio Guterres aufgekündigt. Anlass sei die Entscheidung, Israel wegen Vorwürfen der sexualisierten Gewalt in Konfliktgebieten auf eine „schwarze Liste“ zu setzen, schrieb der israelische UNO-Botschafter Danny Danon heute im Onlinedienst X. Israel werde den Kontakt zu Guterres’ Büro bis zum Ablauf seiner Amtszeit Ende des Jahres abbrechen.

„Die Entscheidung, Israel auf die schwarze Liste zu setzen und uns vorzuwerfen, sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe einzusetzen, ist skandalös“, schrieb Danon. Er bezog sich auf einen Bericht des UNO-Generalsekretärs zu sexualisierter Gewalt in Konfliktgebieten. Die Untersuchung wurde noch nicht veröffentlicht, die betroffenen Staaten wurden aber vorab informiert.

In ihrem im August vorgelegten Jahresbericht hatte die UNO angekündigt, dass Israel auf die schwarze Liste aufgenommen werden könnte, auf der bereits die islamistische Terrororganisation Hamas steht. In dem Bericht hieß es, es lägen „glaubwürdige Informationen“ zu sexuellen Übergriffen durch israelische Sicherheitskräfte auf palästinensische Häftlinge in Gefängnissen und anderen Haftanstalten vor.

 
Israel weitet Zugriff auf Gaza erneut aus
Israel weitet seinen Zugriff auf den Gazastreifen immer weiter aus. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte gestern, er habe das Militär angewiesen, zunächst 70 Prozent des palästinensischen Gebiets zu erobern. Derzeit kontrolliert Israel effektiv etwa 64 Prozent.

„Wir waren bei fünfzig (Prozent), wir sind auf sechzig gegangen“, sagte Netanjahu. „Meine Anweisung lautet weiterzugehen – lassen Sie uns Schritt für Schritt vorgehen. (…) Zunächst einmal siebzig. Fangen wir damit an. Wir setzen sie von allen Seiten unter Druck. Um die Überreste kümmern wir uns später.“

Bereits jetzt mehr als vereinbart
Schon die aktuell effektiven 64 Prozent sind deutlich mehr, als Israel eigentlich zugestanden wurde: Im Rahmen eines von den USA vermittelten Waffenstillstands sollten sich Israels Truppen auf eine gelbe Linie zurückziehen, die den Umfang ihrer Kontrolle markiert.

Diese Linie verschaffte Israel die Kontrolle über etwa 53 Prozent des Gazastreifens, der Rest sollte von der Hamas beherrscht werden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete zuletzt, dass Israel die Betonblöcke, die die gelbe Linie an Ort und Stelle markieren, einseitig tiefer in von der Hamas kontrolliertes Gebiet verlegt hat. Die USA unter ihrem Präsidenten Donald Trump als wichtigster Unterstützer Israels ließen Netanjahu dabei offensichtlich freie Hand.

 
Netanyahu ordnet Einnahme von 70 Prozent des Gazastreifens an
Israel will seine Kontrolle über den Gazastreifen ausweiten. Benjamin Netanyahu strebt eine Übernahme von 70 Prozent des Küstenstreifens an. Danach wolle man »Schritt für Schritt« weiter vorgehen.
Israel will seine militärische Kontrolle über den Gazastreifen ausweiten. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte in einem vom israelischen Fernsehsender Channel 12 übertragenen Podiumsgespräch, die Armee kontrolliere derzeit 60 Prozent des Gebiets. Seine Anweisung laute, den Anteil auf 70 Prozent zu erhöhen. Als ein Zuhörer dazwischenrief und forderte, 100 Prozent einzunehmen, antwortete Netanyahu laut »Times of Israel« , man gehe »Schritt für Schritt« vor.

Schon die 60 Prozent sind deutlich mehr, als Israel eigentlich zugestanden wurde: Im Rahmen eines von den USA vermittelten Waffenstillstands sollten sich Israels Truppen auf eine »Gelbe Linie« zurückziehen, die den Umfang ihrer Kontrolle markiert. Diese Linie verschaffte Israel die Kontrolle über etwa 53 Prozent des Gazastreifens, der Rest sollte von der Hamas beherrscht werden. ⁠

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete zuletzt, dass Israel die Betonblöcke, die die »Gelbe Linie« vor Ort markieren, tiefer in von der Hamas kontrolliertes Gebiet verlegt hat. Die USA unter Präsident Donald Trump als wichtigster Unterstützer Israels haben Netanyahu dabei offensichtlich freie Hand gelassen.

 
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Du hast auch viel Pech mit dem Denken. Sanders hat nie gesagt, dass "gleiche Rechte“ das Ende Israels bedeuten würden. Im Gegenteil, er fordert seit Jahrzehnten konsequent politische Gleichheit, Menschenrechte und Selbstbestimmung für beide Seiten.
Schon klar, dass dir ein Demokrat ein Dorn im Auge ist, nur solltest du dich nicht auf gar so tiefes Niveau begeben.
 
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