[...] vor dem EU Beitritt hatte Griechenland eine kleine Industrie [...]
Das ist der Nachteil des freien Marktes. Bereiche in denen andere wettbewerbsfähiger sind gewinnen die Oberhand,
dafür kann man sich jedoch auf Bereiche in denen man selbst stark ist, spezialisieren. Es ist jetzt nicht so als wenn
Griechenland gar keine Industrie mehr hat. Nur um zwei Beispiele zu nennen: Die griechische Pharmaindustrie
spielt international in den oberen Ligen mit und Bio-Landwirtschaft boomt schon seit Jahren. Aber diesen Punkt den
du ansprichst kritisierte ich neulich übrigens auch. Sollten wir Fabriken still stehen lassen um z.B. im Tourismus
zu arbeiten? Die Frage ob Liberal oder Protektionistisch sollen mal besser Ökonomen beantworten und nicht wir.
Man kann ja auch XA wählen und wieder zum Protektionismus zurückkehren.
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Griechenland war weder für die EU noch für den Euro bereit. Aber dass man rein kam war ein riesiger Erfolg.
man hätte umgehend nötige Reformen einleiten müssen, hat aber lieber populistische Feuerwerke veranstaltet
und seine parteiinternen Spielchen gespielt. Der einzige griechische Ministerpräsident, der ansatzweise
Reformen tätigte war Simitis.
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Damit das Märchen mit den Hilfspaketen aufhört was hat es Portugal gebracht Ich warte du EU Clown.
Portugal hat den Rettungsschirm verlassen und befindet sich auf Wachstumskurs. Selbst Zypern, was 2013 wohl am tiefsten in der Krise
steckte hat den Rettungsschirm verlassen und wächst wieder. Nur in Griechenland schlagen wir uns mit Varoufakides und Tsiprides rum.
Aber hey, die böse EU ist Schuld.