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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Ja, die Forderungen sind ehrenwert, nur vergisst du dabei, dass es ähnliche Abkommen mit der Türkei gibt und da auch gefordert wurde, diese auszusetzen, eben wegen Kriegs- und Völkerrechtsverbrechen und Menschenrechten.
Hast du bis jetzt nicht gebracht, ich musste immer aushelfen.
 
Drei Tote bei Angriff Israels in Gaza gemeldet
Trotz Waffenruhe hat es bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen palästinensischen Angaben zufolge gestern Nachmittag erneut Tote gegeben. Israels Armee sprach von bewaffneten Mitgliedern der Terrororganisation Hamas.

Aus medizinischen Kreisen hieß es, drei Palästinenser seien bei dem Angriff in Gaza-Stadt ums Leben gekommen, weitere teils schwer verletzt worden. Nach Angaben aus dem Gazastreifen wurde ein Wachposten der Hamas-Polizei getroffen. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Israel: Geiselnehmer getötet
Die israelische Armee sagte Donnerstagabend, sie habe mehrere bewaffnete Mitglieder der Hamas in einer Kommandozentrale getötet. Diese hätten Angriffe auf israelische Zivilisten und Soldaten geplant und eine „unmittelbare Bedrohung“ dargestellt. Einzelheiten dazu nannte das israelische Militär zunächst nicht.

 
Libanon meldet Tote nach israelischen Angriffen
Bei israelischen Angriffen sind laut Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums im Süden des Landes mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die Angriffe ereigneten sich in den Regionen Nabatija und Maradschajun.

Seit dem 17. April gilt eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Dessen ungeachtet setzten Israel und die Terrororganisation Hisbollah ihre gegenseitigen Angriffe fort. Beide Seiten werfen einander Verstöße gegen das Abkommen vor. Parallel dazu laufen erstmals seit Jahrzehnten direkte Friedensverhandlungen zwischen dem Libanon und Israel.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei feuerte die von Teheran finanzierte Hisbollah Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin schwere Angriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze.

 
Hat Israel die Jungen endgültig verloren?
Zahlreiche Studien zeigen, dass die Mehrheit der jungen Menschen heute eine negative Sicht auf den Staat hat, der einst von vielen im Westen bewundert wurde

In diesem Im-Fokus-Newsletter schreibt Flora Mory, Redakteurin Außenpolitik, über das belastete Verhältnis von großen Teilen der weltweiten Jugend zu Israel.

Alle Jahre wieder naht der Eurovision Song Contest (ESC). Und mit ihm sind längst auch die alljährlichen Debatten wiedergekehrt: Ist der meistgesehene Musikwettbewerb der Welt, dem primär junge Zuschauer entgegenfiebern, so unpolitisch, wie er zu sein behauptet? (Nein!) Darf man Kriegsparteien eine Bühne geben?

An dieser Stelle ein kurzer, unvollständiger Blick zurück:

1969 boykottierte Österreich den ESC in Spanien aus Protest gegen die Franco-Diktatur.
1975 und 1976 boykottierten Griechenland und die Türkei wegen des jeweils anderen den ESC.
2021 wurde Belarus wegen eines Liedtexts, der Dissidenten verspottet, ausgeschlossen.
2022 wurde Russland wegen der Ukraine-Invasion verbannt.
2026 boykottieren Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island den ESC in Wien aus Protest gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen und im Westjordanland.

Die Diskussion über die Berechtigung von Boykotten und Doppelstandards, die auch ESC-Fans spaltet, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Doch wie eine vom STANDARD in Auftrag gegebene Studie des Linzer Market-Instituts kürzlich herausgefunden hat, hat die Mehrheit der Jungen in Österreich darauf sehr wohl eine Antwort. Demnach halten 56 Prozent der Befragten zwischen 16 und 29 Jahren einen Boykott des ESC aufgrund der Teilnahme Israels für gerechtfertigt.

Das spiegelt auch einen eindeutigen Trend in den USA wider, der schon lange mit freiem Auge erkennbar war: Israel hat die Jungen im Westen im Ringen um die Deutungshoheit im Nahostkonflikt verloren. Laut einer aktuellen Studie des US-Forschungsinstituts Gallup hegen inzwischen mehr Amerikaner Sympathien für Palästinenser als für Israelis. Und unter den Befragten unter 35 Jahren ist die Unterstützung für Israel so gering wie noch nie: 23 Prozent versus 53 Prozent für Palästinenser.

 
Libanon: Israel greift Ziele im Süden an
Libanesische Staatsmedien haben gestern Vormittag berichtet, dass die israelische Armee weitere Ziele im Süden des Libanon angegriffen habe. Kurz zuvor hatte die israelische Armee die Einwohnerinnen und Einwohner von neun Dörfern und Ortschaften im Südlibanon zur Flucht aufgefordert. Die Armee begründete ihren Einsatz mit Verletzungen einer geltenden Waffenstillstandsvereinbarung durch die Hisbollah-Miliz.

Die aktuelle Waffenruhevereinbarung erlaubt Israel Verteidigungsmaßnahmen gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe, untersagt jedoch offensive Operationen auf libanesischem Territorium. Die Konfliktparteien werfen sich gegenseitig vor, gegen diese Vereinbarung zu verstoßen.

Israel meldet 85 Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon
Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, sie habe in den vergangenen 24 Stunden mehr als 85 Infrastruktureinrichtungen der Hisbollah angegriffen. Dazu gehörten Waffenlager, Abschussrampen sowie weitere militärische Infrastruktur. Die Armee begründete den Einsatz mit der Abwehr von Bedrohungen für israelische Zivilisten und Soldaten im Südlibanon.

 
Bericht: Israel baute geheime Basis in Irak für Krieg
Das „Wall Street Journal“ berichtete gestern, dass Israel eine geheime Militärbasis im Irak im Vorfeld des Krieges gegen den Iran aufgebaut und unterhalten hat. Die Basis in der weitläufigen Wüstenlandschaft sei aufgeflogen, nachdem ein Ziegenhirte den irakischen Behörden von ungewöhnlichem Verkehr, Helikopter inklusive, berichtet habe.

Als die irakische Armee die Angaben überprüfen wollte – unter anderem durch Helikopterflüge – sei sie von israelischen Truppen angegriffen worden, die so die Basis verteidigten.

Spezialeinsatzkräfte und Rettungsteams
In der Basis waren laut „WSJ“ Spezialeinsatzkräfte untergebracht. Außerdem habe sie als logistische Verbindungsstelle für die israelischen Luftstreitkräfte gedient. So wurden spezielle Suchtrupps dort stationiert, die Piloten im Fall eines Abschusses suchen sollten. Das passierte allerdings nicht. Als ein US-Kampfjet abgeschossen wurde, habe Israel seine Hilfe angeboten. Die USA hätten die Rettungsaktion aber dann alleine bewerkstelligt.

 
Libanon: Tote nach israelischen Angriffen gemeldet
Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach Angaben der libanesischen Regierung zwei hisbollahnahe Sanitäter getötet und fünf weitere verletzt worden. Die israelische Armee habe zwei Stützpunkte des zur Hisbollah-Miliz gehörenden Islamischen Gesundheitskomitees beschossen, erklärte das Gesundheitsministerium in Beirut gestern.

Bei den Angriffen in den Orten Tibnin und Kalawija handle es sich um einen Verstoß gegen das Völkerrecht, hieß es im Libanon.

Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit Mitte April eine Waffenruhe. Die israelische Armee greift jedoch weiterhin Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz an. Auch die Hisbollah beschießt weiterhin Ziele in Israel sowie israelische Soldaten im Süden des Libanon.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei feuerte die von Teheran finanzierte Hisbollah Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin Angriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze.

 
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