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Tierschutz im Islam

Eigentlich ist die größte Tierquälerei das, was mit den Tieren angestellt wird, solange sie leben. Ein richtig geschächtetes Lamm (also nicht irgendwelches laienhafte Rumgeäge an der Luftröhre), das vorher auf der Weide gehalten wurde hat letztendlich dann in der Summe doch mehr vom Leben gehabt als so armes Transport- und Fließbandvieh, dass dann einfach 5 Stunden Panik vor der Schlachtung schiebt.

Ferdy, es ging hier nur um das Schlachten und nicht um die Tierhaltung.
 
Ferdy, es ging hier nur um das Schlachten und nicht um die Tierhaltung.

Ja klar, ich finde es nur so absurd, die beiden Bereiche zu trennen. Tiere sollten einigermaßen artgerecht leben, und möglichst schnell und schmerzlos sterben. Und da jetzt so einen Fokus auf die Art und Weise der Schlachtung zu legen... Ich meine- die Niederlande sind doch an der Spitze, was Hühner-KZ und Tiertransporte betrifft, oder? Da finde ich es irgendwie absurd, die Schächtung zu verbieten...
 
Ich finde töten im Allgemeinem schlimm, aber klar das du die islamische Art viel inhumaner findest, aber wenn Tiere einen Bolzen durchs Gehirn gejagt bekommen ist das schon in Ordnung, da hast du nichts dagegen :D

Blödsinn, das wir Menschen Allesfresser sind, steht hier nicht zur Debatte, es geht um Tierschutz im Islam!!! Und wenn ich den Eingangsbeitrag richtig gelesen habe, dann ist das Schächten wohl nicht unbedingt im Sinne Allahs...
 
Ich habe nachgeschaut- anscheinend wird in Deutschland vor muslimischen Schächtungen betäubt. Gut so. Das gilt für mehrere Länder.
 
Was soll die komische Frage ob man vor 1400 Jahren Tiere mit Spritzen betäuben konne? Wir leben im Jetzt, sprich 2012 und da wird diese grausame Tötung noch immer praktiziert.
Der Tiel des Threads lautet: Tierschutz im Islam.

Nein, wie immer hast du das Thema völlig verfehlt. Es geht um den Hadith, da du ja damit angefangen hast. Es geht jetzt nur explizit darum, was Mohammed (saws) vor 1400 Jahrne gesagt hat.
 
Falls du den Text genau gelesen hast, wirst du erkennen, dass es nicht nur um Muslime geht sondern auch um das schlachten bei den Juden.
Der Bolzen wird nicht "durch das Hirn gejagt" sondern das Tier wird damit betäubt.

Verschiedene Betäubungsarten:


  • Vor der Einführung der Bolzenschussgeräte wurde die Betäubung bei der Hausschlachtung von Schweinen durch einen Schlag mit der stumpfen Seite einer mittelschweren Axt auf den Kopf des Tieres vorgenommen. Bei mit der Handangel gefangenen Fischen wird die Methode des Schlages auf den Kopf immer noch benutzt, zumal man das Tier mit einem kräftigen und gezielten Schlag auf den Kopf bereits töten kann, ohne einen Herz- oder Kiemenstich durchführen zu müssen. Hierfür sind spezielle Totschläger erhältlich.


  • Schlachtschussapparate (Bolzen- und selten Kugelschussapparate): Bei Tieren mit dicker Kopfhaut und starker Schädeldecke, wie Rindern oder Pferden, wird die Betäubung mittels eines gezielten Schusses ins Gehirn durchgeführt. Dabei dringt der Stahlbolzen des Bolzenschussapparates durch die Schädeldecke des Tieres tief bis ins Gehirn ein und zerstört dieses. Bei Rindern zielt der Schlächter dabei auf den gedachten Kreuzungspunkt zweier Linien, die den Hornansatzpunkt und das gegenüberliegende Auge verbinden. Nur bei Hausschlachtungen werden auch Schweine mit dem Bolzenschussgerät betäubt. Dabei setzt der Schlächter dem Schwein das Bolzenschussgerät zwei Fingerbreiten über den Augen fest auf die Stirn.


  • Kohlendioxid: Schweine werden zunehmend in sogenannten CO[SUB]2[/SUB]-Anlagen betäubt (Backloader). Die Schweine werden in kleinen Gruppen (mind. 2, max. 8 Tiere) in sogenannten Gondeln oder Körben (Paternostersystem) in die Tiefe einer Grube ( ca. 9 Meter ) befördert, in der sich das Gas befindet, das schwerer als Luft ist. Hauptsächlich an Schlachthöfen mit schnellen Bandgeschwindigkeiten wird CO[SUB]2[/SUB]-Betäubung eingesetzt. In dieser Grube verlieren die Schweine durch Einatmen des CO[SUB]2[/SUB]-Gasgemisches und durch Sauerstoffmangel dann das Bewusstsein. Anschließend werden die bewusstlosen Tiere wieder hochgefahren und automatisch aus der Gondel gekippt. Diese Methode ist umstritten, da die Tiere noch ca. 15 Sekunden mit Atemnot oder Erstickungsangst nach Luft schnappen, bevor durch die Einatmung des Betäubungsgases eine Absenkung des pH-Wertes im Blut und damit auch im Gehirn bewirkt wird, woraus ein Verlust des Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögens (Bewusstlosigkeit) resultiert. Sie werden anschließend im Hängen durch Schnitt durch die Halsschlagader entblutet, was dann zum Tod führt. Der Blutentzug muss dann kurzfristig erfolgen, da viele Schweine sonst wieder aufwachen würden. Untersuchungen haben ergeben, dass der Kontakt mit dem CO[SUB]2[/SUB] Stress bei den Tieren auslöst, welcher durch Verwendung des Edelgases Argon, welches genauso gut betäuben würde, vermieden werden könnte.[SUP][2][/SUP]


Alles wirklich sehr Human :D, wehe ein Muslim findet dieses ersticken der Tiere für eine gute Schlachtart, dann wäre liberitas wohl die erste die auf eine andere Humane Art der Schlachtung pochen würde ;)
 
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