Serbien bleibt eher so wie es heute ist. Es wird sich da nicht mehr so viel ändern. Die sogenannten Sandzaklije werden irgendwann ihre Autonomie bekommen, dann ist aber auch Schluss. Ich würde aber eher sagen, dass auch dies zu viel wäre, denn sie müssen sich genau so wie in anderen Ländern verhalten und ordentlich integrieren. Nur weil das Land damals unter osmanischer Herrschaft war, haben diese Menschen dort noch lange kein recht einen eigenen Sandzak zu fordern, alleine schon deswegen weil es nicht die absolute Mehrheit will und wegen der serbischen Bevölkerung im Sandzak. Auch würde kein anderes Land der Welt erlauben das eine Minderheit, die sich nicht integrieren will einen eigenen Staat ausruft und auch wenn das 30 Millionen in Deutschland wären, alle die diese Sache unterstützen, würden sofort in den Knast wandern.
Ich habe übrigens selbst Familie im Sandzak, die sich aber eher integriert hat und sich nicht an solche Leute wie Muftija oder andere richtet. Das Problem ist nur, aufgrund der Vertreter dort wird es keinen Wirtschaftsaufbau geben, Serbien denkt da schon mit, wieso sollten sie in ein Gebiet investieren, wo die Mehrheit in der Vergangenheit lebt ? Das ist einfach nur Absurd. Es gab klar in der Vergangenheit Dinge die diskriminierend sind, aber genau aufgrund der Ignoranz der dortigen Leute baut sich genau in dieser ecke Serbiens bis heute in der Wirtschaft nichts auf.
Und es gibt deutliche Änderungen in der serbischen Politik, seit dem Tadic in Serbien an der Macht ist läuft einiges im Land gut und nicht zu vergessen die geschichtliche Aufarbeitung. Tadic ist bei uns Bosniern immer willkommen, dass hat man auch bei seinem letzten Besuch gesehen.