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Trump Support-Thread

Achtzig und überall
Donald Trump wird an diesem Sonntag achtzig Jahre alt und das Weiße Haus versucht sichtbar, daraus keinen Schwachpunkt werden zu lassen, sondern ein Bild von Dauer, Kraft und Präsenz zu zeichnen. Während über Jahre über Joe Bidens Alter diskutiert wurde, zeigt das Weiße Haus nun einen Präsidenten, der möglichst überall gleichzeitig sichtbar sein soll. In dieser Woche saß Trump bei den Finalspielen der nordamerikanischen Basketballliga in New York auf der Tribüne. Aufnahmen zeigten ihn mit geschlossenen Augen, während in sozialen Netzwerken schnell über Müdigkeit und Einschlafen gesprochen wurde. Das Weiße Haus widersprach und erklärte später, die Perspektive der Kamera habe getäuscht. 🤣 🤣 🤣


Wenige Stunden später telefonierte Trump bereits mit einem Journalisten, kommentierte einen Leitartikel des Wall Street Journal und äußerte sich zum Abschuss eines amerikanischen Apache-Hubschraubers nahe der Straße von Hormus. Kurz darauf folgten neue Militärschläge gegen den Iran. Genau dieses Bild will das Weiße Haus offenbar zeigen. Ein Präsident, der jederzeit spricht, jederzeit reagiert und sich nicht zurückzieht.

Karoline Leavitt erklärte, Trump beweise seine Eignung jeden Tag durch Fragen von Journalisten und einen Terminplan, der kaum Pausen kenne. Nach Angaben des Weißen Hauses umfassen die vergangenen Wochen durchschnittlich mehr als zwei Dutzend Termine pro Werktag. Doch die stärkere Sichtbarkeit hat einen Nebeneffekt. Sie zeigt nicht nur Energie, sondern auch Alter. Kameras halten immer wieder blaue Flecken an den Händen fest, die das Weiße Haus mit häufigem Händeschütteln erklärt. Beobachter verweisen auf eine gebeugtere Haltung, auf geschlossene Augen in Sitzungen und auf Momente, in denen Trump Begriffe oder geografische Angaben verwechselt. Trump selbst spricht offen über sein Alter und gleichzeitig dagegen an. In Davos sagte er, früher habe er behauptet, der Jüngste im Raum zu sein, heute gehöre er zu den Älteren. Er fügte hinzu, dass er sich nicht alt fühle.

Vor Rentnern in Florida erklärte er sogar, er sei eigentlich jünger als viele Menschen im Raum und könne sich trotzdem mit ihnen identifizieren. Zum Geburtstag plant Trump kein ruhiges Wochenende. Auf dem Gelände des Weißen Hauses soll erstmals ein Käfigkampf der Ultimate Fighting Championship stattfinden. Auch darin steckt eine Botschaft. Nicht Rückzug, nicht Schonung, nicht das Bild eines Präsidenten am Ende seiner Laufbahn. Sondern ein Präsident, der selbst mit achtzig noch zeigen will, dass er da ist, sichtbar bleibt.

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Er bleibt die größte Peinlichkeit und der unfähigste Präsident der USA ever
 

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Ein Leben, acht Beziehungen: Wie Donald Trump wurde, wer er ist
Der aktuelle US-Präsident ist der wohl umstrittenste seit Generationen. Er sprengt die Grenzen des Sag- und Machbaren in allen Bereichen. Eine Spurensuche zum 80. Geburtstag

Donald Trump ist nach Joe Biden erst der zweite US-Präsident, der im Amt seinen 80. Geburtstag feiert. Wie aber wurde der Mann mit dem deutschen Großvater zum Regierungschef der Vereinigten Staaten? Wir nähern uns der Person Trump über acht Beziehungen, die den US-Präsidenten besonders geprägt haben.

Der fordernde Vater: Fred Trump
Donald John Trump wird am 14. Juni 1946 als viertes von fünf Kindern von Fred und Mary Anne Trump geboren. Früh gilt der hart erziehende Vater, ein mächtiger Immobilienunternehmer aus dem New Yorker Stadtteil Queens, als entscheidender Einfluss. Als Donalds Bruder Fred Jr. Airline-Pilot wird, amüsieren sich der Vater und der jüngere Bruder über ihn, Donald nennt Fred Jr. einen "besseren Busfahrer". Fred Jr. wird alkoholabhängig und stirbt im September 1981 an den Folgen seiner Sucht. Von Donald ist bekannt, dass er bis heute Fastfood liebt und auf Sport nahezu verzichtet, doch keinen Alkohol trinkt.

 
Putin und Selenskyj gratulieren Trump zum 80. Geburtstag
Der russische Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben gestern dem US-Präsidenten Donald Trump zum 80. Geburtstag gratuliert.

Bei dem Telefonat mit Putin sei Trump erneut für eine Einstellung der Kampfhandlungen in der Ukraine eingetreten, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den außenpolitischen Berater des Kremls, Juri Uschakow.

Trump habe Putin gesagt, dass ein Ende des Konflikts von entscheidender Bedeutung sei. Zudem habe er angekündigt, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner bald nach Russland reisen würden.

Selenskyj: Treffen in Evian
Der Krieg war auch Thema des Gesprächs mit Selenskyj: „Es gab nicht nur die Gratulationen, sondern auch viele Schlüsselthemen: über den Krieg, dessen Wurzeln, diplomatische Möglichkeiten und die Positionen unserer Partner“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft.

 
Willkommen im Kindergarten des Weißen Hauses

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Brot und Spiele zum Achtzigsten
Zu seinem achtzigsten Geburtstag macht Trump den Südrasen des Weißen Hauses zur Käfigarena, Freedom 250 genannt, mit Helden als Vorhut der Kämpfer und Milliardären in der ersten Reihe. Draußen ist eine Quadratmeile abgeriegelt, und im Iran eine Waffenruhe mit sehr hohem Rückfallrisiko!
Am Sonntag wurde der Präsident achtzig, und den Abend seines Geburtstags verbrachte er damit, auf dem Südrasen des Weißen Hauses Käfigkämpfe auszurichten, das Haus des Volkes zur Arena gemacht, auf eine Weise, die Historiker beispiellos nennen. Das alles, während er in Verhandlungen steckt, um den Krieg mit dem Iran zu beenden, einen Krieg, der seine Umfragewerte gedrückt hat. Die Kämpfe der Ultimate Fighting Championship liefen unter dem Namen Freedom 250, Freiheit 250, dem Jubiläum der Nation zugedacht. Eröffnet wurde der Abend mit einem Überflug des Militärs und dem Einzug des Präsidenten in die eigens errichtete Arena, an der Seite von Dana White, dem Chef der UFC. In seiner Nähe saßen die First Lady Melania Trump und Ari Emanuel, Hollywood-Agent und Chef der TKO Group, des Mutterkonzerns der UFC.

Das hoch aufragende Stahlgerüst, das sie die Klaue nennen, füllte sich mit Zuschauern. Nahe dem Ring saßen Mark Zuckerberg, der Chef von Meta, und David Ellison, der Chef von Paramount Skydance, wenn auch nicht beieinander. Die mit reichsten Männer des Landes in den vorderen Reihen des Hauses, das einst dem Volk gehörte.

 
Ein echtes Schnäppchen

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OMG - Hauptsache man würdigt ihn, egal mit welchem Mist ... Der Kämpfer Josh Hokit hat nach seinem Sieg Trump einen großen Anhänger übergeben, und Trump um den Hals gelegt ...

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... wie er sich doch über diesen Anhänger freut, peinlich dieser Kerl

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Kämpfe um die Unsterblichkeit bei Trumps blutigem Geburtstags-Spektakel
Zehntausende pilgerten für den 80. Geburtstag Donald Trumps nach Washington. Das absurde Wochenende zeigt auch: Der Streit um das Erbe dieses Präsidenten hat längst begonnen

Andere hoffen zum 80. Geburtstag auf einen bequemen Ohrensessel. Donald Trump aber wollte nichts lieber, als mit 4300 engen Freunden im Garten des Weißen Hauses auf halbnackte Muskelmänner zu schauen, die sich in einem achteckigen Käfig blutig prügeln. Er hat viel Kritik dafür bekommen, dass er mit dem Spektakel den Amtssitz entweihe, und hat sich anhören müssen, dass der Bühnenaufbau großspurig und geschmacklos zugleich ausschaue. Und überhaupt: Wirkt "die Klaue" – der fast 30 Meter hohe vierfüßige Bogen über der Kampf-Arena – nicht wie einer dieser Rummelplatz-Betrugsautomaten, bei denen in letzter Sekunde immer wieder der ersehnte Gewinn aus den Greifarmen fällt? Welch eine Symbolik für das Leben in den USA, raunten Trumps Gegner.

Um kurz vor halb neun am Sonntagabend ist das Gegrummel aber zum Start von "UFC Freedom 250" vergessen. Das bizarre Spektakel beginnt, als Trump und Dana White, Vorstandschef des Kampfverbands "Ultimate Fighting Championship", den Balkon des Weißen Hauses betreten. Ein Dutzend Kampfjets donnert über ihre Köpfe hinweg, Trumps Gesicht bleibt starr, White strahlt und klatscht begeistert wie ein kleiner Junge. Die beiden schreiten die Stufen zum Ring hinunter, die Menge jubelt „USA! USA!”, und sie setzen sich an den Rand des mannshoch mit einem grobmaschigen Gitternetz umspannten Kampfrings. Auf dem Boden des Oktogons prangt Werbung für die Bitcoin-Trading-Seite crypto.com, für Monster Energy Drinks, Elon Musks Starlink-Satelliten, Mark Zuckerbergs Konzern Meta und Reisen nach Riad in Saudi-Arabien.

 
Two more years?
Der Verfall von Donald Trump wird immer offensichtlicher

Dieses Mal ist Donald Trump nicht eingeschlafen, sondern verfolgte die vulgäre Prügelshow, die er auf dem Südrasen des Weißen Hauses aufgezogen hatte („Mixed Martial Arts“), recht aufmerksam. (Das Gewitter, das vorher über Washington aufgezogen war, entschied sich dann doch, keinen Blitz in den riesigen Metallkäfig zu schicken.)

Aber sonst häufen sich die Berichte über Trumps Aussetzer und Ausraster. Dass er in einer eigenen Realität lebt, steht längst fest. Zuletzt konnte man das bei seinem wutentbrannten Abbruch eines Interviews sehen, weil die Reporterin nicht seiner Fantasie folgen wollte, die Wahl 2020 sei ihm gestohlen worden. Er glaubt das wirklich.

Wenn sich ein Familienmitglied so aufführt, holt man die Männer mit den weißen Jacken. Das "Abkommen" mit dem Iran preist er in völliger Realitätsverkennung als Triumph. In Wahrheit hat er nur erreicht, was vor dem von ihm (mit Netanjahus Hilfe) angezettelten Krieg der Status quo ante war: Die Straße von Hormus ist (wieder) offen. Was mit dem angereicherten Uran passiert, ist völlig unklar.

 
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