Regierungserklärung zu Ceuta
Sanchez versucht Befreiungsschlag
Nach den Geschehnissen in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika Ende Juli ist Regierungschef Pedro Sanchez unter Druck geraten. Für Donnerstag kündigte er eine Regierungserklärung an, mit der er das Heft wieder in die Hand nehmen will. Zuletzt beschuldigte Sanchez Russland und Israel, hinter einer Desinformationskampagne zu stecken, die zur Ankunft Zehntausender Migrantinnen und Migranten geführt habe.
Die Ereignisse vor rund einem Monat hallen in Spanien noch stark nach. Rund 72.000 Migrantinnen und Migranten waren von Marokko nach Ceuta geschwommen oder über Grenzzäune geklettert. Die meisten kehrten binnen Stunden zurück. Jedoch blieben vorerst noch etwa 5.000 Menschen in dem kleinen Gebiet. Davon sind laut offiziellen Angaben 1.200 Minderjährige.
Ein Teil der Bevölkerung protestierte mitunter gewalttätig gegen die wochenlange Anwesenheit derart vieler Geflüchteter. Am Mittwochabend gab es sogar landesweite Solidaritätsdemos für die Bewohnerinnen und Bewohner der Exklave und gegen die Migrationspolitik der Regierung. Zehntausende Menschen nahmen daran teil.
orf.at
Sanchez versucht Befreiungsschlag
Nach den Geschehnissen in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika Ende Juli ist Regierungschef Pedro Sanchez unter Druck geraten. Für Donnerstag kündigte er eine Regierungserklärung an, mit der er das Heft wieder in die Hand nehmen will. Zuletzt beschuldigte Sanchez Russland und Israel, hinter einer Desinformationskampagne zu stecken, die zur Ankunft Zehntausender Migrantinnen und Migranten geführt habe.
Die Ereignisse vor rund einem Monat hallen in Spanien noch stark nach. Rund 72.000 Migrantinnen und Migranten waren von Marokko nach Ceuta geschwommen oder über Grenzzäune geklettert. Die meisten kehrten binnen Stunden zurück. Jedoch blieben vorerst noch etwa 5.000 Menschen in dem kleinen Gebiet. Davon sind laut offiziellen Angaben 1.200 Minderjährige.
Ein Teil der Bevölkerung protestierte mitunter gewalttätig gegen die wochenlange Anwesenheit derart vieler Geflüchteter. Am Mittwochabend gab es sogar landesweite Solidaritätsdemos für die Bewohnerinnen und Bewohner der Exklave und gegen die Migrationspolitik der Regierung. Zehntausende Menschen nahmen daran teil.
Regierungserklärung zu Ceuta: Sanchez versucht Befreiungsschlag
Nach den Geschehnissen in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika Ende Juli ist Regierungschef Pedro Sanchez unter Druck geraten. Für Donnerstag kündigte er eine Regierungserklärung an, mit der er das Heft wieder in die Hand nehmen will. Zuletzt beschuldigte Sanchez Russland und Israel...