"Höchst peinlich, nicht würdig": IG Metall kritisiert Audi-Chef für Auftritt mit Trump
Audi-CEO Gernot Döllner kündigte bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump den Bau eines neuen Werks in den USA an. Die Kritik reißt nicht ab
Als "höchst peinlich, politisch inakzeptabel und dem Unternehmen, vor allem aber den Audianerinnen und Audianern, nicht würdig" bezeichnet die Vorsitzende der IG Metall, Christiane Brenner, den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump. Brenner "verurteile" das Verhalten Döllners. Dieser habe mit seiner Rede bei einer Wahlkampfveranstaltung von Trump die Unternehmensregeln "eklatant" verletzt. Konkret gehe es um die politische Neutralität im Vorfeld von Wahlen.
"Wir planen, unsere größten und hochwertigsten SUVs hier in Macon, Georgia, zu produzieren", sagte Audi-Chef Gernot Döllner bei der Veranstaltung. "Dies ist eine langfristige Investition, weil wir an den amerikanischen Markt glauben." Es gehe um Investitionen in Höhe von vier Milliarden Euro. Dabei habe der Aufsichtsrat dem Vorhaben noch gar nicht zugestimmt.
"Sicherheit für deutsche Standorte"
Seit Monaten fordere die IG Metall "Sicherheit für die deutschen Standorte und gleichzeitig eine klare Nordamerika-Strategie von Volkswagen und Audi". Man sei sich der Bedeutung des amerikanischen Marktes bewusst. Jedoch stünden die "Beschäftigungsperspektiven für die Kolleginnen und Kollegen in allen Werken hier vor Ort im Fokus", hieß es seitens der größten Einzelgewerkschaft Deutschlands. Es liege am Vorstand, sich "klar und verbindlich" für eine Zukunft der Werke zu positionieren.
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Audi-CEO Gernot Döllner kündigte bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump den Bau eines neuen Werks in den USA an. Die Kritik reißt nicht ab
Als "höchst peinlich, politisch inakzeptabel und dem Unternehmen, vor allem aber den Audianerinnen und Audianern, nicht würdig" bezeichnet die Vorsitzende der IG Metall, Christiane Brenner, den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump. Brenner "verurteile" das Verhalten Döllners. Dieser habe mit seiner Rede bei einer Wahlkampfveranstaltung von Trump die Unternehmensregeln "eklatant" verletzt. Konkret gehe es um die politische Neutralität im Vorfeld von Wahlen.
"Wir planen, unsere größten und hochwertigsten SUVs hier in Macon, Georgia, zu produzieren", sagte Audi-Chef Gernot Döllner bei der Veranstaltung. "Dies ist eine langfristige Investition, weil wir an den amerikanischen Markt glauben." Es gehe um Investitionen in Höhe von vier Milliarden Euro. Dabei habe der Aufsichtsrat dem Vorhaben noch gar nicht zugestimmt.
"Sicherheit für deutsche Standorte"
Seit Monaten fordere die IG Metall "Sicherheit für die deutschen Standorte und gleichzeitig eine klare Nordamerika-Strategie von Volkswagen und Audi". Man sei sich der Bedeutung des amerikanischen Marktes bewusst. Jedoch stünden die "Beschäftigungsperspektiven für die Kolleginnen und Kollegen in allen Werken hier vor Ort im Fokus", hieß es seitens der größten Einzelgewerkschaft Deutschlands. Es liege am Vorstand, sich "klar und verbindlich" für eine Zukunft der Werke zu positionieren.
"Höchst peinlich, nicht würdig": IG Metall kritisiert Audi-Chef für Auftritt mit Trump
Audi-CEO Gernot Döllner kündigte bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump den Bau eines neuen Werks in den USA an. Die Kritik reißt nicht ab