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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Auf wessen Seite seid ihr (eher)???


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Eine Zwei-Staaten-Lösung wird es aber nicht mehr geben. Das er aber eine Ein-Staat-Lösung ablehnt, zeigt seine wahre Gesinnung.
Danke, dümmer geht immer. Mal abgesehen davon, dass das Video schon beinahe 10 Jahre alt ist und der brutale Überfall mit vielfachen Kindermord der Hamas auf Israel erst 2023 erfolgte, hat eine 2 Staatenlösung nichts mit Gesinnung zu tun, sondern mit Vernunft und Menschlichkeit für beide Seiten. Vor allem jene sind für eine Ein-Staat-Lösung, die Israel das Existenzrecht absprechen.
Abgesehen davon, wo bleibt deine Entschuldigung
 
Dachte mit Netanjahu, schlimmer geht nicht. Anscheinend doch
Naftali Bennett: Der Mann, der Netanjahu besiegen will
Naftali Bennett will Langzeitpremier Benjamin Netanjahu mit einem Mitte-Rechts-Bündnis aus dem Amt jagen. Der Start-up-Millionär hat seine Wurzeln in der nationalreligiösen Siedlerbewegung. Er greift von rechts an.

Vor dreizehn Jahren gab Ayelet Shaked, eine politische Weggefährtin Naftali Bennetts, dem Magazin „New Yorker“ ein Interview. Bennett werde in zehn bis fünfzehn Jahren Premierminister werden, sagte sie darin. „Er hat das Zeug dazu.“ Zu jenem Zeitpunkt diente Bennett als Wirtschaftsminister. Wie sich herausstellen sollte, hatte Shaked ihn unterschätzt: Nur acht Jahre später wurde Bennett in Jerusalem als Premierminister eingeschworen.

 
Israel meldet Einnahme von Burg Beaufort
Im Kampf gegen die mit dem Iran verbündete Schiitenmiliz Hisbollah dringt die israelische Armee zunehmend tiefer in den Libanon ein. Am Sonntag nahmen Einheiten die Kreuzritterfestung Beaufort im Süden des Landes ein. Es ist der tiefste israelische Vorstoß ins Nachbarland seit 26 Jahren. Israels Premier Benjamin Netanjahu sprach von einer „entscheidenden Wendung“, aus Frankreich kam Kritik.

Die mittelalterliche Kreuzritterburg gilt wegen ihrer Lage mit Blick über weite Teile des Südlibanon als strategisch wichtiger Punkt. Israels Armee hatte die mittelalterliche Burg bereits während des Libanon-Krieges 1982 besetzt und bis zu ihrem Rückzug im Jahr 2000 als Stützpunkt genutzt.

44 Jahre später seien israelische Einheiten „auf den Gipfel von Beaufort zurückgekehrt“ und hätten dort erneut die israelische Flagge gehisst, schrieb Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag auf Telegram.

Strategisch bedeutende Lage
Die Burg Beaufort ist aufgrund ihrer Lage mit Blick über den Südlibanon und den Norden Israels ein strategisch wichtiger Punkt. Rund um die Festung war am Sonntag Artilleriefeuer zu hören, Rauch stieg auf.

 
Westbank: Auto rast in Menschengruppe, zwei Verletzte
An einer Kreuzung im Westjordanland ist ein Angreifer mit einem Auto in eine Gruppe israelischer Zivilisten gerast und hat dabei zwei Jugendliche verletzt. Sanitäter hätten zwei Mädchen im Alter von 15 und 17 Jahren versorgt, erklärte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom gestern.

Eines der Mädchen habe schwere Verletzungen erlitten. Die beiden Jugendlichen wurden demnach in ein Krankenhaus nach Jerusalem gebracht.

Der Angriff ereignete sich den israelischen Behörden zufolge im Bereich der Kreuzung Gusch im südlichen Westjordanland. Israels Armee teilte mit, dass „Soldaten in das Gebiet der Gusch-Kreuzung entsandt wurden, nachdem ein Terrorist gemeldet worden war, der in israelische Zivilisten gerast war“. Der mutmaßliche Angreifer wurde demnach von einem Soldaten getötet. Zur Identität des Angreifers machte die Armee zunächst keine Angaben.

 
Netanjahu ordnet Angriffe auf Beiruter Vorort an
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz haben heute Angriffe auf den südlich der libanesischen Hauptstadt Beirut gelegenen Vorort Dahija angeordnet.

In einer gemeinsamen Erklärung begründeten sie den Schritt mit „den wiederholten Verstößen der Terrororganisation Hisbollah gegen die Waffenruhe im Libanon“ und „den Angriffen auf unsere Städte und Bürger“. Der Beiruter Vorort Dahija gilt als Hochburg der proiranischen Schiitenmiliz Hisbollah.

Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit Mitte April offiziell eine Waffenruhe, die von der Hisbollah allerdings nicht anerkannt wird. Die Hisbollah setzt ihre Angriffe auf Israel fort.

 
Auch diesmal wird Israel die Hisbollah nicht vernichten können
Die neuerliche Militäroperation im Libanon ist genauso zum Scheitern verurteilt wie alle anderen Versuche. Das muss auch Netanjahu wissen

Der Satz "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten" stammt nicht von Albert Einstein, trifft aber dennoch häufig zu. Etwa beim Versuch Israels, mit militärischen Mitteln die Grenze zum Libanon zu befrieden und so die Bevölkerung in Nordisrael vor ständigen Angriffen zu schützen.

Seit dem ersten Vormarsch bis zum Litani-Fluss im Jahr 1978, der sich damals noch gegen die PLO richtete, ist die israelische Armee mehrere Male im Libanon einmarschiert und hat noch öfter versucht, aus der Luft dortige Terrorgruppen zu besiegen, allen voran die schiitische Hisbollah.

Aber seit fast fünf Jahrzehnten scheitert Israel an diesem Ziel. Aus der Luft lassen sich solche Milizen nicht eliminieren. Und jeder Einmarsch fordert Todesopfer unter den eigenen Soldaten und bringt den radikalen Kräften vor Ort weiteren Zulauf.

Vollmundiges Versprechen
Nun versucht es Israels Premier Benjamin Netanjahu erneut. Die Armee dringt trotz eines Waffenstillstands und Verhandlungen mit der libanesischen Regierung weit nach Norden vor. Diesmal werde man die Hisbollah, gegen die Israel seit fast drei Jahren kämpft, endgültig zerschlagen, verspricht Netanjahu vollmundig. Aber warum soll es jetzt gelingen, wo doch neue Waffensysteme den Widerstand gegen eine überlegene Armee erleichtern?

 
Bitte las den Scheiß.
1. Warum diese Tweets antisemitisch sind:
Die Posts nutzen gezielt Mechanismen, die über legitime politische Kritik hinausgehen:
Dämonisierung und Entmenschlichung: Die Begriffe „witch“ (Hexe) und „evil“ (bösartig) in Kombination mit „Zionist“ greifen das jahrhundertealte antisemitische Stereotyp der „jüdischen Bosheit“ oder der „Brunnenvergifter“ auf. Hier wird eine Person nicht wegen ihrer konkreten Politik kritisiert, sondern als fundamental böse und untermenschlich dargestellt.
Kollektivschuld (Sippenhaft): Der Satz „This is how every Zionist... should be treated“ (So sollte jeder Zionist behandelt werden) nimmt eine gesamte Gruppe in Sippenhaft. Da die überwältigende Mehrheit der jüdischen Menschen weltweit das Existenzrecht Israels (Zionismus) unterstützt, ist das Wort „Zionist“ in diesem Kontext oft eine Chiffre, um Hass gegen Juden im Allgemeinen zu legitimieren.
Aufruf zu Gewalt und Belästigung: Der Tweet legitimiert und fordert die Jagd auf Menschen im öffentlichen Raum („This is how... they should be treated“). Das ist ein direkter Aufruf zur Einschüchterung und potenziellen Gewalt.
2. Rechtliche Situation für dich als Forenbetreiber:
Da du das Forum betreibst, haftest du ab dem Moment, in dem du Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten erlangst (sogenannte Notice-and-take-down-Haftung). Die Londoner Polizei ermittelt in genau diesem Fall wegen eines antisemitischen Hassverbrechens. In Deutschland und Österreich fällt das Gutheißen von Straftaten, die Beschimpfung von religiösen/ethnischen Gruppen und die Aufwiegelung zu Hass unter den Tatbestand der Volksverhetzung bzw. Verhetzung.
3. Empfohlene Schritte für dich:
Als Administrator solltest du konsequent handeln, um dich rechtlich abzusichern und dein Forum sauber zu halten:
Beiträge löschen oder sperren: Entferne die Tweets aus der öffentlichen Ansicht. Du kannst dem Nutzer mitteilen, dass die Beiträge wegen Verstiegs gegen die Nutzungsbedingungen (Hassrede, Beleidigung, Aufruf zur Belästigung) gelöscht wurden. Beweise sichern: Mache Screenshots von den Beiträgen und der IP-Adresse/dem Profil des Nutzers, bevor du sie löschst, falls es zu rechtlichen Nachspielen kommt.
Nutzer verwarnen oder sperren: Wer solche Inhalte teilt, testet oft die Grenzen des Forums aus. Eine permanente Sperre (Ban) ist bei so eindeutiger Hetze absolut gerechtfertigt.
Hausordnung (Netiquette) anpassen: Falls noch nicht geschehen, verankere in deinen Forenregeln explizit, dass „Hassrede, Antisemitismus, Rassismus und das Teilen von Beiträgen, die zu Gewalt oder Belästigung aufrufen, zur sofortigen Löschung und Sperrung führen können“.
 
Libanon: Tote und 127 Verletzte bei israelischem Angriff
Bei einem israelischen Angriff nahe einem Krankenhaus in der Stadt Tyrus im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums vier Menschen getötet worden. Bei dem Angriff nahe dem Krankenhaus Dschabal Amel gestern seien zudem 127 Menschen verletzt worden, darunter 39 Mitarbeiter der Klinik, teilte das Ministerium heute mit.

Der Angriff habe außerdem „schwere und weitreichende Schäden auf den verschiedenen Stockwerken, in den Abteilungen und auf dem Parkplatz des Krankenhauses verursacht“, hieß es weiter.

Zuvor hatte die libanesische Zivilschutzbehörde erklärt, bei israelischen Angriffen am Vortag seien neun Menschen getötet worden. Trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten Einigung auf eine Kampfpause zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz setzten beide Konfliktparteien ihre Angriffe fort.

 
Trump kanzelt Netanjahu ab
Die Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran drohen nach dem jüngsten Rückzieher Teherans zu scheitern. Ausgelöst hatte diesen die Ankündigung Israels am Montag, das Zentrum des iranischen Verbündeten Hisbollah im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut anzugreifen. US-Präsident Donald Trump rief laut US-Berichten daraufhin Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu an. Das Telefonat soll eskaliert sein.

Laut der US-Newswebsite Axios war das Gespräch zwischen den beiden engen Verbündeten, die auch persönlich eine für Regierungschefs sehr gute Beziehung verbindet, sehr angespannt und „voller Flüche“. Axios zufolge bestätigten drei Personen den Verlauf des Telefonats, in dem Trump Netanjahu vorwarf, dieser sei „völlig verrückt“. Ohne ihn, Trump, säße Netanjahu längst im Gefängnis. Gegen Netanjahu läuft seit Jahren ein Korruptionsprozess – der sich wegen der vielen Kriege, in die Israel seit dem Hamas-Überfall vom 7. Oktober 2023 verwickelt ist, immer weiter verzögert.

Trump rief den israelischen Präsidenten Jizchak Herzog mehrmals dazu auf, Netanjahu – noch vor einem Urteil und zumindest dem Zeigen von Reue – zu begnadigen. Ein entsprechender Antrag Netanjahus ist seit Monaten in Prüfung, rechtlich extrem umstritten – und Herzog dürfte eine Entscheidung jedenfalls auf die Zeit nach der heuer stattfindenden Parlamentswahl verschieben.

„Was zum Teufel machst du?“
Trump habe Netanjahu im Telefonat wegen seiner Anweisung an die Armee, wieder Luftangriffe gegen Beirut zu fliegen, scharf angegriffen. Er habe Netanjahu Undankbarkeit vorgeworfen. Trump habe zeitweise ins Telefon gebrüllt und Netanjahu an den Kopf geworfen: „Was zum Teufel machst du da?“ „Die ganze Welt hasst Israel deshalb“, habe Trump zudem auf den internationalen Reputationsschaden, den Israel erlitten hat, verwiesen.

Auch in den USA ist – vor allem unter den Jungen – die traditionell große Unterstützung für Israel drastisch zurückgegangen. Vor allem die generelle Unbeliebtheit des US-israelischen Krieges gegen den Iran ist für Trumps Republikaner auch ein Problem vor den Midterm-Wahlen im November.

 
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