Libanon: Regierung will Waffenmonopol – Hisbollah lehnt ab
Die libanesische Regierung geht erstmals offen gegen die Bewaffnung der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz vor. Das Kabinett beauftragte die Armee gestern, bis zum Jahresende einen Plan für ein staatliches Waffenmonopol zu entwickeln, wie Ministerpräsident Nawaf Salam nach einer fast sechsstündigen Sitzung mitteilte.
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund des Drucks aus Washington und der Sorge, Israel könnte seine Angriffe auf den Libanon ausweiten.
Hisbollah-Führer verweigert Entwaffnung
Noch während die Minister tagten, wies Hisbollah-Führer Naim Kassem die Forderungen in einer TV-Ansprache zurück. Er hoffe, die Regierung verschwende keine Zeit mit „Stürmen, die von außen diktiert werden“. Das Vorgehen sei „kein Zeitplan für eine Entwaffnung“.
Die libanesische Regierung geht erstmals offen gegen die Bewaffnung der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz vor. Das Kabinett beauftragte die Armee gestern, bis zum Jahresende einen Plan für ein staatliches Waffenmonopol zu entwickeln, wie Ministerpräsident Nawaf Salam nach einer fast sechsstündigen Sitzung mitteilte.
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund des Drucks aus Washington und der Sorge, Israel könnte seine Angriffe auf den Libanon ausweiten.
Hisbollah-Führer verweigert Entwaffnung
Noch während die Minister tagten, wies Hisbollah-Führer Naim Kassem die Forderungen in einer TV-Ansprache zurück. Er hoffe, die Regierung verschwende keine Zeit mit „Stürmen, die von außen diktiert werden“. Das Vorgehen sei „kein Zeitplan für eine Entwaffnung“.