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Social Justice Warrior und woke?

Mortimer

Fat Joe
Etwas Gutes oder etwas Schlechtes ?

Die extreme Rechte im Internet hat sie mit Memes diffamiert, an den Pranger gestellt und negative Assoziationen mit diesen Begriffen verbunden.

Dennoch jammern sie, dass die Worte „Rassist“ oder „Nazi“ rassistisch und negativ seien. Manche würden sogar sagen, Rassismus sei ein Wort, das von Kommunisten geprägt wurde und Rassismus nie existiert habe.

Grok über Mortimer: Insgesamt ist Mortimer eine polarisierende, aber dennoch prominente Figur auf The Apricity, bekannt für sein aktives Engagement und seinen kompromisslosen Ausdruck seiner Roma-Identität.

 
SJW bekommen von mir nichts außer Mitleid.
'Woke' ist an sich erst mal nichts schlimmes, der Begriff ist aber mittlerweile verhunzt bis zum geht nicht mehr.
 
Wokeness wurde massiv von bigotten linken Minderheiten als Unterdrückungsmittel missbraucht, ist völlig aus dem Ruder gelaufen (zB "kulturelle Aneignung mit Rastalocken"), Gott sei dank verliert der Rotz immer mehr an Bedeutung, Gott segne Trump dass er politisch eher linkse Unis entwokeisiert :inlove:
 
Wokeness wurde massiv von bigotten linken Minderheiten als Unterdrückungsmittel missbraucht, ist völlig aus dem Ruder gelaufen (zB "kulturelle Aneignung mit Rastalocken"), Gott sei dank verliert der Rotz immer mehr an Bedeutung, Gott segne Trump dass er politisch eher linkse Unis entwokeisiert :inlove:
Ich wusste nicht, dass du zur bigotten linken Minderheit zählst :lol27:
 
Wokeness wurde massiv von bigotten linken Minderheiten als Unterdrückungsmittel missbraucht, ist völlig aus dem Ruder gelaufen (zB "kulturelle Aneignung mit Rastalocken"), Gott sei dank verliert der Rotz immer mehr an Bedeutung, Gott segne Trump dass er politisch eher linkse Unis entwokeisiert :inlove:
Wie Epstein gegen #MeToo kämpfte und zum Rechtsruck beitrug
Epstein half damals mit Vorwürfen konfrontierten Männern und schmiedete Allianzen mit "Anti-Woke"-Kulturkämpfern. Sein Ziel: Ein antifeministischer Backlash

Es ist Oktober 2017: Der Fall Harvey Weinstein löst einen Tsunami aus, die #MeToo-Bewegung gewinnt massiv an Zulauf, und zum ersten Mal bekommt der Schutzschild mächtiger Männer aus Geld und Schweigen Risse.

Für Jeffrey Epstein wird #MeToo später nichts Gutes verheißen. Er war schon 2007 wegen seines Missbrauchs Minderjähriger milde verurteilt worden – mit kaum Konsequenzen. Doch erst einmal sieht Epstein sich durch den Skandal aufgewertet, wie eine Mail von ihm an den Tech-Investor Joi Ito im November 2017 offenbart: "Da all diese Typen wegen Belästigung auffliegen, bin ich auf der Reputationsleiter ein Stück nach oben gerutscht und werde jeden Tag um Rat gefragt", schreibt er.

Anlaufstelle für gefallene Eliten
In einer Welt, in der plötzlich viele Eliten als "belastet" galten, relativiert sich sein eigener Status, und er wird laut den vom US-Justizministerium veröffentlichten Mails zur Anlaufstelle für Männer, die mit Vorwürfen konfrontiert waren. 2018 schreibt er an einen geschwärzten Empfänger: "So viele Kerle, die in die MeToo-Sache geraten sind, kontaktieren mich. Fragen alle, wann der Wahnsinn endlich ein Ende hat."

Epstein fungierte dabei nicht bloß als Beichtvater für ausgestoßene Eliten, sondern als aktiver Berater der "Gecancelten". So plant er einen, wie er es nennt, "Pariahs Club Dinner", und schlägt Woody Allen, Charlie Rose und Louis C.K. als Teilnehmer vor.

"metoo bitches"
Dem Physiker Lawrence Krauss hilft Epstein aktiv. Als dieser von "Buzzfeed" wegen verschiedener Vorwürfe konfrontiert wird, unterstützt er ihn, eine Antwort zu formulieren. Die Kommunikation zwischen Krauss und Epstein ist in der Tonalität aggressiv, Krauss spricht etwa verächtlich über "metoo bitches".

Besonders deutlich wird Epsteins Strategie aber im Fall der heutigen Podcasterin und Guardian-Kolumnistin Moira Donegan. 2017 erstellte sie nach eigenen Erfahrungen mit sexueller Belästigung die "Shitty Media Men"-Liste – eine Art anonymes, kollaboratives Warnsystem vor übergriffigen Männern in der Branche.

Klage soll zum Schweigen bringen
Die Epstein-Files belegen nun, dass Donegan und ihre Liste gezielt in das Visier von Epsteins Netzwerks gerieten. So leitete der Autor Michael Wolff an Epstein ein Mail weiter, in dem ein auf der Liste genannter Mann eine Klage gegen Donegan erwägt. Epstein dazu: "Ich helfe auf jedem Weg, der mir möglich ist."

 
Misogynes, rassistisches Weltbild
Epsteins Widerstand gegen #MeToo war bei einem verurteilten Sexualstraftäter naheliegend – nicht nur aus einem persönlichen Überlebensinstinkt, sondern auch als Teil einer ideologischen Mission. Für ihn war #MeToo ein strategischer Angriff auf das Fundament seiner Welt: die absolute Straffreiheit der Eliten, zu denen er gehörte. In diesem Kampf fand er natürliche Verbündete in der aufkeimenden Alt-Right in den USA. Was für Epstein Selbsterhaltung war, nutzte Donald Trumps Chefberater Steve Bannon als Treibstoff für einen Kulturkrieg gegen einen "woken Wahnsinn", den es zu brechen galt.

Diese Allianz passte zu Epsteins Weltbild, das zutiefst misogyn und rassistisch war: So tauschte er sich immer wieder mit verschiedensten Wissenschaftern zu seinem Glauben aus, dass schwarze Menschen weniger intelligent seien als Weiße. Im Mailverkehr mit dem deutschen KI-Forscher Joscha Bach fantasierte er, schwarze Menschen genetisch zu modifizieren, um sie "schlauer" zu machen.

4Chan und QAnon
Epstein spielte auch eine Rolle beim Aufstieg der radikalen Rechten im Netz. Etwa spendete er 25.000 Euro an einen französischen rechtsextremen Youtuber, der ihn bis heute verteidigt.

Noch bedeutsamer war aber ein Treffen im Oktober 2011 zwischen Epstein und Christopher "moot" Poole, dem Schöpfer der Plattform 4chan. Epsteins Umfeld, allen voran der Investor Boris Nikolic, sah in 4chan ein massives Potenzial zur Manipulation im Internet. Kurz nach dem Austausch kam es zu dem folgenreichen Relaunch des berüchtigten rechtsradikalen Imageboards /pol/ auf 4chan, kurz für "politically incorrect".

 
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