Eiskalter Narzisst
Der Trump'sche Irrweg zersetzt den Westen und gefährdet den Frieden
Für das, was Trump in seiner mit Spannung erwarteten Rede gesagt hat, hätte er nicht ein Flugzeug besteigen, umdrehen, ein zweites Flugzeug besteigen, in einen Hubschrauber wechseln und in die Schweizer Berge kommen müssen. Es war bekannt, wie selbstverliebt er ist, welch Unterwürfigkeit er erwartet, welche Geschichten er erzählt.
Es ist eine 'Mission Impossible', ihn deuten zu wollen. Es ist gefährlich, sich auf ihn zu verlassen, ihm zu glauben. Und es ist grob fahrlässig, sich unterwürfigst anzubiedern, so wie das Europa und seine Staatschefs bisher getan haben. Alle haben goldene Uhren ins Weiße Haus getragen, auf die ein oder andere Weise. Gebracht hat es gar nichts, sie werden weiter auf offener Bühne desavouiert, mit Zöllen überschüttet.
Die nahezu zwei Stunden, in denen ausschließlich Donald Trumps Stimme in Davos zu hören war, haben auf schonungslos-schmerzhafte Weise gezeigt, wie wenig Substanz hinter der Maske vorhanden ist. Lügen, Geschichtsfälschung, ein Zurechtbiegen von Vergangenem – einzig erkennbares zentrales Thema zwischen zunehmend wirren Anekdoten, Erzählungen und Wiederholungen ist Grönland. Geblieben von diesem Moment, der die Kraft gehabt hätte, die Welt zu verändern: die Lust auf ein Stück Eis; für den angeblichen Weltfrieden, zur Stärkung der NATO. Der pure Kontrast also dessen, was Trump mit der angekündigten Einverleibung Grönlands erreicht.
Falsches Versprechen
www.derstandard.at
Der Trump'sche Irrweg zersetzt den Westen und gefährdet den Frieden
Für das, was Trump in seiner mit Spannung erwarteten Rede gesagt hat, hätte er nicht ein Flugzeug besteigen, umdrehen, ein zweites Flugzeug besteigen, in einen Hubschrauber wechseln und in die Schweizer Berge kommen müssen. Es war bekannt, wie selbstverliebt er ist, welch Unterwürfigkeit er erwartet, welche Geschichten er erzählt.
Es ist eine 'Mission Impossible', ihn deuten zu wollen. Es ist gefährlich, sich auf ihn zu verlassen, ihm zu glauben. Und es ist grob fahrlässig, sich unterwürfigst anzubiedern, so wie das Europa und seine Staatschefs bisher getan haben. Alle haben goldene Uhren ins Weiße Haus getragen, auf die ein oder andere Weise. Gebracht hat es gar nichts, sie werden weiter auf offener Bühne desavouiert, mit Zöllen überschüttet.
Die nahezu zwei Stunden, in denen ausschließlich Donald Trumps Stimme in Davos zu hören war, haben auf schonungslos-schmerzhafte Weise gezeigt, wie wenig Substanz hinter der Maske vorhanden ist. Lügen, Geschichtsfälschung, ein Zurechtbiegen von Vergangenem – einzig erkennbares zentrales Thema zwischen zunehmend wirren Anekdoten, Erzählungen und Wiederholungen ist Grönland. Geblieben von diesem Moment, der die Kraft gehabt hätte, die Welt zu verändern: die Lust auf ein Stück Eis; für den angeblichen Weltfrieden, zur Stärkung der NATO. Der pure Kontrast also dessen, was Trump mit der angekündigten Einverleibung Grönlands erreicht.
Falsches Versprechen
Eiskalter Narzisst
Der Trump'sche Irrweg zersetzt den Westen und gefährdet den Frieden
