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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
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Syrien: Israel greift Ziele im Süden an
Israels Armee hat in Syrien nach dortigen Angaben Ziele in der südlichen Provinz Daraa angegriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur SANA meldete, Israels Armee sei mit mehreren Militärfahrzeugen in den Ort Abdin eingefahren. Bewohner und Bewohnerinnen hätten Straßen blockiert und Steine geworfen.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, nach der Konfrontation habe Israel das Gebiet beschossen, woraufhin mehrere Familien geflohen seien.

Die syrische Regierung verurteilte die israelischen Militärvorstöße im Süden des Landes. Das Außenministerium in Damaskus kritisierte heute in einer Erklärung die israelischen Vorstöße in den syrischen Provinzen Daraa und Quneitra sowie den Artilleriebeschuss der Region und prangerte eine „eklatante Verletzung der syrischen Souveränität und territorialen Integrität“ an.

 
Kein Geld, keine Regierung, keine Friedenstruppe: Die vergessene Tragödie in Gaza
Die Kriege im Iran und im Libanon haben die fragile Waffenruhe im Gazastreifen völlig überdeckt. Der Gaza-Friedensrat, eine Erfindung Donald Trumps, kommt nun in Zypern zu einer Sitzung zusammen.

Eine neue Klinik mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – von Ärzten über Pflegekräfte bis Apothekern –, die in Gaza-City täglich bis zu 100 Patienten behandeln sollen: Aus dem weitgehend devastierten Gazastreifen kam kürzlich ein Signal der Hoffnung. Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der Patriarch von Jerusalem, und der griechisch-orthodoxe Patriarch Teophilos III. haben in Gaza eine Malteser-Klinik eingeweiht.

Wo sind die Hilfsgelder für den Wiederaufbau?

 
EU-Kommissarin über Israel: Ohne Zweistaatenlösung kein Ende des Konflikts
Dubravka Šuica, EU-Kommissarin für den Mittelmeerraum, sieht in der "ZiB 2" keine Alternative zu einem unabhängigen Palästinenserstaat. Die EU müsse Druck ausüben

Der Umgang mit Israel spaltet die Europäische Union. Während die Gewalt extremistischer Siedler im besetzten Westjordanland sowie der Krieg in Gaza in vielen EU-Mitgliedsstaaten heftige Kritik und Proteste auslösen, stärken andere Israel nach wie vor den Rücken. Was fehlt, ist eine gemeinsame EU-Außenpolitik.

Auf diplomatischer Mission in Israel war kürzlich Dubravka Šuica, EU-Kommissarin für den Mittelmeerraum. Sie reiste vergangene Woche ins Westjordanland, nicht aber in den Gazastreifen. "Warum nicht?", wollte am Montag ZiB 2-Moderator Armin Wolf von ihr wissen. "Der Zugang zum Gazastreifen ist noch nicht gestattet", antwortete Šuica. Die israelische Regierung lasse niemanden hinein – "nur teilweise humanitäre Hilfe". Es sei aber ohnehin nicht ihr Anliegen gewesen, dort hinzureisen.

 
Netanjahu befiehlt Zerstörung von Hisbollah-Infrastruktur
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee gestern angewiesen, die Infrastruktur der proiranischen Terrororganisation Hisbollah im Südlibanon vollständig zu zerstören. Netanjahu bezog sich laut Regierungspresseamt bei einem Truppenbesuch auf alle ober- und unterirdischen Anlagen, welche die Miliz für Angriffe auf Israel genutzt habe, beispielsweise Tunnel.

Außerdem sollten Soldaten sofort handeln, wenn sie eine Bedrohung für ihr Leben feststellten, sagte Netanjahu. Er schloss zudem einen Abzug der Armee aus dem Grenzgebiet aus, bis die schiitische Hisbollah vollständig entwaffnet sei und keine Bedrohung mehr für Israel darstelle.

Netanjahu bezeichnete die Hisbollah als das wichtigste Glied in einer Achse der iranischen Verbündeten. Nach seinen Angaben sind von ehemals 150.000 Raketen und Geschoßen noch etwa acht Prozent übrig geblieben. Zudem habe Israel im Libanon rund 9.000 „Terroristen“ getötet. Die wichtigste Maßnahme habe darin bestanden, Puffer- und Sicherheitszonen zwischen der Hisbollah und dem Norden Israels zu schaffen.

Libanon sieht völkerrechtswidrige Besetzung


Da hat Netanjahu von Erdogan gelernt
 
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