Aktuelles

US-News

Gericht wies Klage der US-Regierung gegen Harvard ab
Ein US-Gericht in Boston hat gestern eine Klage der US-Regierung wegen Antisemitismusvorwürfen gegen die Universität Harvard abgewiesen. Die in der Klage der Regierung angeführten Vorfälle seien „zu vereinzelt und episodisch“, um nachzuweisen, dass es an der Uni bis zum heutigen Tag zu einem Gesetzesverstoß komme, begründete Richter Richard Stearns die Entscheidung. Er verwies darauf, dass sich die Klage vor allem auf Vorfälle zwischen 2023 und 2024 beziehe.

„Studierende nicht ausreichend geschützt“
Das US-Justizministerium hatte im März mitgeteilt, dass es die Hochschule wegen Diskriminierung jüdischer und israelischer Studierender verklage. Nach den Terrorangriffen der Hamas im Oktober 2023 habe die Universität „antisemitische Mobs“ geduldet und „bedrohte Studierende nicht ausreichend geschützt“, hieß es.

Die damalige Justizministerin Pam Bondi sagte zu diesem Zeitpunkt laut Mitteilung, die Klage unterstreiche das Ziel der Regierung, mehr Engagement von den Hochschulen zu verlangen und Diskriminierung nicht mehr zu dulden.

 
Klagen über Missstände
US-Flugzeugträger in Nahost wird abgelöst
Nach alarmierenden Beschwerden über Missstände auf der „USS Abraham Lincoln“ soll der in Nahost eingesetzte Flugzeugträger laut Medienberichten abgelöst werden. Ersetzt wird er durch die „USS George Washington“, wie mehrere US-Medien Donnerstagabend unter Berufung auf Insider meldeten. Die „USS Abraham Lincoln“ befindet sich Berichten zufolge bereits seit sieben Monaten auf hoher See im Nahen Osten. Die Versorgung sei schlecht, viele Seeleute und Marinesoldaten an Bord kämpfen laut Angehörigen und dem US-Kongress mit psychischen Problemen.

Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits geplant. Unklar war laut beiden Sendern hingegen, wie lange das Ganze dauert. NBC News zufolge dauert ein solcher Wechsel gewöhnlich mehrere Wochen. Das Pentagon und das US-Regionalkommando im Nahen Osten (Centcom) lehnten einen Kommentar auf Anfrage der dpa unter Verweis auf den Schutz der operativen Sicherheit ab.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte sich wenige Stunden vor Bekanntwerden des Abzugs zur Causa gegenüber dem US-Medium Newsmax geäußert. Die Berichte seien „missinterpretiert“ worden, so Hegseth. Man würde dafür sorgen, „dass jedes Schiff, jede Besatzung und jeder Kapitän zu jedem Zeitpunkt über alles verfügen, was man ihnen bieten könne“. Es sei „unglaublich“, was die Seeleute unter „kargen Bedingungen“ leisten würden.

 
US-Verteidigungsministerium überprüft Nuklearstrategie
Konkret geht es demnach um Szenarien regionaler Kriege, in denen Verbündete der USA von China oder Russland bedroht oder angegriffen werden könnten.
Die USA überprüfen aktuell ihre Nuklearstrategie. Es handle sich um eine „relativ eng gefasste Überprüfung“, sagte Elbridge Colby, Unterstaatssekretär im Pentagon, bei einem Briefing von Journalistinnen und Journalisten laut dem Transkript. Die Überprüfung beziehe sich eher auf einen gewissen, möglichen Einsatz von Atomwaffen. „Ich betone, dass das Ziel hier natürlich darin besteht, Abschreckung und Stabilität aufrechtzuerhalten“.

Colby betonte dabei auch, dass das US-Militär früher so aufgestellt worden sei, dass es „Regime-Change-Einsätze“ durchführen konnte. Nun richte man es dagegen auf eine „defensive Funktion der Verhinderung“ aus. Fokus sei die Verteidigung der territorialen Integrität der Verbündeten.

 
Kommando von der Brücke eines Verwirrten? Trump zwingt seine Admiräle zurück zur Technik von 1954
Ein Katapult, das kein Mensch zurückverlangt außer einem, kehrt nun zurück, weil dieser eine im Weißen Haus sitzt. Am Donnerstag unterschrieb Donald Trump ein Memorandum zur nationalen Sicherheit, und die modernste Marine der Welt erfuhr daraus, dass sie ihre elektromagnetischen Katapulte wieder herausreißen und durch Dampf ersetzen soll. Ihre Admiräle hatten seit Jahren gute Gründe dagegen. Gute Gründe sind an Deck dieses Präsidenten das, was der Wind mit losem Papier tut.

Es trifft die Doris Miller, das vierte Schiff der Gerald-R.-Ford-Klasse, und jeden Träger danach. Die ersten 3, die Gerald R. Ford, die John F. Kennedy und die Enterprise, dürfen ihre neue Technik behalten, der Rest wird umgebaut. Ein Matrose lobte einst an der Reling den Dampf, der Präsident hörte es, und daraus wird nun ein Umbau in Milliardenhöhe. So entstehen in dieser Amtszeit Rüstungsentscheidungen, als später Nachhall eines Gesprächs zwischen zwei Männern und einem Geländer. Schon 2017 verlangte Trump in einem Interview, die Marine solle zu „verdammtem Dampf“ zurückkehren; die Fachleute wehrten ab, weil das Herausreißen eines so tief verbauten Systems Unsummen kostet. Über die neue Technik ließ er zuletzt auf einer Konferenz in Pennsylvania nur wissen, sie sei viel zu komplex und bei Weitem nicht so gut. Ein Urteil, das er weder begründet noch begründen muss, denn Macht ersetzt hier das Argument.

 
Der Donni hat es schon echt drauf ... wer das auch einmal erleben möchte, einfach AFD wählen, dann geht es so richtig beautiful abwärts!
Das US-Haushaltsdefizit erreichte im Juli 432,3 Milliarden Dollar und damit den höchsten Stand seit mehr als fünf Jahren. In den ersten zehn Monaten des laufenden Haushaltsjahres summierte sich das Defizit inzwischen auf fast 1,8 Billionen Dollar und liegt damit über dem Wert des gleichen Vorjahreszeitraums. Trumps Zölle erhöhten das Defizit um weitere 33 Milliarden Dollar, weil die Regierung Gelder aus Zöllen zurückerstatten muss, die der Supreme Court für rechtswidrig erklärt hat

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Musk ist zurück bei Trump – und bringt mindestens 100 Millionen Dollar für die Zwischenwahlen mit
Vor knapp einem Jahr beschimpften sich Donald Trump und Elon Musk öffentlich, drohten einander und erklärten ihre politische Freundschaft praktisch für beendet. Jetzt telefonieren sie wieder ungefähr einmal im Monat, reden über China, künstliche Intelligenz und Weltpolitik, und Musk plant, mindestens 100 Millionen Dollar auszugeben, damit die Republikaner im November die Kontrolle über den Kongress behalten. Der Weg zurück war lang und keineswegs romantisch. Vizepräsident JD Vance und Stabschefin Susie Wiles nahmen schon einen Tag nach dem öffentlichen Bruch wieder Kontakt zu Musk auf, später folgten Gespräche mit Trump selbst, Einladungen nach Mar-a-Lago und ins Weiße Haus. Musk zog seinen Plan für eine eigene Partei zurück, auch weil er das Verhältnis zu Vance nicht zerstören wollte. Der hatte längst verstanden, dass man den Mann hinter SpaceX politisch kaum behandeln kann wie irgendeinen beleidigten Milliardär. Zu viel hängt inzwischen an seinen Firmen, von Raumfahrt bis Verteidigung. Eine Überprüfung der SpaceX-Verträge nach dem Streit mit Trump ergab sogar, dass ein großer Teil für Pentagon und NASA kaum ersetzbar ist.

Dazu kamen Donald Trump Jr., der mit Musk freundlich blieb, und Charlie Kirk, der noch vor seiner Ermordung daran arbeitete, beide Männer wieder zusammenzubringen. Bei Kirks Gedenkfeier trafen Trump und Musk erneut aufeinander. Später kehrte Musk zu einem Abendessen für den saudischen Kronprinzen ins Weiße Haus zurück. Im Mai saß er schließlich wieder mit Trump in der Air Force One auf dem Weg nach China, sprach über neue Fabriken in den USA, über Raumfahrt und über den Wahlkampf von 2024. Dort teilte er Trumps Leuten auch mit, worauf sie seit Monaten gehofft hatten: Er will wieder zahlen. Mindestens 100 Millionen Dollar sollen in eine Mobilisierung republikanischer Wähler in wichtigen Bundesstaaten fließen, über Musks America PAC und abgestimmt mit MAGA Inc., dem wichtigsten Trump-nahen Aktionskomitee, das bereits mehr als 400 Millionen Dollar besitzt. 2024 hatte Musk fast 300 Millionen Dollar ausgegeben, um Trump zurück ins Weiße Haus zu bringen. Damals erklärte er später im Streit, ohne ihn hätte Trump die Wahl verloren. Trump wiederum drohte, Musks Regierungsverträge zu streichen, nachdem Musk behauptet hatte, Trumps Name stehe in den Epstein-Akten und genau deshalb würden diese nicht veröffentlicht. Musk nannte Trumps großes Steuer- und Ausgabengesetz eine „widerliche Abscheulichkeit“, Trump warf ihm vor, nur wegen gestrichener Vorteile für Elektroautos dagegen zu sein. Heute ist davon öffentlich kaum noch etwas übrig. Privat sagt Trump seinen Mitarbeitern zwar, dass es nie wieder so eng werde wie früher, doch beide Seiten haben zu viel zu verlieren. Gewinnen die Demokraten im November den Kongress, drohen Trump und seiner Familie neue Untersuchungen, und auch Musk könnte stärker unter politischen und parlamentarischen Druck geraten.

Aus einer zerbrochenen Freundschaft ist deshalb wieder ein Geschäft geworden, und dieses Geschäft ist mindestens 100 Millionen Dollar schwer. Musk will diesmal weniger sichtbar sein als 2024 und räumte selbst ein, er habe sich wohl etwas zu sehr in die Politik hineingezogen lassen. Ganz heraus ist er trotzdem nicht. Im Gegenteil: Wenn es im November darum geht, wer den Kongress kontrolliert, steht sein Geld wieder auf Trumps Seite.
 
"Erschießt sie einfach": Erneut Hassaussagen vom reichweitenstarken Streamer Asmongold
Der bekannte US-Streamer fällt einmal mehr durch seine oft aggressive Rhetorik auf. Entschuldigen will er sich dafür nicht, Konsequenzen bleiben aus

„Ich würde jeden erschießen. Wenn es Kinder sind, Frauen, Männer, wer auch immer. Erschießt sie einfach.” Mit diesen Aussagen sorgt einer der größten Twitch-Streamer der Welt, Zack "Asmongold" Hoyt, einmal mehr für Aufregung. Anfang August kommentiert der auf Games-Streaming und mittlerweile auch Provokation fokussierte US-Amerikaner die Situation rund um die spanische Exklave Ceuta.

Es habe sich um eine "Invasion" gehandelt, erklärt der Streamer, dem im Schnitt rund 33.000 seiner 3,4 Millionen Follower bei Live-Auftritten zusehen. Deshalb wäre eine so drastische Reaktion der Einwohner von Ceuta gerechtfertigt gewesen, argumentiert Hoyt.

Da Asmongold bekannt für solche Aussagen und seine Reichweite enorm ist, ließen Reaktionen nicht lange auf sich warten. Einzig die Plattform selbst, Twitch, reagierte auffallend zeitverzögert.

Provokation als Eigen-PR
Die Sperre kam dann doch, zumindest für den Zweitkanal "zackawrr" von Hoyt, auf dem er die Aussagen getätigt hatte. Als Grund wurde ein Verstoß gegen die Community-Richtlinien kommuniziert, schreiben mehrere News-Seiten. Normalerweise reagieren Streamer auf solche Sperren relativ prompt mit einer Entschuldigung. Schließlich ist jeder Tag offline ein Tag ohne Einnahmen. Vor zwei Jahren hielt sich Hoyt noch an dieses etablierte Prozedere, nachdem er Aussagen zum Gaza-Krieg getätigt hatte, die im Netz schnell als menschenverachtend eingestuft wurden.

 
"Erschießt sie einfach": Erneut Hassaussagen vom reichweitenstarken Streamer Asmongold
Der bekannte US-Streamer fällt einmal mehr durch seine oft aggressive Rhetorik auf. Entschuldigen will er sich dafür nicht, Konsequenzen bleiben aus

„Ich würde jeden erschießen. Wenn es Kinder sind, Frauen, Männer, wer auch immer. Erschießt sie einfach.” Mit diesen Aussagen sorgt einer der größten Twitch-Streamer der Welt, Zack "Asmongold" Hoyt, einmal mehr für Aufregung. Anfang August kommentiert der auf Games-Streaming und mittlerweile auch Provokation fokussierte US-Amerikaner die Situation rund um die spanische Exklave Ceuta.

Es habe sich um eine "Invasion" gehandelt, erklärt der Streamer, dem im Schnitt rund 33.000 seiner 3,4 Millionen Follower bei Live-Auftritten zusehen. Deshalb wäre eine so drastische Reaktion der Einwohner von Ceuta gerechtfertigt gewesen, argumentiert Hoyt.

Da Asmongold bekannt für solche Aussagen und seine Reichweite enorm ist, ließen Reaktionen nicht lange auf sich warten. Einzig die Plattform selbst, Twitch, reagierte auffallend zeitverzögert.

Provokation als Eigen-PR
Die Sperre kam dann doch, zumindest für den Zweitkanal "zackawrr" von Hoyt, auf dem er die Aussagen getätigt hatte. Als Grund wurde ein Verstoß gegen die Community-Richtlinien kommuniziert, schreiben mehrere News-Seiten. Normalerweise reagieren Streamer auf solche Sperren relativ prompt mit einer Entschuldigung. Schließlich ist jeder Tag offline ein Tag ohne Einnahmen. Vor zwei Jahren hielt sich Hoyt noch an dieses etablierte Prozedere, nachdem er Aussagen zum Gaza-Krieg getätigt hatte, die im Netz schnell als menschenverachtend eingestuft wurden.

Das läuft schon täglich cig Schießereien in den USA könnte auch in der EU kommen
 
USA: Zwei Ziegen stiegen in Linienbus (Video im Link)
In der US-amerikanischen Stadt Portland sind zwei Ziegen in einen Linienbus gestiegen. Der Fahrer schloss daraufhin die Türen und wollte abfahren, doch dann bemerkte er die Tiere an Bord. Er öffnete die Türen erneut, bevor zwei Fahrgäste die Tiere aus dem Bus trieben.

 
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