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Streitpunkt Vorname

@WhiteJim

Ich kenne keinen jungen Deutschen ohne Migrationshintergrund, der Rüdiger heißt. Und von Namen wie Rüdiger hab ich auch hier garnicht geredet.

Warum muss man Namen die in Deutschland gebräuchlich sind mit Namen wie "Rüdiger", "Klaus", "Anton" oder "Hans" assoziieren?
Du hast "Jochen" vergessen.
 
Ich kenne auch eine nichtdeutsche Familie, die ihren Sohn Justin genannt haben. :)

Aber wenn man ehrlich ist, erleichtert man es dem Kind schon ein wenig wenn man zumindest einen Namen wählt, der nicht all zu ausländisch klingt und wie erwähnt im besten Fall in beiden Kulturkreisen geläufig ist. Wenn man davon ausgeht, dass dieses Kind in Deutschland geboren wurde, wird es sich vlt auch mal wünschen als Deutsche(r) gesehen zu werden...

Ich bin froh das ich einen Namen habe der nicht nach "Deutsch" klingt.
Ich schäm mich auch nicht dass ich so heise, nur weil in Österreich fast keiner den Namen jee gehört haben.

Aber auf anderer Seite gibts vielleicht Kinder die ihren Namen nicht mögen, pauschal kann man eben nicht sagen ob die eine oder andere Entscheidung besser ist.
 
Mein Sohn war als Winzling in einem total gemischten Kindergarten, in dem auch einige iranische Kinder waren. Die Namen klangen für unsere Ohren ziemlich fremdartig, aber für die Kinder nicht, die kommen garnicht auf die Idee, sie könnten von weit her kommen oder sie wären irgendwie anders.

Es sind die Erwachsenen, die diese Problematik erst entstehen lassen. So wie in diesem thread.

Im Kindergarten kann ich mich auch nicht daran erinnern, dass man an sowas gedacht hat, aber in meiner damals auch sehr gemischten Grundschule wussten wir dann schon wer wo her kommt und dann gab es schon mal ein Scheiß "entprechende Nationalität". Wobei das aufgrund der guten Mischung ziemlich jeden getroffen hat und somit nicht als so schlimm empfunden wurde. :)
 
Ich bin froh das ich einen Namen habe der nicht nach "Deutsch" klingt.
Ich schäm mich auch nicht dass ich so heise, nur weil in Österreich fast keiner den Namen jee gehört haben.

Aber auf anderer Seite gibts vielleicht Kinder die ihren Namen nicht mögen, pauschal kann man eben nicht sagen ob die eine oder andere Entscheidung besser ist.

Man sollte sich auch auf keinen Fall schämen, sondern ganz klar dazu stehen.
Bei Kindern die in Deutschland geboren wurden, meine ich trotzdem, dass es von leichtem Vorteil ist wenn der Vorname nicht zu ausländisch klingt. Mein persönlicher Kompromiss wäre einfach einen Namen der sowohl im deutschen als auch im jeweiligen Herkunftsland der Eltern bekannt ist. So werde ich es zumindest machen. Aber das steht jedem frei, verurteile da auch keinen.
 
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