Nicht sehr schlau
Kaum im Amt lässt Mamdani seiner Israel-Kritik Taten folgen
New Yorks neuer Bürgermeister fiel bereits im Vorwahlkampf durch Israel-kritische Äußerungen auf. Mit seinen ersten Verordnungen schafft Zohran Mamdani nun Tatsachen. Kritiker des Demokraten sehen sich in ihren Warnungen vor dem 34-Jährigen bestätigt.
Kaum hat Zohran Mamdani sein Amt als Bürgermeister von New York City angetreten, sorgen seine ersten Amtshandlungen bereits für Aufsehen. So unterzeichnete der 34-Jährige direkt im Anschluss an seine offizielle Amtseinführung mehrere Verordnungen, mit denen er Anordnungen seines Vorgängers Eric Adams wieder aufhob, die dieser nach seiner Anklage wegen Korruption erlassen hatte. Das berichtet die „New York Times“. Unter anderem räumt der nach eigenen Angaben „sozialistische“ Demokrat damit zwei Anordnungen ab, die zur Unterstützung für Israel gedacht waren.
Mamdanis Vorgänger Adams war im September 2024 nach einer Anklage wegen Korruption auf Bundesebene angeklagt worden. Diese wurde von einem US-Bundesrichter im April 2025 abgewiesen. Kritiker hielten Adams bereits während seiner Amtszeit vor, mit seinen Anordnungen seinen möglichen Nachfolger zu behindern.
Nun schafft New Yorks neuer Bürgermeister Tatsachen. Eine der widerrufenen Anordnungen verbot es laut „New York Times“ städtischen Behörden, Israel zu boykottieren oder Investitionen zurückzuziehen. Eine weitere enthielt eine weit gefasste Definition von Antisemitismus, die bestimmte Formen antiisraelischer Kritik wie etwa die Ablehnung des ethnisch jüdischen Staats Israel beinhaltet.
Viele hatten Mamdanis offene Israel-Kritik bereits während des Vorwahlkampfes mit Sorge betrachtet. Er gewann damit aber auch die Stimmen vieler, die angaben, sich an seinen Ansichten zum Nahen Osten nicht zu stören, darunter auch jüdischstämmige New Yorker.
Bemerkenswert waren Mamdanis Bemerkungen zu Israel allemal. Er verurteilte den Staat als Apartheidregime und sprach sich für die Gleichberechtigung aller Religionen aus. Zudem unterstützte der 34-Jährige offen die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), die Israel wirtschaftlich isolieren will.
Gleichzeitig versprach der 34-Jährige während des Wahlkampfs, die Sicherheit der jüdischen New Yorker zu schützen. Dieses Versprechen bekräftigte er am Donnerstag, indem er auf die „fortlaufende Integration des Büros zur Bekämpfung von Antisemitismus“ hinwies, das ebenfalls sein Vorgänger Adams eingerichtet hatte.
www.welt.de
Kaum im Amt lässt Mamdani seiner Israel-Kritik Taten folgen
New Yorks neuer Bürgermeister fiel bereits im Vorwahlkampf durch Israel-kritische Äußerungen auf. Mit seinen ersten Verordnungen schafft Zohran Mamdani nun Tatsachen. Kritiker des Demokraten sehen sich in ihren Warnungen vor dem 34-Jährigen bestätigt.
Kaum hat Zohran Mamdani sein Amt als Bürgermeister von New York City angetreten, sorgen seine ersten Amtshandlungen bereits für Aufsehen. So unterzeichnete der 34-Jährige direkt im Anschluss an seine offizielle Amtseinführung mehrere Verordnungen, mit denen er Anordnungen seines Vorgängers Eric Adams wieder aufhob, die dieser nach seiner Anklage wegen Korruption erlassen hatte. Das berichtet die „New York Times“. Unter anderem räumt der nach eigenen Angaben „sozialistische“ Demokrat damit zwei Anordnungen ab, die zur Unterstützung für Israel gedacht waren.
Mamdanis Vorgänger Adams war im September 2024 nach einer Anklage wegen Korruption auf Bundesebene angeklagt worden. Diese wurde von einem US-Bundesrichter im April 2025 abgewiesen. Kritiker hielten Adams bereits während seiner Amtszeit vor, mit seinen Anordnungen seinen möglichen Nachfolger zu behindern.
Nun schafft New Yorks neuer Bürgermeister Tatsachen. Eine der widerrufenen Anordnungen verbot es laut „New York Times“ städtischen Behörden, Israel zu boykottieren oder Investitionen zurückzuziehen. Eine weitere enthielt eine weit gefasste Definition von Antisemitismus, die bestimmte Formen antiisraelischer Kritik wie etwa die Ablehnung des ethnisch jüdischen Staats Israel beinhaltet.
Viele hatten Mamdanis offene Israel-Kritik bereits während des Vorwahlkampfes mit Sorge betrachtet. Er gewann damit aber auch die Stimmen vieler, die angaben, sich an seinen Ansichten zum Nahen Osten nicht zu stören, darunter auch jüdischstämmige New Yorker.
Bemerkenswert waren Mamdanis Bemerkungen zu Israel allemal. Er verurteilte den Staat als Apartheidregime und sprach sich für die Gleichberechtigung aller Religionen aus. Zudem unterstützte der 34-Jährige offen die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), die Israel wirtschaftlich isolieren will.
Gleichzeitig versprach der 34-Jährige während des Wahlkampfs, die Sicherheit der jüdischen New Yorker zu schützen. Dieses Versprechen bekräftigte er am Donnerstag, indem er auf die „fortlaufende Integration des Büros zur Bekämpfung von Antisemitismus“ hinwies, das ebenfalls sein Vorgänger Adams eingerichtet hatte.
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