„Es kann schwierig sein zu akzeptieren, dass Präsident Trump Ihr Vertrauen missbraucht hat, dass er Sie getäuscht hat. Viele werden Ausreden erfinden, um diese Tatsache zu ignorieren. Aber das ist eine Tatsache. Ich wünschte, es wäre nicht wahr, aber es ist so.“
– Abgeordnete Liz Cheney Anhörung zum 6. Januar – 23.06.2022
Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Hintergrund: Anhörung zum 6. Januar 2021. Am 6. Januar 2021 stürmten Anhänger von Donald Trump das US-Kapitol, um die Zertifizierung des Wahlsiegs von Joe Biden zu verhindern. Infolge dieses Angriffs setzte der US-Kongress einen Untersuchungsausschuss ein, um die Ereignisse und die Rolle von Trump und seinem Umfeld zu untersuchen.
Liz Cheney – Republikanerin mit Rückgrat Liz Cheney, Tochter des ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney, war eine der wenigen Republikanerinnen, die sich offen gegen Trump stellten. Als Vizevorsitzende des Untersuchungsausschusses spielte sie eine zentrale Rolle in den öffentlichen Anhörungen. In ihrer Rede vom 9. Juni 2022 sagte sie unter anderem:
„Donald Trump sah stundenlang zu, wie ein gewalttätiger Mob das Kapitol belagerte, ohne einzugreifen. Er rechtfertigte die Gewalt sogar und sagte, ‚vielleicht haben unsere Unterstützer die richtige Idee‘, als sie riefen, Mike Pence solle gehängt werden.“
Ziel der Anhörungen Die Anhörungen zeigten:
Trump weigerte sich über Stunden, seine Anhänger zum Rückzug aufzufordern.
Er war wütend auf Berater, die ihn zum Handeln drängen wollten.
Er zeigte Verständnis für die Gewalt und rechtfertigte sie öffentlich.
Cheneys Botschaft Ihre Aussage, dass es schwer sei zu akzeptieren, dass Trump das Vertrauen seiner Anhänger missbraucht habe, war ein Appell an konservative Amerikaner, sich der Realität zu stellen – auch wenn sie schmerzhaft ist.