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Syrien

Völkermord, ethnische Säuberung und Vertreibung der Kurden: Die Welt muss Syrien zur Verantwortung ziehen

Während sich die Welt nach dem Sturz von Präsident Nicolás Maduro auf Venezuela und die regierungsfeindlichen Proteste im Iran konzentriert, startete die Regierung in Damaskus unter Ahmed Al Sharaa einen strategischen bewaffneten Angriff auf die Stadt Aleppo in Nordsyrien, der zu Todesfällen und massiver Vertreibung führte.

Während die USA ihre Reaktion auf den IS mit Luftangriffen in Syrien in Abstimmung mit ihren Partnern, den pluralistischen Sicherheitskräften der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), konzentriert haben, die den Nordosten Syriens sichern, haben sie den verheerenden, staatlich sanktionierten Angriff auf die kurdische Bevölkerung von Aleppo noch nicht verurteilt. Eine eindeutige Verurteilung durch die USA und die internationale Gemeinschaft, eine militärische Reaktion sowie humanitäre Hilfe und Unterstützung sind dringend erforderlich.

 
Under siege in Aleppo: The Kurdish struggle against a renewed campaign of erasure
Suicide drones. Heavy shelling. Convoys of tanks and armoured military vehicles. This is the level of assault that armed factions affiliated with the Damascus government initiated on the evening of January 6 against the Sheikh Maqsoud and Ashrafieh neighbourhoods of Aleppo in northern Syria.

These neighbourhoods are home to well over half a million residents, including more than 55,000 Kurdish families. They have also absorbed thousands of Kurds displaced from the occupied region of Afrin, which was invaded by Turkey and allied Islamist groups in 2018.

Despite the dense civilian population, a violent bombardment campaign ensued, in which the Syrian defence ministry deployed tanks, heavy artillery, Grad and Katyusha rocket launchers, mortars and DShK heavy machine guns.



 
Syrien: Berichte über anhaltende Gefechte
Trotz eines angekündigten Waffenstillstands kommt es in Syrien weiterhin zu Kämpfen. Die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) warfen den mit der Regierung in Damaskus verbündeten Fraktionen vor, ihre Stellungen in Ain Issa, al-Schaddadi und al-Rakka angegriffen zu haben.

Aus Kreisen der syrischen Armee hieß es dagegen, die Streitkräfte seien selbst erneut von den SDF angegriffen worden. Es sei zu einem Angriff im Bereich des Tischrin-Staudamms gekommen. Dabei seien drei Soldaten getötet worden. Weitere sollen verletzt worden sein.

Kämpfe nahe IS-Gefängnis
Laut SDF kommt es auch im Umfeld des Gefängnisses al-Aktan derzeit zu schweren Kämpfen. In dem Gefängnis sind Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) untergebracht. Die SDF warnte in diesem Zusammenhang vor „katastrophalen Folgen“. Es besteht die Sorge, dass bei Kämpfen bzw. bei einem Abzug der SDF auch IS-Angehörige aus dem Gefängnis freikommen könnten.

Die Regierung von Interimspräsident Ahmed al-Scharaa hatte in dem Konflikt zwischen Armee und SDF gestern Abend einen Waffenstillstand angekündigt.


Ja, Al-Quaida-Terroristen, auch wenn sie sich zu Staatschefs, dank des Terrorpaten Erdogan, aufgeschwungen haben, kann man nicht trauen.
 
Waffenstillstand Damaskus – Kurden
Weiter Kämpfe und viele offene Fragen
In Syrien haben sich die Zentralregierung in Damaskus und die kurdisch geführte Allianz SDF am Sonntag auf einen offenbar von den USA vermittelten Waffenstillstand geeinigt. Doch bereits am Montag erwies er sich als brüchig: Kämpfe etwa bei der am Euphrat gelegenen Stadt Rakka gingen weiter. Unklar ist auch, was mit Gefängnissen voll mit IS-Häftlingen passiert. Viele Fragen sind auch nach dem Waffenstillstandsabkommen offen – vor allem jene zur Zukunft der SDF-Kämpferinnen und -Kämpfer.

Beide Seiten – die Regierung von Präsident Ahmed al-Schara, der mit seiner von der Türkei gestützten islamistischen Miliz HTS vor mehr als einem Jahr den Machthaber Baschar al-Assad stürzte, und die kurdisch geführten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) warfen einander erneut gegenseitige Angriffe vor. Das wirft Fragen bezüglich der Belastbarkeit des verkündeten Waffenstillstands auf. Scharaa verschob – wohl deshalb – einen geplanten, zweitägigen Besuch in Berlin.

Die Übergangsregierung in Damaskus hatte am Sonntagabend nach tagelangen Gefechten einen Waffenstillstand angekündigt. Regierungstruppen waren mit Hilfe arabischer Stammeskämpfer zuvor in weiträumige Gebiete vorgerückt, die seit Jahren von den SDF kontrolliert werden. Bei Rakka zogen sich SDF-Truppen offenbar auf die östliche Seite des Euphrat zurück. Die Entwicklungen bedeuten eine Stärkung Scharaas und eine Schwächung der SDF.


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