Außenpolitisch hat Trump zu seiner Amtszeit nicht viel bewirkt bzw. beeinflusst. Es war ihm mehr oder weniger egal.
Alles in allem hat der Präsident der USA keine alleinige Macht und kann nicht tun was er will wie es vllt immer dargestellt wird.
Seine Außenpolitik war nicht nur schlecht, aber manchen Dingen irrational. Er hat angekündigt Kim Yong Un zur Vernunft zu bringen und die nordkoreanische Aufrüstung mit Atom Waffen zu beenden. Das ist kolossal gescheitert, trotzdem er Kim vor der Weltpresse gelobt und verliebt angeschaut hat.
Er hat etwas anderes erreicht, was viele hier bewusst ignorieren: Die Stärkung der israelischen Rechten, inkl. Netanyahu.
Er hat angeordnet, die US Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Das hat zu einem Aufschrei in der arabischen Welt geführt.
Er hat auch den Anspruch Israels auf ganz Jerusalem als israelische Hauptstadt unterstützt. Was gegen internationale Abmachungen ist, laut denen Ost-Jerusalem zu Palestina gehört.
Und er hat die Abraham Accords eingefädelt, den Friedensschluss zwischen Israel und Marokko, Sudan, Bahrein und den Vereinigten Arabischen Eintragen. Und der Prozess mit Saudi Arabien läuft noch.
Diese Vereinbarungen waren ein großer Erfolg, muss man anerkennen. Unter anderem hat er das geschafft, weil er den Golf Arabern US Sicherheit im Kempf gegen Iran zugesichert hat.
Das war dadurch möglich, dass er die kritische Haltung Obamas gegenüber den Saudis wegen des Mordes an Kashoggi und dem verheerenden Krieg der Saudis im Jemen komplett aufgegeben hat.
Erst dieses neue Vertrauen zwischen Prinz Salman und Trump hat die Einigung der Araber mit Netanyahu möglich gemacht.