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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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US-Gesandte beraten über Gaza-Friedensplan
US-Gesandte wollen heute mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zusammentreffen, um über den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump zu beraten.

Gestern kamen die Abgesandten Jared Kushner und Nickolay Mladenov in Kairo bereits mit Vermittlern aus Ägypten, Katar und der Türkei zusammen. An einigen dieser Gespräche nahmen demzufolge auch Vertreter der radikalislamischen Terrororganisation Hamas teil. Kushner, der Trumps Schwiegersohn ist, traf sich zudem mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi.

Netanjahu hatte Trumps jüngsten Entwurf für eine Friedenslösung am 9. August als unannehmbar bezeichnet. Einem hochrangigen israelischen Regierungsvertreter zufolge ist Israel insbesondere besorgt über die Forderung Washingtons, gezielte Tötungen von Hamas-Mitgliedern einzustellen.

Entwaffnung der Hamas vorgesehen
Trumps Plan sieht ein sofortiges Ende der Militäreinsätze im Gazastreifen vor. Zudem soll sich die Hamas entwaffnen, während sich die israelischen Truppen zurückziehen und das Gebiet unter einer neuen zivilen palästinensischen Verwaltung wiederaufgebaut werden soll.

 
Südlibanon
Neue Eskalation bedroht Verhandlungen
Ungeachtet der eigentlich gültigen Waffenruhe gehen die Angriffe Israels und der Hisbollah-Miliz im Südlibanon weiter. Die israelische Armee tötete zwei Hisbollah-Kommandeure, es starben aber auch Frauen und Kinder. Die Folge waren gegenseitige Schuldzuweisungen. Für Anfang September sind neue Verhandlungen geplant. Ob sie stattfinden, ist unklar. Auch das USA-Iran-Abkommen, das den Libanon einschließt, wackelt.

Am Samstag hatte die israelische Armee im Südlibanon angegriffen, insgesamt starben elf Menschen. Unter den Toten war nach israelischen Angaben Abu Hassan Alaa, ein Mitglied der Badr-Einheit der proiranischen Terrormiliz. Er sei an einem Einsatz von sprengstoffbeladenen Drohnen beteiligt gewesen, durch die israelische Soldaten verletzt wurden. Bei dem zweiten Ziel habe es sich um Ali Samir al-Hadsch Hassan gehandelt, ein Mitglied der Eliteeinheit Radwan.

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministerium wurden bei dem Angriff auf Hassan ein Wohnhaus in der Ortschaft Ansar getroffen und sieben Menschen getötet, unter ihnen drei Kinder und zwei Frauen. Die israelische Armee erklärte, erst im Nachhinein erfahren zu haben, dass die Familie Hassans bei der Attacke im Haus gewesen sei. Die anderen Familienmitglieder seien nicht das Ziel gewesen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf der Hisbollah vor, Zivilisten bewusst Gefahren auszusetzen.

 
Da werden wieder kriminelle Machenschaften und Korruption die Themen sein.
Trumps Schwiegersohn Kushner traf Hamas und al-Sisi zu Gesprächen über Gaza
Der US-Unterhändler Jared Kushner hat in Ägypten Gespräche über die Zukunft des Gazastreifens geführt. Anwesend waren auch führende Hamas-Vertreter

Kairo/Washington – Jared Kushner, US-Unterhändler und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hat am Sonntag in Ägypten Gespräche über die Zukunft des Gazastreifens geführt. In El Alamein traf er den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi sowie führende Vertreter der radikalislamischen Terrorgruppe Hamas. Anschließend reiste Kushner nach Medienberichten weiter zu Gesprächen nach Israel. Demnach wollte er dort unter anderem Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen.

Geheimdienst vermittelte Gespräch
In El Alamein waren auch der ägyptische Außenminister Badr Abdel-Atti und Geheimdienstchef Hassan Rashad zugegen. Der Geheimdienst hatte das Treffen mit der Hamas auch vermittelt. Kushner forderte die Terrororganisation erneut zu einer überprüfbaren Entwaffnung auf, wie aus mit den Gesprächen vertrauten Quellen verlautete.

 
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Wo ist eigentlich User @Dinarski-Vuk hin, nachdem er einst seitenweise in philosophischer Manier relativiert hat, wonach die Benachteiligung der Palästinenser nicht existiert und die Apartheid-Anschuldigungen übertrieben sind?
 
Israels Polizeiminister fordert mehr Tötungen in Gaza
Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat sich für eine Ausweitung der Politik der „gezielten Tötungen“ von Palästinensern, die Israel als Gefahr einstuft, ausgesprochen.

Es sei kein Geheimnis, dass er in dieser Frage Meinungsverschiedenheiten mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe, sagte Ben-Gvir in einem Podcast mit der ehemaligen Gaza-Geisel Rom Braslavski. Die Kommentare gelangten gestern an die breite Öffentlichkeit und sorgten angesichts der aktuellen Verhandlungen mit den USA für besonderes Aufsehen.

„Ich denke, dass man gezielte Tötungen in Gaza ausführen sollte, jede Nacht 30, 40 (Menschen, Anm.) entfernen“, sagte der Vorsitzende der Partei Ozma Jehudit. Er beziehe sich dabei nicht nur auf militante Palästinenser, die eine unmittelbare Gefahr darstellten, so der Polizeiminister. Es gebe im Gazastreifen viel mehr Menschen, die es nicht verdient hätten, zu leben.

Scharfe Kritik von IKG
Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) für die Bundesländer Salzburg, Steiermark und Kärnten, Elie Rosen, bezeichnete den Minister als „eine Schande für das gesamte jüdische Volk und eine Schande für den Staat Israel“.

 
Trumps Gaza-Plan spießt sich mit der Wahl in Israel
Dass US-Vertreter und Hamas-Führer in Kairo zusammengetroffen sind, zeigt, wie dringlich die Lage aus US-Sicht ist. Doch für Israels Premier geht es bei der Wahl ums politische Überleben

In den USA steht die radikal-islamische Hamas auf der Liste der Terrororganisationen. In Kairo hingegen sitzen US-Vertreter mit Hamas-Führern am selben Tisch: Zu einem raren Treffen zwischen dem US-Abgesandten Jared Kushner und Hamas-Führer Khalil Al-Hayya kam es am Sonntagabend in der ägyptischen Metropole. Das Thema: Die Zukunft von Gaza.

Es ist das zweite direkte Treffen zwischen einem US-Vertreter und einem Hamas-Führer. Das erste hatte im Oktober 2025 stattgefunden, als es darum ging, einen Durchbruch im Ringen um die Freilassung der israelischen Geiseln zu erreichen. Tatsächlich erklärte sich die Hamas danach – mit Druck seiner Geldgeber – bereit, die Geiseln freizulassen und Leichname der getöteten Geiseln an Israel zu übergeben.

Zwei Drittel unter israelischer Kontrolle
Dass man nun wieder auf ein Treffen mit dem israelischen Erzfeind setzt, zeigt, wie dringlich die Lage aus Sicht der USA ist. Donald Trump setzt alles daran, seinen Gaza-Plan zu retten. Der US-Präsident hatte Ende Juli einen 15-Punkte-Fahrplan präsentiert, um Gaza aus der aktuellen Stagnation zu retten. Doch seit der Waffenruhe im vergangenen Oktober ist wenig passiert, um Gaza in eine Zukunft ohne Hamas-Diktatur und israelische Besatzung zu führen.

 
Möglich ist immer gut, wenn man nicht überzeugt ist.
Kushner: Fortschritte bei Gaza-Plan in 30 Tagen möglich
Der US-Sondergesandte Jared Kushner hält Fortschritte bei der Entwaffnung der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen im Zuge des US-Friedensplans binnen eines Monats für möglich.

„Wir könnten (…) schon in 30 Tagen Fortschritte sehen“, sagte Kushner gestern dem Sender Fox News in Tel Aviv. Diese Fortschritte begännen „hoffentlich mit dem Abtransport einiger Waffen und, wissen Sie, hoffentlich auch mit dem Zuschütten einiger Tunnel“.

US-General soll Hamas-Entwaffnung überprüfen
Kushner äußerte sich nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Zu den weiteren Mitgliedern des „Friedensrats“, die gemeinsam mit Kushner an den Gesprächen teilnahmen, gehörte der ehemalige britische Premierminister Tony Blair.

 
Gaza: Kaum Hoffnung auf baldigen Frieden
Der US-Sondergesandte Jared Kushner hat nach Gesprächen mit Israel und der Hamas zwar Fortschritte im stockenden Gaza-Friedensplan angekündigt, bisher aber keinen wirklichen Durchbruch erzielen können. Sowohl in Gaza als auch in Israel schwindet die Hoffnung auf einen baldigen Frieden.

 
Israelische Soldaten markierten Palästinenser mit Nummern
Israels Armee hat Berichte bestätigt, wonach israelische Sicherheitskräfte Palästinenser während Befragungen im Westjordanland mit Nummern markiert haben. Die israelische Zeitung „Haaretz“ hatte zuvor gemeldet, Soldaten hätten den Betroffenen in Kabatija in der Nähe der Stadt Dschenin bei einem Einsatz gestern mit Markern Nummern auf ihre Gesichter und Körper geschrieben.

In mehreren israelischen Medien sowie sozialen Netzwerken wurden auch Aufnahmen veröffentlicht, die einen betroffenen Palästinenser zeigen sollen, auf dessen Stirn die Zahl 44 steht. Der oppositionelle arabische Abgeordnete Ahmed Tibi schrieb auf X, so sehe Entmenschlichung aus. „Ein Bild, das an dunkle Zeiten erinnert und jeden Menschen erschüttern sollte.“

Israels Armee: Lehren gezogen
Israels Armee teilte auf Anfrage mit: „Während eines Einsatzes im Gebiet von Kabatija kennzeichneten Sicherheitskräfte Verdächtige, die im Rahmen der Operation verhört wurden.“ Die Kommandeure hätten die Soldaten ausdrücklich darauf hingewiesen, wie schwerwiegend dieses Verhalten sei. Aus dem Vorfall seien Lehren gezogen worden.

 
Israelischer Angriff in Syrien heizt Streit mit Türkei an
Nach einem mutmaßlich israelischen Luftschlag auf einen Militärflugplatz im Nordwesten Syriens nehmen die Spannungen zwischen Israel und der Türkei zu. Ankara wies heute Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu entschieden zurück, wonach die Türkei die Stationierung von Truppen in der Region plane.

Das türkische Präsidialamt warf Netanjahu vor, vor den Wahlen in seinem Land eine expansionistische und destabilisierende Politik in der Region zu betreiben.

Syrien meldete Angriff auf Stützpunkt
Tags zuvor hatte das israelische Militär syrischen Angaben zufolge einen syrischen Stützpunkt nahe der türkischen Grenze bombardiert. Das syrische Außenministerium und die eng mit der Führung in Damaskus verbundene Türkei verurteilten die Angriffe als Verletzung der Souveränität Syriens.

Der US-Sondergesandte für Syrien und US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, sagte ebenfalls, dass es sich um einen israelischen Angriff gehandelt habe.

Israel: Haben Syrien gewarnt
Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten sagte unterdessen, Syrien habe türkischen Truppen eine Stationierung auf dem Militärflugplatz nahe Aleppo erlaubt. Israel habe Syrien vor einem solchen Schritt gewarnt. Mehrere israelische Medien werteten die Stellungnahme als Bestätigung, dass Israel den Militärflugplatz angegriffen hat.

 
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