Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

  • Ersteller Ersteller jugo-jebe-dugo
  • Erstellt am Erstellt am

Auf wessen Seite seid ihr (eher)???


  • Umfrageteilnehmer
    164
Neue Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon auf Oktober verschoben
Die für September in Rom geplante Runde musste nach Angaben aus informierten Kreisen verschoben werden, da mehrere wichtige Personen nicht hätten teilnehmen können

Washington – Die ursprünglich für diesen Monat in Rom geplante nächste Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon ist auf Oktober verschoben worden. Das sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Freitag. Die Botschafter Israels und des Libanon in den USA werden demnach aber kommende Woche in Washington über die Entwicklungen in der Region und die Umsetzung eines im Juni geschlossenen Rahmenabkommens beraten.

Israel und der Libanon hatten sich unter US-Vermittlung auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein endgültiges Friedensabkommen zwischen den beiden Nachbarländern ebnen soll. Die Rahmenvereinbarung sieht die Entwaffnung der pro-iranischen Hisbollah-Miliz, einen schrittweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Süden des Libanon und zugleich die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vor. Dazu wurden zunächst mehrere Pilotzonen festgelegt. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung ab.

 
Verbrechen vermutet: Drei Leichen in brennendem Auto in Israel gefunden
Ermittlungen gehen eher in Richtung Kriminalität. Leichen wurde in Auto in Nähe eines arabischen Dorfs in Israel gefunden.
In einem brennenden Auto in der Nähe einer arabischen Ortschaft in Israel sind in der Nacht auf Sonntag drei Leichen gefunden worden. Die Identität der Männer sei bisher nicht bekannt, teilte die israelische Polizei mit. Man gehe von einem Verbrechen mit einem kriminellen Hintergrund aus.

Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete, die Leichen seien auf dem Rücksitz gefunden worden, nachdem Jugendliche das brennende Fahrzeug in der Nähe von Baqa al-Gharbiyye südöstlich der Hafenstadt Haifa entdeckt hätten. Laut Polizeiangaben wurden zahlreiche Einsatzkräfte in die Gegend geschickt. Nach Angaben von „ynet“ war auch ein Hubschrauber im Einsatz. Es gebe jedoch noch keine Festnahmen von Tatverdächtigen.

 
„Landesverrat“: Kritischer Film über Gaza-Krieg sorgt für Konflikt in Israel
Der Dokumentarfilm „NAZA“ über zivile Opfer im Gaza-Krieg sorgt in Israel für heftige Debatten. Der Regisseur sprach mit Soldaten über den Einsatz von KI bei der Zielauswahl und über genehmigte zivile Opfer. Während der Film in Venedig ausgezeichnet wurde, weist Israels Armee die Vorwürfe zurück.

Videobericht
 
UNO-Kritik an Leichenbergung aus Trümmern in Gaza
Nach dem Fund Hunderter Leichen in den Trümmern im Gazastreifen hat UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk Sorge über mögliche Kriegsverbrechen geäußert. Die sterblichen Überreste seien aus den Trümmern zerstörter Gebäude geborgen worden, sagte Türk heute.

Darunter befänden sich offenbar ganze Familien sowie viele Frauen und Kinder. Die Funde stammten aus Gebieten, die bei israelischen Angriffen während des vor fast drei Jahren begonnenen Krieges zerstört wurden.

Türk befürchtet, dass die bisherigen Funde „lediglich die Spitze des Eisbergs“ sein könnten. Dem palästinensischen Zivilschutz zufolge wurden seit November 2025 mehr als 630 Leichen und sterbliche Überreste geborgen. Die örtlichen Behörden schätzen, dass noch mehr als 8.000 Menschen unter den Trümmern begraben sein könnten.

Kritik an Vorgehen des Militärs
Türk kritisierte das Vorgehen des Militärs im von Israel kontrollierten Teil des Gazastreifens. „Auch heute noch werden viele Gebiete im Gazastreifen, in denen das israelische Militär stationiert ist, von Bulldozern dem Erdboden gleichgemacht, ohne Rücksicht auf die Toten unter den Trümmern“, sagte Türk. Die israelischen Streitkräfte teilten mit, sie prüften die Aussagen.

 
Wildner: Europas Verhältnis zu Israel „auf historischem Tiefstand“
Das Verhältnis zwischen Israel und Europa „ist ohne Zweifel im Moment auf einem historischen Tiefstand“, erklärt ORF-Korrespondent Nikolaus Wildner. Israel suche zuletzt auch verstärkt nach Alternativen, etwa einer Annäherung an Indien.

Videobericht
 
Israelische NGO kritisiert in Bericht Politik im Westjordanland
Die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel

Von einer "Auslöschung" der palästinensischen Gesellschaft warnt die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem in einem aktuellen Bericht. Die Rede ist hier aber nicht vom Gazastreifen, sondern vom Westjordanland. B'Tselem setzt im Westjordanland auf ein Netzwerk an lokalen Berichterstattern, die für den 250 Seiten starken Bericht Zeugnis ablegten. Kombiniert mit Medienberichten sowie Angaben der israelischen Armee und internationaler Organisationen kommen sie zum Schluss: Israel arbeitet daran, die palästinensische Gesellschaft im Westjordanland auszuradieren.

Damit meinen die Autoren nicht, dass Israel im Westjordanland einen Völkermord begeht. Sie lehnen sich bei der Verwendung des Begriffs "Auslöschung" an einen früheren Gebrauch des Worts an – etwa im Zusammenhang mit indigenen Gruppen in Australien.

 
Erneut israelische Luftangriffe im Gazastreifen mit Toten
Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens fünf Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder und ein Kommandant der Terrororganisation Hamas.

Im Viertel Scheich Radwan im Norden seien bei einem Angriff auf ein Fahrzeug gestern zwei Menschen gestorben, teilten Sanitäter mit. Augenzeugen berichteten von einem zweiten Einschlag, als Helfer zu den Opfern eilten. Israels Militär teilte mit, es habe einen militanten Palästinenser angegriffen.

In Dschabalja wurde nach Angaben einer britischen Hilfsorganisation ein Patient in einem Gesundheitszentrum von einer israelischen Drohne getötet. Bei einem weiteren Luftangriff auf ein Zeltlager starben Medizinern zufolge ein Mann und ein achtjähriges Mädchen, 14 weitere Menschen wurden verletzt.

 
UNO: Sorge über mögliche Kriegsverbrechen in Gaza
Nach dem Fund Hunderter Leichen in den Trümmern im Gazastreifen hat die UNO Sorge über mögliche Kriegsverbrechen geäußert. Die sterblichen Überreste seien aus den Trümmern zerstörter Gebäude geborgen worden. Darunter befänden sich offenbar ganze Familien sowie viele Frauen und Kinder.

Videobericht
 
Berichte über umfangreiche US-Waffenlieferung an Israel
Die US-Regierung will Israel Zehntausende tonnenschwere Bomben im Milliardenwert liefern. Wie die „Washington Post“ und die „New York Times“ unter Berufung auf einen US-Beamten berichten, geht es um die Lieferung von 40.000 Ein-Tonnen-Bomben im Wert von 2,8 Milliarden Dollar (2,4 Mrd. Euro).

Israel hatte mit dem Einsatz solcher Bomben im Gazastreifen und im Libanon international Empörung ausgelöst, da aufgrund der Explosionskraft und des großen Zerstörungsradius viele Zivilisten getötet wurden.

Es handelt sich den Berichten zufolge um eine der umfangreichsten Lieferungen US-amerikanischer Munition an den Verbündeten. Der US-Kongress wurde demnach informell über das geplante Rüstungsgeschäft informiert, das 20.000 Bomben vom Typ Mk84 sowie 20.000 BLU-117-Bomben umfasst.

 
Israels Politiker wollen Filmemacher des kriegskritischen "NAZA" ausbürgern
Die Doku zeigt, dass die israelische Armee in Gaza weniger Rücksicht auf Zivilisten nahm, als man erwarten sollte. Den Ruf der Armee zu beschädigen, ist in Israel aber verpönt

"Egal, wo sie hingehen: Sie werden verfolgt werden." So sprach der prominente israelische Rechtsextreme Mordechai David zu seinen Fans auf Instagram, und erhielt dafür 12.000 Likes. Wer es ist, der verfolgt werden soll, macht der Bildhintergrund mehr als deutlich: In Großaufnahme sieht man da ein Bild der Filmemacher Yuval Abraham und Rachel Szor. Sie waren am Sonntag für ihren Dokumentarfilm NAZA auf dem Filmfestival in Venedig mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet worden – und mit einem 25 Minuten dauernden stehenden Applaus des Festivalpublikums.

Der Film bietet Einblicke in die militärische Praxis der israelischen Armee während des Gazakriegs. Zu Wort kommen dabei mehrere Soldaten, der Großteil von ihnen dem Militärgeheimdienst zuzurechnen. Die zentrale Aussage: Die Armee nahm in Gaza weniger Rücksicht auf Zivilisten, als man von einem Militär, das sich für seine hohen moralischen Standards rühmt, erwarten sollte.

 
Zurück
Oben