Israel bricht Kontakt zu Kallas ab
Israel bricht wegen angeblicher Apartheid-Vergleiche vorerst den Kontakt zur EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ab. Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte heute, er kommuniziere nicht mehr mit Kallas, bis sie ihre Äußerungen zurücknehme.
Saar bezog sich auf einen Bericht des Nachrichtenportals Euractiv. Laut diesem soll Kallas das israelische Vorgehen im Westjordanland und im Gazastreifen mit der früheren südafrikanischen Politik der Rassentrennung gleichgesetzt haben. Ein Sprecher von Kallas wollte das weder bestätigen noch dementieren.
Kallas will Dialog
Kallas reagierte über soziale Netzwerke auf die Ankündigung des israelischen Außenministers. Auf X sprach sie sich für „Dialog und Zugewandtheit“ aus. „Um dem Nahen Osten Frieden zu bringen, ist eine Zweistaatenlösung der einzige gangbare Weg. Die EU hat die illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verurteilt, die es immer schwieriger machen, dieses Ziel zu erreichen.“
Israel bricht wegen angeblicher Apartheid-Vergleiche vorerst den Kontakt zur EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ab. Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte heute, er kommuniziere nicht mehr mit Kallas, bis sie ihre Äußerungen zurücknehme.
Saar bezog sich auf einen Bericht des Nachrichtenportals Euractiv. Laut diesem soll Kallas das israelische Vorgehen im Westjordanland und im Gazastreifen mit der früheren südafrikanischen Politik der Rassentrennung gleichgesetzt haben. Ein Sprecher von Kallas wollte das weder bestätigen noch dementieren.
Kallas will Dialog
Kallas reagierte über soziale Netzwerke auf die Ankündigung des israelischen Außenministers. Auf X sprach sie sich für „Dialog und Zugewandtheit“ aus. „Um dem Nahen Osten Frieden zu bringen, ist eine Zweistaatenlösung der einzige gangbare Weg. Die EU hat die illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verurteilt, die es immer schwieriger machen, dieses Ziel zu erreichen.“