Aktuelles

Skythes Glaskugel

Mein lieber ungebildeter Berliner mit Himbeerfüllung

Warum steht der Iran auf Tönernen Füßen?


Es ist immer wieder amüsant zu sehen, wie manche Forenmitglieder geopolitische Analysen mit Wunschdenken verwechseln.:lol:

Wer glaubt, der Iran könne angesichts des Mekka-Abkommens große Töne spucken, ignoriert die fundamentalen Bruchlinien innerhalb des iranischen Staates.

Schauen wir uns die Realität an, die das „unwissende Mitglied Fake Berliner“ geflissentlich ausblendet:

1. Die demografische Zeitbombe: Die türkische Präsenz im Iran
Die Behauptung, das Abkommen sei nur ein Papier, ignoriert den größten Hebel überhaupt: die innere Struktur des Iran. Je nach Quelle machen ethnische Aserbaidschan-Türken und andere turksprachige Völker Schätzungen zufolge zwischen 30 % und über 45 % der iranischen Gesamtbevölkerung aus – im Nordwesten des Landes stellen sie die absolute Mehrheit. Sogar in der Hauptstadt Teheran ist mindestens zwei fünftel der Bevölkerung turkstämmig.

Wenn die Türkei und Aserbaidschan diesen Hebel im Inneren des Iran strategisch nutzen, braucht Ankara im Falle einer Eskalation nicht einmal eine einzige Rakete zu starten.

Die 5% ausmachenden kurdischen Minderheiten im Iran haben den Staatsapparat in den letzten Jahren bereits massiv ins Wanken gebracht – eine Mobilisierung der turkstämmigen Bevölkerung im Iran würde das Land von innen heraus geopolitisch komplett lahmlegen.
Der Iran weiß das ganz genau und agiert in Richtung Ankara deshalb traditionell extrem vorsichtig.

2. Wirtschaftlicher Kollaps und innere Zerrüttung
Der Iran leidet unter einer beispiellosen internen Krise. Massenproteste, Hyperinflation und die tiefe Unzufriedenheit der eigenen Bevölkerung schwächen das Regime seit Jahren von innen heraus. Ein Staat, der seine eigene Bevölkerung kaum noch kontrollieren kann und dessen Wirtschaft am Boden liegt, ist zu keinem großen regionalen Krieg gegen eine Allianz aus der Türkei (NATO-Süpermacht), Pakistan (Anal Atommacht) und Saudi-Arabien (Ocean Finanzmacht) fähig.

3. Das Pfeifen im Walde
Die lautstarken Reaktionen iranischer Abgeordneter auf X sind keine Stärke, sondern klassische psychologische Kriegsführung aus Angst. Teheran hat realisiert, dass der sunnitische Block eine klare rote Linie gezogen hat. Die Expansion der iranischen Einflusssphäre ist an ihre Grenzen gestoßen.
Wer also behauptet, der Iran könne sich über diesen Pakt „lustig machen“, beweist lediglich, dass er die ethnischen und wirtschaftlichen Sollbruchstellen des Irans überhaupt nicht versteht. :mrgreen: Mit dieser Aussage bin ich noch nett zu Dir
Das abgekartete Spiel ist vorbei – die Realität hat euch eingeholt.


Kümmere dich lieber um die Staatsräson deines Proxy Landes und überlass das Denken meiner Wenigkeit
....da soll mal einer herkommen und behaupten,das ein ausgemachter Ringeldancer und JABBELKOPP mit den letzten zwei Mytochondrien imGesäßhirn nicht imstande ist,sich mental in Schale zu schmeissen.Hierbei ist aber nicht gesichert, ob er selbst dabei nicht anhand von unaufhörlichen Lachkrämpfen dabei noch größere Organschäden erleidet........ :unsure:
 
hakan fidan ist wirklich ein geopolitischer genie


hakan fidan: bei der nächsten phase des ''mekka verteidigungspaktes'' könnte auch ägypten beitreten.
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 

Aus drei mach viele: Türkei will neuen Militärpakt erweitern​


"Externe Großmächte lösen die Probleme nicht": Die Türkei schmiedet mit Pakistan und Saudi-Arabien einen Verteidigungspakt - und will auf Sicht noch mehr Länder beteiligen. Als Vorbild dient die Nato.
Die Türkei und ihre Nachbarn müssten selbst institutionelle Mechanismen schaffen, um Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität, Entwicklung und Wohlstand zu garantieren. "Externe Großmächte, die in die Region kommen, lösen die Probleme nicht. Sie machen sie nur noch schlimmer, und die Kosten werden sehr hoch."

Von Geheimdiensthilfe bis Rüstungskooperation​

Fidan zog einen Vergleich zur Beistandsklausel in Artikel 5 des Nordatlantikpakts, mit dem sich die Nato-Staaten ebenfalls gegenseitige Unterstützung im Angriffsfall zusichern und so potenzielle Feinde abschrecken. Jedes der drei Länder des "Mekka-Verteidigungspakts" könne, je nach Bedrohungslage, verschiedene Arten von Unterstützung anfordern - von Geheimdiensthilfe, Logistik und Munition bis hin zu Militäreinheiten. Auch bei der Kommandostruktur werde es Ähnlichkeiten zur Nato geben, sagte Fidan.

 
hakan fidan ist wirklich ein geopolitischer genie


hakan fidan: bei der nächsten phase des ''mekka verteidigungspaktes'' könnte auch ägypten beitreten.
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Nicht wirklich. Für Ägyptens Regime sind die Muslimbrüder die Todfeinde, und die Türkei ist einer der größten Unterstützer der Muslimbrüder. Wenn Ägypten einen Pakt mit der Türkei eingeht dann nur oberflächlich.

Wie das geht sieht man am Beispiel BRICS: Indien und China sind in Teilen militärisch und geopolitisch verfeindet, trotzdem versuchen sie wirtschaftlich voneinander zu profitieren wo es Sinn macht. Aber wegen ihrer großen Spannungen ist BRICS eben auch nicht vergleichbar mit einem Bündnis wie den G7 oder der NATO.

Man darf auch nicht vergessen welche Rolle die USA in der Region spielen. Sie stehen eng an Israels Seite, unterstützen Ägypten mit Milliarden Militärhilfe jedes Jahr, haben enge Verflechtungen mit Saudi-Arabien.

Der Pakt mit der Türkei und Pakistan ist für Saudi-Arabien vor allem eine Absicherung für die Zukunft, falls die USA ihre Unterstützung für Saudi Arabien einstellen sollten. Das ist aber nicht aktuell, beide Länder haben ja gerade ihre Zusammenarbeit beim Aufbau von Atomkraftwerken in Saudi Arabien beschlossen.

Allerdings hat der Iran Saudi Arabien zuletzt auch wieder beschossen. Darum kann der Pakt mit der Türkei und Pakistan natürlich eine nützliche zusätzliche Abschreckung sein. Auch was die iranische Unterstützung der Houthis angeht.
 
yusuf yusuf

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los,daß man versucht mich hier zu kopieren !!!
Leider können übersinnliche und übernatürliche Begabungen nicht patentiert oder urheberrechtlich geschützt werden,daher rufe ich folgende Warnung aus

Sollte ich feststellen daß meine Wahrsagungen oder Ergebniße meiner paranormalen magischen Aktivitäten mißbraucht werden,dann sollte euch zum Update nochmal klar sein,daß "ICH" weltweit einer von den ganz wenigen bin der die Fähigkeit hat jeden User Online durch den Computer eine in die Fresse zu ballern.

Ende der Mitteilung
 
Zurück
Oben