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Ursprüngliches Saatgut in Gefahr

Ts61

Kurpfalz
Staff member
Es wird immer mehr von Grosskonzernen auf Gen-Verändertes Saatgut gesetzt ,sodass unsere Nahrung und Getreide immer unsicherer werden.

Deshalb beteiligt euch und unterschreibt diese Petition gegen diese Mafia-Konzerne ,die nur eins in ihren Bestrebungen sehen,GELDmacherei .

https://www.openpetition.de/petitio...utverordnung-zum-nutzen-der-saatgut-industrie

Und ich dachte,dass jegliche Arten an Saat usw in der Arktis aufbewart werden?

Arktische Saatgut-Bank - Kühle Arche für Kulturpflanzen - Wissen - Süddeutsche.de
 
J

Jezersko

Guest
Wer hätte gedacht das Essen mich töten könnte...?

Muss auch nicht gleich töten sein. Es ist schlimm genug, dass die Artenvielfalt reduziert wird. Einerseits werden "rote Listen" gegen das Aussterben von Pflanzen und Tieren geführt, und dann betreibt man das noch aktiv!!!

Verlogenheit ist ein Hilfsausdruck für diese miese Praxis. Ich kann einerseits meinen Ärger darüber gar nicht genug zum Ausdruck bringen - andererseits bin ich so Firmen wie Monsanto sogar dankbar. Ich baue mir seit Jahren ein privates Samenarchiv (im Gemüsebereich) auf, und versorge damit (im Tauschhandel) Leute, die genauso denken. Ich sehe da auch so die eine oder andere Geschäftsmöglichkeit in Ländern außerhalb EU und USA...

PS: Die Petition habe ich natürlich längst unterschrieben!
 
J

Jezersko

Guest
Was ist daran nochmal gefährlich das alle weicheier rumheulen

Ein Beispiel: Um 1900 wuchsen in Österreich bis zu fünftausend Apfelsorten – heute sind es nur mehr etwa 500. Saatgutbetriebe wurden längst von großteils multinationalen Konzernen wie Monsanto aufgekauft, die den Markt beherrschen und in Richtung Gentechnik drängen. Ausserdem werden fast nur mehr hybride Kulturpflanzen angebaut, die nicht einmal mehr fruchtbare Samen produzieren – die Landwirte müssen Saatgut also meist neu ankaufen, anstatt es selbst zu gewinnen.

Hinzu kommt, dass die Europäische Union derzeit ihre Richtlinien für die Vermarktung von Saat- und Pflanzgut überarbeitet. Die geplante Neuregelung, die im Mai 2013 vorgestellt wurde, könnte alte, seltene und bäuerliche Sorten gefährden, da der freie Tausch von Saatgut, Knollen und Edelreisern durch die neue Verordnung erschwert, massiv eingeschränkt oder sogar unter Strafe gestellt werden könnte.

Wusstest Du, dass ein Bauer (auch nicht am außerhalb der EU) ein Getreide nicht nachbauen darf? Das Saatgut gehört (als Patent) praktisch immer einem der weltweit agierenden Saatgutkonzerne. Will ein Bauer nun einen Teil seiner Ernte in der nächsten Saison wieder aussäen, so muss er Lizenzgebühren (in der Höhe von Neuware) bezahlen - sofern das Saatgut nicht ohnehin durch Gen-Manipulation unfruchtbar ist (F1-Hybride nennt man das).


Das Europäische Patentamt (EPA) hat schon viele hundert Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen gewährt und sogar damit begonnen, auch für reguläre Pflanzen, die nicht gentechnisch verändert sind, Patente zu erteilen. Dabei sind Pflanzen keine Erfindung, sondern müssen Gemeingut bleiben. Nach wie vor ist umstritten, wie weit die Patentierung von lebenden Organismen gehen darf.

Das ist knallhartes Lobbying und ein beinhartes Business. Nichts für Weicheier!

- - - Aktualisiert - - -

Гуштер;3879753 said:
#yolo

Scheiss auf euch Ökos, nie werde ich sowas unterschreiben, es lebe der Fortschritt.

Es hindert dich niemand daran, eines Tages schlauer zu werden. Du hast deine Zeit noch VOR dir.
 

EmreKurde

Top-Poster
Ein Beispiel: Um 1900 wuchsen in Österreich bis zu fünftausend Apfelsorten – heute sind es nur mehr etwa 500. Saatgutbetriebe wurden längst von großteils multinationalen Konzernen wie Monsanto aufgekauft, die den Markt beherrschen und in Richtung Gentechnik drängen. Ausserdem werden fast nur mehr hybride Kulturpflanzen angebaut, die nicht einmal mehr fruchtbare Samen produzieren – die Landwirte müssen Saatgut also meist neu ankaufen, anstatt es selbst zu gewinnen.

Hinzu kommt, dass die Europäische Union derzeit ihre Richtlinien für die Vermarktung von Saat- und Pflanzgut überarbeitet. Die geplante Neuregelung, die im Mai 2013 vorgestellt wurde, könnte alte, seltene und bäuerliche Sorten gefährden, da der freie Tausch von Saatgut, Knollen und Edelreisern durch die neue Verordnung erschwert, massiv eingeschränkt oder sogar unter Strafe gestellt werden könnte.

Wusstest Du, dass ein Bauer (auch nicht am außerhalb der EU) ein Getreide nicht nachbauen darf? Das Saatgut gehört (als Patent) praktisch immer einem der weltweit agierenden Saatgutkonzerne. Will ein Bauer nun einen Teil seiner Ernte in der nächsten Saison wieder aussäen, so muss er Lizenzgebühren (in der Höhe von Neuware) bezahlen - sofern das Saatgut nicht ohnehin durch Gen-Manipulation unfruchtbar ist (F1-Hybride nennt man das).


Das Europäische Patentamt (EPA) hat schon viele hundert Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen gewährt und sogar damit begonnen, auch für reguläre Pflanzen, die nicht gentechnisch verändert sind, Patente zu erteilen. Dabei sind Pflanzen keine Erfindung, sondern müssen Gemeingut bleiben. Nach wie vor ist umstritten, wie weit die Patentierung von lebenden Organismen gehen darf.

Das ist knallhartes Lobbying und ein beinhartes Business. Nichts für Weicheier!

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Es hindert dich niemand daran, eines Tages schlauer zu werden. Du hast deine Zeit noch VOR dir.
Achsoo ok danke mit wurden mal wieder die Augen geöffnet
 
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