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Wieso wollen die eigentlich unabhaengig werden, gehts dennen schlecht, werden sie unterdrueckt?
Für diesen Separatismus gibt es eingetlich selten logische Gründe.

Man hat den Trieb eigentständig und als eigenständiges Volk angesehen zu werden und für diesen Trieb sind Menschen sogar bereit zu töten (nur weil man was eigenes, was einzelnes ist und nicht mehr ein Teil eines grösseren Gemeinsamen).

- Ich verstehe diese Logik nicht, da in mir unionistische und nicht separatistische Tribe die Oberhand haben. Unionismus, Gemeinschaft, Gemeinsam, Kollektivität, Grösse,...etc... sind Wörter, die mich sehr stark berühren. Daher verstehe ich Menschen nicht, die genau umgekehrt eingestellt sind.
 
Für diesen Separatismus gibt es eingetlich selten logische Gründe.

Man hat den Trieb eigentständig und als eigenständiges Volk angesehen zu werden und für diesen Trieb sind Menschen sogar bereit zu töten (nur weil man was eigenes, was einzelnes ist und nicht mehr ein Teil eines grösseren Gemeinsamen).

- Ich verstehe diese Logik nicht, da in mir unionistische und nicht separatistische Tribe die Oberhand haben. Unionismus, Gemeinschaft, Gemeinsam, Kollektivität, Grösse,...etc... sind Wörter, die mich sehr stark berühren. Daher verstehe ich Menschen nicht, die genau umgekehrt eingestellt sind.


hallo herr papst;
darf dich noch zu diesem artikeln errinnern???:app:
irgendwie beisst sich das ganze mit dem was du oben geschrieben hast.....
auch wenn es zwei verschiede themen sind und doch nicht zusammenpassen.
aber als möchte-gern kommunisten mit christlichen adern scheint mir als würdest du je nach thema und laune mit nicht gleich langen ellen zu messen!!!!:app::help:
die ganze zeit gegen die eu-wettern und für eine sichere insel schweiz sein und dann hier so laute töne von sich geben kommt mir doch spanisch vor.
in der psychologie finden sich auch andere erklärungen dafür welche ich nicht genauer erläutern will.:cool:

denke daran auch wenn andere in diesem forum deinem schwuchtel-gelabber und deinem möchte gern gebildetem gequatsche beifall oder anerkennung zollen so werde ich stehts hier sein um dem entgegenzuwirken.

aber iregendwie musst du auch solche scheisse schreiben wie ansonsten würdest du auf über 8 beiträge am tag kommen...:icon_smile:

05.02.2010, 13:36
Zurich
Forums VIP ;-)




Registriert seit: 05.02.2007
Ort: Zürich City / Banja Luka City
Alter: 26
Beiträge: 10.040





Ich verstehe deine Argumentation sehr gut. Und ich gebe dir nicht unrecht. Aber meine meinung diesbezüglich hat sich weit über das Bankengeheimniss gebildet. Es kommt mir nun mal so vor, als wolle man die Schweiz in die EU zwigen und auf das EU-Niveau runterholen. Und das geht schon seit Jahren so. Ich meine... für was gibt es dann Unabhängikeit und staatliche Souveränität??? Wäre die Schweiz in der EU, würde ich keinen Muks von mir geben bezüglich diesen Diskussionen. Aber das ist nun mal nicht der Fall.

Und falls es dir nicht aufgefallen ist, neben dem Bankengeheimniss ist der EU die Schweizer Steuerpolitk ein riesen Dorn im Auge. Durch diese Politik saugt sich die Schweiz voll mit überreichen EU-Bürgern die hierherziehen oder Firmen. Schau nur mal an, wie viele Prominente es in die Schweiz zieht. Dann noch zaaaaaahlreiche Wirtschaftskräfte und Leute aus der Wirtschaft die ganz oben stehen oder ganz einfach gebildete Leute mit einem sehr hohen Fachwissen. Alle kommen in die Schweiz und es werden immer mehr.
Aber das ist nicht die Schuld der Schweizer, sondern die anderen (Franzosen, Deutsche, Italiener,..etc..). Guido Westerwelle hat mal im Parlament bezüglich diesem Streitpunkt einen wichtigen Satz gesagt: "Das Problem ist nicht die Steueroase, sondern die Wüste drum herum."

Und das, mit dem christlichen Gedanken, den du ja bereits erwähnst (obwohl das überhaupt kein Grund war, warum ich bei der CVP bin, bin ja nicht gerade religiös), will ich doch noch was loswerden: Innerhalb der Schweiz gilt für mich der soziale Gedanke. Was ausserhalb geschieht ist mir wurst! Für was gibts denn staatliche Souveräntät und Unabhängigkeit? Und die Deutschen oder Franzosen kümmern mich sozial gesehen erst recht nicht! Für was? Ich habe Mitleid mit den Haitianern, oder Leuten aus armen Ländern, Afrika,..etc..., das BIP, Einkommen oder die Arbeitslosenzahl von Deutschland, Frankreich oder was weiss ich wen noch aus der EU, geht mir am Arsch vorbei.
 
Wieso wollen die eigentlich unabhaengig werden, gehts dennen schlecht, werden sie unterdrueckt?

Katalonien ist die wirtschaftlich stärskte Region in Spanien. Dementsprechen sieht man es nicht ein, mit den "faulen Spaniern" in einem Land zu leben.
Man strebt nach kultureller und wirtschaftlicher Unabhängigkeit.

Hat mir eine Katalanin so erzählt.
 
omg^^

PS: Ich kanns doch nicht, nicht mal lesen :mrgreen:

Katalanisch lernst du relativ schnell, wenn du mit dem spanischen gut vertraut bist.

"Hola tio" heisst z.B. "Hi Alter" oder "Bon dia adiles" bedeutet "guten Tag";)

Die aussprache zwischen Katalanisch und Spanisch ist schon unterschiedlich. Sagen wir mal, bei "andreu" wird im katalanischen das nicht-vorhandene j stärker betont, aber speziell das ist ein laut, der schriftlich nur schwierig zu beschreiben ist.
Ansonsten gibt es natürlich jede menge Unterschiede, nur ist das eu wirklich eine der ähnlicheren sachen. Die sprachen sind halt eng verwandt, es ist ja jetzt nicht so, als ob man hebräisch und finnisch vergleicht.

Meine Erfahrung ist es, dass man als "Ausländer" in Barcelona überhaupt keine Probeleme hat, mit Spanisch durchzukommen. Alle Katalanen haben mit mir bisher bereitwillig Spanisch gesprochen.

Ob man Castellanisch oder Katalanisch spricht ist wohl nicht das grosse Problem der Bürger (kommt mir sehr bekannt vor "BALKAN".)

Zum Thema,

Daß es jemals tatsächlich zu einer Abspaltung Kataloniens von Spanien kommt, glaube ich eigentlich nicht. Dafür sind die Katalanen dann doch zu pragmatisch.

Die Rivalität (und nicht Feindschaft) zwischen den Regionen ist nicht zuletzt auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen.

Sicher wird die Sprache zum Teil auch für politische Manipulation missbraucht - das passiert allerdings auch anderswo. Aufgrund des Trends zu immer mehr Sprachvereinfachung, der international zu beobachten ist, bleibt denjenigen, die die katalanische Sprache beschützen wollen, eigentlich nicht anderes übrig, als sie alltagssprachlich zu verwenden. Was in so einem kleinen Land wie der Schweiz mit ihren vier Sprachen funktioniert, sollte doch auch hier gehen.
 
Spaniens Tabuthema: Kinderraub unter Franko

Schande der spanischen Politik und diesen Abschaum-Nostalgiker der Neuzeit. ja man darf einen "hitlergruß" in Spanien tätigen weil Spanien "keinen Nazis" waren, das erinnert mich an manch Balkanverhältnissen.


Tabu: Kinderraub unter Franko

(Spanien, ARTE Info, 22.11.2009) Hunderte Nostalgiker des Franko-Regimes haben am Sonntag den 34. Todestag des spanischen Diktators zelebriert. Nostalgiker, die einer Zeit nachtrauern, in der mehr als 30 000 Kinder aus ideologischen Gründen ihren Müttern gestohlen und regime-treuen Familien übergeben wurden. Ein Thema, das noch heute eines der größten Tabus auf der iberischen Halbinsel ist. Sandrine Mercier und Joseph Gordillo auf der Suche nach den gestohlenen Kindern Francos.

Paola ist eines der letzten Opfer eines unvorstellbar durchorganisierten Kinderraubs. Sie vermutet, dass sie bei ihrer Geburt 1975, gegen Ende der Franko-Diktatur, ihrer Mutter weggenommen und von einer anderen Familie adoptiert wurde. Ihre leibliche Mutter bleibt unauffindbar: "Ich bin sicher, dass man mir etwas verschweigt. Ich weiß nicht was, aber wenn du überall vor einer Mauer des Schweigens stehst, heißt es doch, dass es etwas zu verbergen gibt."

Der Kinderraub unter Franko gehört bis heute zu den Tabus der spanischen Geschichte. Er beginnt 1939, mitten im spanischen Bürgerkrieg. Tausende republikanische Frauen müssen damals die Geburtskliniken ohne ihre Babys verlassen. Totgeburt, lautet die offizielle Erklärung. In Wahrheit werden die Neugeborenen franko-treuen Familien anvertraut, um sicherzustellen, dass sie die "richtige" Erziehung erhalten. Die Ausführung obliegt den Ordensschwestern. Ihr Einfluss und die Autorität der Kirche sorgten dafür, dass sich die Mütter nicht weiter beklagten.

Auch inhaftierten Müttern werden die Kinder einfach weggenommen. Trinidad, 1939 politische Gefangene, erinnert sich an das Verschwinden von Babies und Kleinkindern: "Über Geburten und Kinder in den Gefängnissen hat keiner Buch geführt. Ich habe dreijährige Kinder gesehen, die von der Gefängnisleitung freigelassen wurden. Aber wenn die nicht sehr schnell jemand abholte, verschwanden sie Gott weiß wohin.

Geschätzte 30.000 Kinder wurden so aus ihren republikanischen Familien gerissen. Fernando Magan, der mehrere Opfer als Anwalt vertritt, hat gerade eine neue Klage beim Gericht eingereicht. Denn auch nach 70 Jahren wird das Thema weiter beharrlich totgeschwiegen: "Wir versuchen, nachzuweisen, dass es sich um eine groß angelegte Aktion gehandelt hat, eine vorsätzliche, organisierte Aktion, deren Wurzeln in der Ideologie Frankos liegen."

Die Beweise wurden sorgsam vernichtet, die Geburtsurkunden der Betroffenen - wie die von Paola - gefälscht oder verbrannt. Der organisierte Kinderraub ging auch nach Frankos Tod noch weiter, als Kinderhandel. Es könnte gut sein, dass die wahre Opferzahl weit über den geschätzten 30.000 liegt.


Tabu: Kinderraub unter Franko - ARTE
 
Interessanter Beitrag - diese Tatsachen waren mir, zumnindestens Franco-Spanien betreffend, bisher vollkommen unbekannt. Hier kann man auch als altgedienter Antifaschist noch was lernen :app:
 
Schande der spanischen Politik und diesen Abschaum-Nostalgiker der Neuzeit. ja man darf einen "hitlergruß" in Spanien tätigen weil Spanien "keinen Nazis" waren, das erinnert mich an manch Balkanverhältnissen

Als ich in Spanien gearbeitet habe, konnte ich vieles erst dort "sehen", in den Medien hört man davon fast gar nichts.

Es gibt 2 Arten von Rechtsextremen in Spanien, die einen Idioten sind sie alte "nostalgische, rechte" die sich auf De Rivera, den Gründer der sog."Falange-Bewegung" orientiert, sind natürlich faschistisch veranlangt und antikommunistisch eingestellt.

Auf der anderen Seite gibt's noch die "moderne" rechte Extreme der 90er, naja, diese sind vorallem von Neonazis und Rechtspopulisten umfasst, der andere Abschaum eben, bzw. mit Parteien a la "democracia nacional", "espana 2000" oder "plataforma per catalunya".

Geht nach Sevilla oder Madrid, häufig hört man dort den "populären" Wahlspruch "alto a la invasion", was auf Deutsch soviel bedeutet wie "stoppt die Invasion", natürlich ist die "Invasion" aus (Nord-)Afrika gemeint. Muss aber sagen, dass die rechten Parteien in Spanien kaum eine Chance haben, sie haben keine parlamentarische Relevanz und ihr Stimmen bewegen sich knapp über 0.1 Prozent.

In Spanien ist dieses Thema tatsächlich Tabu, keiner will reden, niemand will darüber Ursachen suchen, man redet vieles schön, naja, kennen wir schon aus dem Balkan.
Hab ein Buch über den "spanischen Bürgerkrieg", dort wird das Thema vertiefter betrachtet, grausame Schilderungen.
 
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