Weichenstellung für Trump-Präsidentschaft
Am Dienstag wählen die US-Amerikanerinnen und -Amerikaner einen Großteil des Kongresses – Repräsentantenhaus und Senat – neu. Aktuell halten die Republikaner von Präsident Donald Trump in beiden Kammern die Mehrheit. Während viele Umfragen den Demokraten im Repräsentantenhaus eine klare Mehrheit voraussagen, könnte es im Senat knapp werden. Für Trump wird sich weisen, ob er seine Agenda weiter durchsetzen kann oder in den kommenden zwei Jahren mit starkem Gegenwind rechnen muss.
Im Repräsentantenhaus werden alle 435 Abgeordneten neu gewählt. Bisher haben die Republikaner in der Kongresskammer eine knappe Mehrheit: Sie stellen 218 Abgeordnete, die Demokraten 214. Dazu kommt ein Unabhängiger, zwei Plätze sind vakant. Laut der Umfragenübersicht von RealClear Polling (RPC) könnten die Demokraten laut Stand Montagabend (MEZ) eine deutliche Mehrheit von 227 zu 180 Sitzen erreichen, die restlichen 28 Wahlbezirke stuft RPC als „Toss-ups“ ein – das bedeutet, dass keine der beiden Parteien in den Umfragen klar voranliegt.
Um seinen Republikanern die Mehrheit zu sichern, hat Trump unter anderem einen Neuzuschnitt von Wahlkreisen („Gerrymandering“) veranlasst. In Bundesstaaten wie Texas, Florida und Louisiana könnte das den Republikanern mehr Sitze bringen. In Kalifornien reagierten die Demokraten mit ähnlichen Mitteln, in Virginia scheiterte ein solcher Versuch, im Bundesstaat New York kann eine solche Änderung erst 2028 in Kraft treten.
orf.at
Am Dienstag wählen die US-Amerikanerinnen und -Amerikaner einen Großteil des Kongresses – Repräsentantenhaus und Senat – neu. Aktuell halten die Republikaner von Präsident Donald Trump in beiden Kammern die Mehrheit. Während viele Umfragen den Demokraten im Repräsentantenhaus eine klare Mehrheit voraussagen, könnte es im Senat knapp werden. Für Trump wird sich weisen, ob er seine Agenda weiter durchsetzen kann oder in den kommenden zwei Jahren mit starkem Gegenwind rechnen muss.
Im Repräsentantenhaus werden alle 435 Abgeordneten neu gewählt. Bisher haben die Republikaner in der Kongresskammer eine knappe Mehrheit: Sie stellen 218 Abgeordnete, die Demokraten 214. Dazu kommt ein Unabhängiger, zwei Plätze sind vakant. Laut der Umfragenübersicht von RealClear Polling (RPC) könnten die Demokraten laut Stand Montagabend (MEZ) eine deutliche Mehrheit von 227 zu 180 Sitzen erreichen, die restlichen 28 Wahlbezirke stuft RPC als „Toss-ups“ ein – das bedeutet, dass keine der beiden Parteien in den Umfragen klar voranliegt.
Um seinen Republikanern die Mehrheit zu sichern, hat Trump unter anderem einen Neuzuschnitt von Wahlkreisen („Gerrymandering“) veranlasst. In Bundesstaaten wie Texas, Florida und Louisiana könnte das den Republikanern mehr Sitze bringen. In Kalifornien reagierten die Demokraten mit ähnlichen Mitteln, in Virginia scheiterte ein solcher Versuch, im Bundesstaat New York kann eine solche Änderung erst 2028 in Kraft treten.
US-Midterms: Weichenstellung für Trump-Präsidentschaft
Am Dienstag wählen die US-Amerikanerinnen und -Amerikaner einen Großteil des Kongresses – Repräsentantenhaus und Senat – neu. Aktuell halten die Republikaner von Präsident Donald Trump in beiden Kammern die Mehrheit. Während viele Umfragen den Demokraten im Repräsentantenhaus eine klare Mehrheit...