Keine Ahnung was mit den Leute los ist. Warum schreien die MAGAs nicht "Verschwendung" auf unsere Kosten, Korruption usw. So vollkommene Scheiße hat noch nie ein Präsident der USA produziert.
Der König huldigt sich: Trump vergoldet sogar die Kopie seines eigenen Oval Office
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Donald Trump hat das Oval Office längst in ein goldenes Selbstporträt verwandelt. Jetzt bekommt selbst die Museumsfassung davon noch einmal mehr Glanz. Im „People’s House“ nahe dem Weißen Haus wurde der originalgetreue Nachbau seines Arbeitszimmers auf Trumps zweite Amtszeit umgebaut. 24 Porträts in schweren Goldrahmen, Vasen, Spiegel, goldfarbene Ornamente, Schmuck auf fast jeder freien Fläche. Spezialisten aus mehreren Bundesstaaten fertigten die Teile nach, scannten Gegenstände ein, druckten Kopien und schnitzten Rahmen von Hand. Im echten Oval Office glänzt Blattgold, im Museum musste Farbe reichen, weil Besucher sonst irgendwann Stücke davon mitnehmen würden. Schon das ist fast komisch: Die Kopie muss sich vor dem Publikum schützen, während das Original immer weiter vergoldet wird.
Trump selbst scheint mit seinem Umbau noch lange nicht fertig. Der Rasen am Rosengarten wich einer Terrasse nach dem Vorbild von Mar-a-Lago. Zwischen Wohntrakt und Westflügel hängen Präsidentenporträts, auf Nord- und Südrasen stehen neue Fahnenmasten, weitere Räume wurden verändert. Für rund 400 Millionen Dollar lässt Trump einen Ballsaal bauen, nachdem der Ostflügel abgerissen wurde. Das Projekt entspanne ihn, sagte er vergangene Woche. Besonders stolz ist er aber auf sein Oval Office. Auf die Frage, was er nach seiner Amtszeit am meisten vermissen werde, nannte Trump genau diesen Raum. Niemand solle ihn später wieder zurückbauen dürfen. Seinen Stabschef habe er angewiesen, das von ihm umgestaltete Büro zum staatlich geschützten Denkmal machen zu lassen. Das ist schon eine besondere Form von Bescheidenheit: Der Präsident richtet sich sein Arbeitszimmer nach eigenem Geschmack ein und denkt gleichzeitig darüber nach, wie der Staat diesen Geschmack für die Nachwelt konservieren kann.
Wie sehr Trump das Weiße Haus inzwischen als persönliches Eigentum empfindet, verriet ausgerechnet ein Versprecher. Beim Streit über den Ausschluss von CNN, MS Now und Politico sagte er, er müsse sie nicht in „mein…“ hineinlassen, bevor er sich korrigierte und vom „Haus des Volkes“ sprach. Ein halber Satz, mehr brauchte es kaum. Das Museum arbeitet derweil hinterher. Zuerst zeigte seine Oval-Office-Kopie Joe Bidens Einrichtung, danach Trumps erste Amtszeit, jetzt wurde alles erneut umgebaut. 25 Menschen arbeiteten fast eine Woche daran. Über dem Kamin stapeln sich Porträts, an den Wänden folgt Gold auf Gold. Washington, Jackson, Franklin, alles dicht nebeneinander. Der Resolute Desk steht weiterhin da, ebenso ältere Teppiche und Vorhänge früherer Präsidenten. Rundherum aber wächst Trumps eigenes Reich aus Rahmen, Ornamenten und persönlichem Geschmack. Was dieser erneute Umbau der Kopie gekostet hat, verrät die historische Vereinigung nicht. Staatliches Geld bekommt sie nicht, sie lebt von Spenden und Verkäufen. Trump war schon 2025 unangekündigt im Museumsladen. Jetzt könnte er dort sein eigenes Oval Office besuchen. Eine Kopie der Kopie, vergoldet nach seinem Geschmack. Viel mehr Selbstverehrung lässt sich auf wenigen Quadratmetern kaum unterbringen.