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Friedensinitiative Frauen in Schwarz (Wien)
"STOPPT DIE ISRAELISCHE BESATZUNG PALÄSTINENSISCHEN LANDES!"
MAHNWACHE DER FRAUEN IN SCHWARZ (WIEN)
WIEN 1, Pestsäule am Graben
Todkranken Menschen wird von Israel das Verlassen des Gazastreifens beim Checkpoint Erez untersagt! Dutzende Menschen sind schon gestorben. Es mangelt an medizinische Versorgung, Medikamente, Strom, sauberes Wasser.
Stoppt die Drosselung der israelischen Energielieferungen in den Gazastreifen!
Boykott, Investitionsstopp und Sanktionen bis Israel dem internationalen Recht gehorcht und die universellen Prinzipien der Menschenrechte erfüllt.
Die israelischen Behörden weigern sich, kritisch kranken Palästinensern die Ausreise aus dem Gazastreifen zu dringend notwendigen medizinischen Behandlungen, die in Gaza nicht möglich sind, zu erlauben. Seit Israel im Juni 2007 durch die Schließung der Übergänge zwischen dem Gazastreifen und Ägypten die Blockade von Gaza intensiviert hat, benötigen die 1,5 Millionen Bewohner dieses Landes eine spezielle Genehmigung der israelischen Militärbehörden für einen Grenzübergang, die allerdings in den meisten Fällen abgelehnt wird.
Diese Ablehnung für den Grenzübertritt des Gazastreifens macht Schwerkranken eine Behandlung außerhalb unmöglich und bringt sie so in Lebensgefahr. Dutzende Menschen, deren Grenzübertritte für solche Zwecke abgelehnt wurden, sind in den letzten Monaten verstorben.
Die israelischen Behörden begründen ihre Weigerung mit Sicherheitsvorschriften. Diese Restriktionen, die allerdings schon einige Jahre bestehen, haben in den letzten Monaten einen Höhepunkt erreicht, speziell seit die Hamas im Juni 2007 die Macht in Gaza
gewonnen hat. Es gibt keine Legitimation, Kranken eine dringend benötigte medizinische Behandlung "aus Sicherheitsgründen" zu verweigern, da auch alle schwerkranken Patienten am Grenzübergang einer strengen Sicherheitskontrolle unterzogen werden. Solche Maßnahmen sind vermutlich die Vergeltung für Raketenangriffe bewaffneter
palästinensischer Gruppen auf den Süden Israels.
Einige Patienten, denen die Ausreise "aus Sicherheitsgründen" zunächst verweigert wurde, bekamen schließlich eine Erlaubnis, nachdem israelische Menschenrechts-NGOs damit drohten, diese Fälle vor den Obersten Gerichtshof zu bringen. Das ist aber nur eine ganz kleine Minderheit.
Cirka 1,5 Millionen Palästinenser sind seit 9. Juni 2007 im Gazagebiet eingesperrt, nachdem Israel den Hauptübergang zur Außenwelt, den von Rafah nach Ägypten, geschlossen hat. Nur einer Handvoll Palästinensern war es seither gestattet, Gaza zu verlassen und ebenso Israel (via Checkpoint Erez, der fast ausschließlich von ausländischen Journalisten und humanitären Helfern benützt wird, aber Palästinensern fast ausnahmslos nicht erlaubt ist).
Am 19. September 2007 erklärte die israelische Regierung den Gazastreifen als "feindliches Gebiet" und setzte die schrittweise Abschaltung der Öl- und Stromversorgung fest. Die Bevölkerung des Gazastreifens hat ohne Stromzufuhr für die Pumpen weder Trinkwasser, noch die Möglichkeit zur Abwasserentsorgung.
Gazas einziges Kraftwerk wurde letztes Jahr durch israelische Bombardierung zerstört und kann nach wie vor die einfachsten Grundbedürfnisse nicht sicherstellen.
Die israelische Armee hat die komplette Kontrolle über Ein- und Ausfuhr aller Güter in den bzw. aus dem Gazastreifen, dies verhindert den Import des notwendigen Kraftstoffs zum Kochen und anderer Erfordernisse. Die Menschen im Gazastreifen sind der israelischen Armee vollständig ausgeliefert.
"Die meiste Zeit haben wir keine normale Stromversorgung oder genügend Wasser.
Die Besatzung entscheidet, was wir essen sollen und was nicht, womit wir uns bekleiden und womit nicht. Durch das Aufzwingen von Regeln beeinträchtigen sie die kleinsten Einzelheiten unseres täglichen Lebens.
Jeden Tag werden Patienten daran gehindert, den Gazastreifen zu verlassen, um ausser Landes weiter behandelt werden zu können. Dutzende notwendiger Medikamente fehlen in den Regalen der Krankenhäuser [des Gazastreifens]. 85% der Bevölkerung sind von den Nahrungsmittelverteilungen internationaler Hilfsorganisationen abhängig. Lebenswichtige Nahrungsmittel für eine ausgewogene Ernährung wie Fleisch, Gemüse, Früchte und Milch sind nicht vorhanden.Wir sind zur unbedeutenden Nachricht geworden, die nicht ausreicht, das schlafende Gewissen der Welt zu beunruhigen."
Dr. Mona El-Farra, Vizepräsidentin der
Gesellschaft des Palästinensischen Roten Halbmonds in Gaza
Die Weigerung die Zivilbevölkerung mit Wasser und Elektrizität zu versorgen, ist eine Form von Kollektivbestrafung und ist nach humanitärem Völkerrecht (IHL) illegal. Internationales Recht verbietet inbesondere auch die Deprivation der Zivilbevölkerung als Waffe einzusetzen:
Genfer Konvention: Zusatzprotokoll II, Artikel 14
[Schutz der f ür die Zivilbevölkerung lebensnotwendigen Objekte]
Das Aushungern von Zivilpersonen als Mittel der Kriegsführung ist verboten. Es ist daher verboten, für die Zivilbevölkerung lebensnotwendige Objekte wie Nahrungsmittel zur Erzeugung von Nahrungsmitteln genutzte landwirtschaftliche Gebiete, Ernte- und Viehbestände, Trinkwasserversorgungsanlagen und -vorräte sowie Bewässerungsanlagen zu diesem Zweck anzugreifen, zu zerstören, zu entfernen oder unbrauchbar zu machen.
Einmal mehr sind die 1,5 Millionen Frauen, Männer und Kinder Ziele einer brutalen und illegalen Politik der Kollektivbestrafung, die nicht durch "Sicherheitsbedenken" gerechtfertigt werden kann und die niemals zu Frieden führt.
Friedensinitiative Frauen in Schwarz (Wien)
"STOPPT DIE ISRAELISCHE BESATZUNG PALÄSTINENSISCHEN LANDES!"
MAHNWACHE DER FRAUEN IN SCHWARZ (WIEN)
WIEN 1, Pestsäule am Graben
NÄCHSTE MAHNWACHE: 10. Jänner 2009 16:30 bis 17:30 Uhr
gegen die israelische Bombardierung,
Massaker und Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen
[SIZE=+1]STOP DEM MASSAKER IN GAZA[/SIZE]
Download des Flyers
[SIZE=+1]The Ethnic Cleansing of Palestine[/SIZE]
past and present
Vortrag von Professor Ilan Pappe
(in englischer Sprache)
am Samstag, 6. Dezember 2008, 19:00 Uhr
Festsaal der Bezirksvorstehung Alsergrund
1090 Wien, Währinger Straße 43
Download des Flyers
www.freegaza.org | www.gazamussleben.at
SCHLEICHENDER GENOZID IM GAZASTREIFEN
gegen die israelische Bombardierung,
Massaker und Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen
[SIZE=+1]STOP DEM MASSAKER IN GAZA[/SIZE]
Download des Flyers
[SIZE=+1]The Ethnic Cleansing of Palestine[/SIZE]
past and present
Vortrag von Professor Ilan Pappe
(in englischer Sprache)
am Samstag, 6. Dezember 2008, 19:00 Uhr
Festsaal der Bezirksvorstehung Alsergrund
1090 Wien, Währinger Straße 43
Download des Flyers
www.freegaza.org | www.gazamussleben.at
SCHLEICHENDER GENOZID IM GAZASTREIFEN
Seit 9. Juni 2007 sind 1.500.000 PalästinenserInnen im Gazastreifen eingeschlossen da Israel den Checkpoint Rafah -- das Tor zur Aussenwelt, die von den PalästinenserInnen benützt wurde -- zugesperrt hat.)
Stoppt die Abriegelung des Gaza Streifens: Israel hält 1.500.000 Palästinenserinnen und Palästinenser fest (ca. die Hälfte davon Kinderund Jugendliche) und die Welt schaut zu!Todkranken Menschen wird von Israel das Verlassen des Gazastreifens beim Checkpoint Erez untersagt! Dutzende Menschen sind schon gestorben. Es mangelt an medizinische Versorgung, Medikamente, Strom, sauberes Wasser.
Stoppt die Drosselung der israelischen Energielieferungen in den Gazastreifen!
Boykott, Investitionsstopp und Sanktionen bis Israel dem internationalen Recht gehorcht und die universellen Prinzipien der Menschenrechte erfüllt.
Die israelischen Behörden weigern sich, kritisch kranken Palästinensern die Ausreise aus dem Gazastreifen zu dringend notwendigen medizinischen Behandlungen, die in Gaza nicht möglich sind, zu erlauben. Seit Israel im Juni 2007 durch die Schließung der Übergänge zwischen dem Gazastreifen und Ägypten die Blockade von Gaza intensiviert hat, benötigen die 1,5 Millionen Bewohner dieses Landes eine spezielle Genehmigung der israelischen Militärbehörden für einen Grenzübergang, die allerdings in den meisten Fällen abgelehnt wird.
Diese Ablehnung für den Grenzübertritt des Gazastreifens macht Schwerkranken eine Behandlung außerhalb unmöglich und bringt sie so in Lebensgefahr. Dutzende Menschen, deren Grenzübertritte für solche Zwecke abgelehnt wurden, sind in den letzten Monaten verstorben.
Die israelischen Behörden begründen ihre Weigerung mit Sicherheitsvorschriften. Diese Restriktionen, die allerdings schon einige Jahre bestehen, haben in den letzten Monaten einen Höhepunkt erreicht, speziell seit die Hamas im Juni 2007 die Macht in Gaza
gewonnen hat. Es gibt keine Legitimation, Kranken eine dringend benötigte medizinische Behandlung "aus Sicherheitsgründen" zu verweigern, da auch alle schwerkranken Patienten am Grenzübergang einer strengen Sicherheitskontrolle unterzogen werden. Solche Maßnahmen sind vermutlich die Vergeltung für Raketenangriffe bewaffneter
palästinensischer Gruppen auf den Süden Israels.
Einige Patienten, denen die Ausreise "aus Sicherheitsgründen" zunächst verweigert wurde, bekamen schließlich eine Erlaubnis, nachdem israelische Menschenrechts-NGOs damit drohten, diese Fälle vor den Obersten Gerichtshof zu bringen. Das ist aber nur eine ganz kleine Minderheit.
Cirka 1,5 Millionen Palästinenser sind seit 9. Juni 2007 im Gazagebiet eingesperrt, nachdem Israel den Hauptübergang zur Außenwelt, den von Rafah nach Ägypten, geschlossen hat. Nur einer Handvoll Palästinensern war es seither gestattet, Gaza zu verlassen und ebenso Israel (via Checkpoint Erez, der fast ausschließlich von ausländischen Journalisten und humanitären Helfern benützt wird, aber Palästinensern fast ausnahmslos nicht erlaubt ist).
In Gaza besteht Mangel an spezialisiertem Personal und medizinischen Geräten zur Behandlung von Krankheiten, wie vor allem Herz- und Gefäßkrankheiten, Krebs, etc. Krankenhäuser und medizinische Versorgungen haben wegen der israelischen Blockade nicht mehr genügend Vorrat an Medikamenten, Spritzen, etc. Laut Weltgesundheitsorganisation sind größere Mengen von Spezialmedikamenten gar nicht mehr lagernd und andere nur mehr zu einem ganz geringen Teil.
Nach internationalem Recht ist Israel als Besatzungsmacht Kollektivstrafen oder Repressalien gegenüber der palästinensischen Bevölkerung verboten. Israel hat den Bewohnern des Gazastreifens den Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung zu ermöglichen.
FREIHEIT FÜR GAZA!!! FREIHEIT FÜR PALÄSTINA!!
*) Der Gazastreifen wird durch Belagerung von Allem abgeschnitten englishNach internationalem Recht ist Israel als Besatzungsmacht Kollektivstrafen oder Repressalien gegenüber der palästinensischen Bevölkerung verboten. Israel hat den Bewohnern des Gazastreifens den Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung zu ermöglichen.
FREIHEIT FÜR GAZA!!! FREIHEIT FÜR PALÄSTINA!!
Am 19. September 2007 erklärte die israelische Regierung den Gazastreifen als "feindliches Gebiet" und setzte die schrittweise Abschaltung der Öl- und Stromversorgung fest. Die Bevölkerung des Gazastreifens hat ohne Stromzufuhr für die Pumpen weder Trinkwasser, noch die Möglichkeit zur Abwasserentsorgung.
Gazas einziges Kraftwerk wurde letztes Jahr durch israelische Bombardierung zerstört und kann nach wie vor die einfachsten Grundbedürfnisse nicht sicherstellen.
Die israelische Armee hat die komplette Kontrolle über Ein- und Ausfuhr aller Güter in den bzw. aus dem Gazastreifen, dies verhindert den Import des notwendigen Kraftstoffs zum Kochen und anderer Erfordernisse. Die Menschen im Gazastreifen sind der israelischen Armee vollständig ausgeliefert.
"Die meiste Zeit haben wir keine normale Stromversorgung oder genügend Wasser.
Die Besatzung entscheidet, was wir essen sollen und was nicht, womit wir uns bekleiden und womit nicht. Durch das Aufzwingen von Regeln beeinträchtigen sie die kleinsten Einzelheiten unseres täglichen Lebens.
Jeden Tag werden Patienten daran gehindert, den Gazastreifen zu verlassen, um ausser Landes weiter behandelt werden zu können. Dutzende notwendiger Medikamente fehlen in den Regalen der Krankenhäuser [des Gazastreifens]. 85% der Bevölkerung sind von den Nahrungsmittelverteilungen internationaler Hilfsorganisationen abhängig. Lebenswichtige Nahrungsmittel für eine ausgewogene Ernährung wie Fleisch, Gemüse, Früchte und Milch sind nicht vorhanden.Wir sind zur unbedeutenden Nachricht geworden, die nicht ausreicht, das schlafende Gewissen der Welt zu beunruhigen."
Dr. Mona El-Farra, Vizepräsidentin der
Gesellschaft des Palästinensischen Roten Halbmonds in Gaza
Die Weigerung die Zivilbevölkerung mit Wasser und Elektrizität zu versorgen, ist eine Form von Kollektivbestrafung und ist nach humanitärem Völkerrecht (IHL) illegal. Internationales Recht verbietet inbesondere auch die Deprivation der Zivilbevölkerung als Waffe einzusetzen:
Genfer Konvention: Zusatzprotokoll II, Artikel 14
[Schutz der f ür die Zivilbevölkerung lebensnotwendigen Objekte]
Das Aushungern von Zivilpersonen als Mittel der Kriegsführung ist verboten. Es ist daher verboten, für die Zivilbevölkerung lebensnotwendige Objekte wie Nahrungsmittel zur Erzeugung von Nahrungsmitteln genutzte landwirtschaftliche Gebiete, Ernte- und Viehbestände, Trinkwasserversorgungsanlagen und -vorräte sowie Bewässerungsanlagen zu diesem Zweck anzugreifen, zu zerstören, zu entfernen oder unbrauchbar zu machen.
Einmal mehr sind die 1,5 Millionen Frauen, Männer und Kinder Ziele einer brutalen und illegalen Politik der Kollektivbestrafung, die nicht durch "Sicherheitsbedenken" gerechtfertigt werden kann und die niemals zu Frieden führt.
Schweigen macht uns mitschuldig.
*) Übersetzung eines Flugblatts von "Donne in Nero" - Rome-mail: WomenInBlack-Vienna@gmx.net
