Trumps Eiertanz zwischen Israelis und Arabern zu Gaza
Der US-Präsident stellte acht Nahost-Staaten seine Initiative vor, die den Krieg im Gazastreifen beenden soll. Die Inhalte dürften Israel nicht gefallen
Er heißt "Trump-21-Punkte-Plan für Frieden im Nahen Osten". Konkret geht es um die Beendigung des Krieges im Gazastreifen und den Wiederbeginn danach. Der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten für praktisch die ganze Welt, Steven Witkoff, zeigte sich zu Wochenmitte in New York am Rande der Uno-Generaldebatte "hoffnungsvoll, sogar zuversichtlich", bald einen "Durchbruch" melden zu können.
Eine für Mittwoch angekündigte Erklärung des Weißen Hauses zu Trumps Treffen mit Vertretern von fünf arabischen plus drei weiteren islamisch geprägten Staaten am Dienstag, bei dem der US-Präsident seinen Plan vorgestellt hatte, ließ aber auf sich warten. Es hakte offenbar bei der Abstimmung des Wortlauts zwischen den USA und den anwesenden Vertretern der Staaten Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Türkei, Pakistan und Indonesien.
Zufriedener Erdoğan
Aus den wenigen öffentlichen Reaktionen der Gesprächspartner Trumps bei diesem Treffen wäre zu schließen, dass die Inhalte des Plans nicht mit den Vorstellungen von Trumps engstem Verbündeten, dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu, konform gehen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan etwa, einer der schärfsten Kritiker Israels, zeigte sich über "sehr fruchtbare Gespräche" erfreut. Ein Besuch Erdoğans im Weißen Haus – der erste seit sechs Jahren – war für Donnerstag geplant.
www.derstandard.at
Der US-Präsident stellte acht Nahost-Staaten seine Initiative vor, die den Krieg im Gazastreifen beenden soll. Die Inhalte dürften Israel nicht gefallen
Er heißt "Trump-21-Punkte-Plan für Frieden im Nahen Osten". Konkret geht es um die Beendigung des Krieges im Gazastreifen und den Wiederbeginn danach. Der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten für praktisch die ganze Welt, Steven Witkoff, zeigte sich zu Wochenmitte in New York am Rande der Uno-Generaldebatte "hoffnungsvoll, sogar zuversichtlich", bald einen "Durchbruch" melden zu können.
Eine für Mittwoch angekündigte Erklärung des Weißen Hauses zu Trumps Treffen mit Vertretern von fünf arabischen plus drei weiteren islamisch geprägten Staaten am Dienstag, bei dem der US-Präsident seinen Plan vorgestellt hatte, ließ aber auf sich warten. Es hakte offenbar bei der Abstimmung des Wortlauts zwischen den USA und den anwesenden Vertretern der Staaten Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Türkei, Pakistan und Indonesien.
Zufriedener Erdoğan
Aus den wenigen öffentlichen Reaktionen der Gesprächspartner Trumps bei diesem Treffen wäre zu schließen, dass die Inhalte des Plans nicht mit den Vorstellungen von Trumps engstem Verbündeten, dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu, konform gehen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan etwa, einer der schärfsten Kritiker Israels, zeigte sich über "sehr fruchtbare Gespräche" erfreut. Ein Besuch Erdoğans im Weißen Haus – der erste seit sechs Jahren – war für Donnerstag geplant.
Trumps Eiertanz zwischen Israelis und Arabern zu Gaza
Der US-Präsident stellte acht Nahost-Staaten seine Initiative vor, die den Krieg im Gazastreifen beenden soll. Die Inhalte dürften Israel nicht gefallen
