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Definitiv benötigt dieser Mann Hilfe ... Holy shit
Tim Scott: „Wenn wir sagen, dass wir Präsident Trump lieben, dann sagen wir es laut und wir sagen es mit Stolz!“
(Tim Scott ist republikanischer US-Senator aus South Carolina. Er sitzt seit 2013 im Senat und ist derzeit Vorsitzender des mächtigen Senatsausschusses für Banken, Wohnungswesen und Stadtentwicklung) - Noch Fragen?

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Das Märchen vom Herrscher, der die Größe ausrief
Es war einmal ein Herrscher mit goldenem Haar und gebräuntem Gesicht, der trat vor sein Volk und rief: „Ich habe unser Land wieder groß gemacht." Der Hof klatschte, wie Höfe klatschen. Das Wort „groß" wurde an die Tore gehängt und auf die Münzen geprägt, bis niemand mehr fragte, was darunter liege.
Groß, das hieß fortan ein goldener Saal, in dem das Recht am Eingang abzugeben war. Es hieß Schiffe auf fernem Meer, deren Mannschaften in schlimmen Bedingungen über das Wasser treiben, während daheim von Siegen gesungen wurde. Es hieß Flugzeuge, die Verängstigte zu jenen zurücktrugen, vor denen sie einst geflohen waren. Den einzigen Spiegel des Reichs hielt der Herrscher sich selbst vor. Was er darin sah, nannte er Größe, und weil der Spiegel nie widersprach, wuchs sie mit jedem Tag.
Ein Kind am Straßenrand aber sagte, was Kinder sagen: „Das Haus ist doch leer." Man brachte es rasch zum Schweigen, denn ein leeres Haus mit goldenem Dach bleibt ein Palast, solange es keiner ausspricht. So lernte das Land eine alte Sache neu. Eine Größe, die man ausrufen muss, ist schon keine mehr; das Wort tritt an die Stelle des Dinges und hält die Erinnerung daran wach wie ein Grabstein.
Und das Land wurde tatsächlich größer, Tag für Tag. So wie ein Schatten größer wird, kurz bevor die Sonne ganz verschwindet

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Millionen wissen kaum, wie sie Essen auf den Tisch bekommen – Trump baut sich derweil seinen eigenen Präsidentenpark
Im Rosengarten des Weißen Hauses wachsen unter Donald Trump keine neuen Rosen, sondern Statuen. Nachdem der Präsident den Rasen vor dem Oval Office herausreißen und durch eine große Fläche aus weißem Stein ersetzen ließ, die auffällig an die Terrasse seines privaten Clubs Mar-a-Lago in Florida erinnert, füllt er den historischen Garten nun mit Bronze. George Washington steht dort, Alexander Hamilton, Benjamin Franklin und seit Kurzem Thomas Jefferson, sitzend bei der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung. Dazu kommt die mehr als vier Meter hohe Skulptur „Freedom’s Charge“ mit zwei Soldaten aus dem Unabhängigkeitskrieg.

Der Jefferson stammt vom Bildhauer George Lundeen aus Colorado, der die Figur vor Jahrzehnten geschaffen und auf seiner Ranch stehen hatte. Eigentlich sollte sie rechtzeitig zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten am 4. Juli ins Weiße Haus kommen, doch wegen der Sicherheitsmaßnahmen blieb sie auf einem Lastwagen hängen. Trump sah Fotos, gefiel die Statue und entschied, sie trotzdem in den Rosengarten zu stellen. Als er Lundeen anrief, erreichte er nur dessen Mailbox. „Hi, George. Hier ist dein Lieblingspräsident,

Donald Trump“, begann die Nachricht. Die Skulptur sehe wunderschön aus, sagte Trump, im Rosengarten gebe es einen wunderbaren Platz dafür. Während der Jefferson also ein Geschenk ist, bleibt bei anderen Figuren weniger klar, wer sie dem Präsidenten zur Verfügung stellt. Die Washington-Statue ist nach Angaben des Weißen Hauses eine Leihgabe von Harlan Crow, jenem texanischen Immobilienmilliardär und republikanischen Großspender, dessen enge Freundschaft mit Supreme-Court-Richter Clarence Thomas seit Jahren für Schlagzeilen sorgt. Die Statuen von Franklin und Hamilton stammen von Geldgebern, deren Namen das Weiße Haus nicht nennt. „Freedom’s Charge“ wurde aus Dallas nach Washington gebracht. Der Rosengarten ist dabei längst nur ein Teil dessen, was Trump mit dem Weißen Haus und der Hauptstadt macht.
 
Trump lässt Washington zur Rennstrecke machen – und schon beim Training fliegt der erste Wagen in die Mauer
Mitten durch Washington, vorbei am Kapitol und über die Pennsylvania Avenue, rasen an diesem Wochenende IndyCars durch das Regierungsviertel. Der „Freedom 250 Grand Prix“ gehört zu den Veranstaltungen zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten und wird auf einem eigens eingerichteten 2,7 Kilometer langen Straßenkurs mit nur sieben Kurven gefahren. Was auf dem Plan beinahe simpel aussieht, hat sich beim ersten richtigen Training als ziemlich ruppig erwiesen. Tabellenführer Alex Palou sprach von riesigen Bodenwellen vor den Kurven 2 und 6 und sagte trotzdem, die Strecke mache enormen Spaß. Auch Pato O’Ward erklärte, die Unebenheiten seien inzwischen fast das bestimmende Merkmal des Kurses.

Besonders bemerkenswert ist das auf der Pennsylvania Avenue, die wegen der Amtseinführungen amerikanischer Präsidenten regelmäßig neu asphaltiert wird. Für ein IndyCar bei hoher Geschwindigkeit reicht trotzdem die kleinste Unebenheit. Louis Foster erwischte am Ende der Geraden auf der Independence Avenue eine davon und schlug mit der Front seines Wagens in die Mauer ein. Wegbekommen wird man diese Stellen bis zum Rennen nicht mehr. Palou sagte trocken, man könne höchstens versuchen, eine etwas bessere Linie zu finden. Gleichzeitig dürfte genau das für ein Rennen sorgen, bei dem Überholen tatsächlich möglich ist. Kurve 2 am Ende der Pennsylvania Avenue und Kurve 5 beim Abbiegen von der 7th Street auf die Independence Avenue gelten als besonders gute Stellen dafür. Die Strecke ist breiter als andere Stadtkurse wie Detroit, weshalb schnellere Fahrer nicht einfach hinter langsameren Autos festhängen sollen. Palou fuhr im zweiten Training mit 56,6145 Sekunden die schnellste Runde und sicherte sich später auch die Poleposition.

Neben IndyCar war am Samstag auch NASCAR-Prominenz unterwegs: Der viermalige Cup-Champion Jeff Gordon gewann beide Rennen der IROC-Veranstaltung, Kurt Busch wurde zweimal Zweiter und beschrieb seine Fahrt durch Washington wie einen Besuch im Süßwarenladen, bei dem er vor lauter Farben, Bannern und Gebäuden beinahe die Bremspunkte suchen musste. Am Sonntag wird es dann ernst. 147 Runden, 250 Meilen, feuchte Hitze und ein Straßenkurs, der die Fahrer permanent durchschüttelt. O’Ward erwartet ein körperlich brutales Rennen mit Schweiß im Helm und Autos, die auf den Unebenheiten springen. Ob diese Strecke nach diesem Wochenende überhaupt noch einmal benutzt wird, ist offen. Washington bekommt also möglicherweise nur ein einziges Mal ein IndyCar-Rennen vor dem Kapitol. Dafür dürfte es reichen, um in Erinnerung zu bleiben.

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„America First“ – nur nicht für Amerikas Viehzüchter: Trumps Billigfleisch-Plan bringt selbst Republikaner gegen ihn auf
Donald Trump will die hohen Rindfleischpreise in den USA drücken und dafür 300.000 Tonnen Rindfleisch zollfrei aus dem Ausland holen. Das importierte Fleisch werde rund 25 Prozent günstiger sein als die derzeitigen Preise, verspricht der Präsident. Für amerikanische Verbraucher klingt das zunächst verlockend, denn ein Pfund Hackfleisch kostet inzwischen durchschnittlich rund 6,89 Dollar, etwa drei Dollar mehr als vor zehn Jahren.

Doch ausgerechnet unter Trumps eigenen Wählern auf dem Land wächst der Ärger. Jim Richardson ist 77 Jahre alt, betreibt im texanischen Georgetown eine Ranch mit rund 100 Rindern und verkauft sein hormon- und antibiotikafreies Fleisch auf Bauernmärkten und an Restaurants. Seine Einnahmen sind bereits zurückgegangen, während Verarbeitung, Diesel, Etiketten, Verpackungen, Arbeitskräfte und Strom immer teurer wurden. Richardson musste seine Preise deshalb verdoppeln. Nun soll er zusätzlich gegen billigeres Importfleisch antreten. Der Mann bezeichnet sich selbst als konservativ und hat Trump 2024 gewählt. Heute sagt er, er sei „enttäuscht“. Was ihm vor allem fehlt, ist Stabilität statt ständig neuer wirtschaftlicher Entscheidungen, deren Richtung sich innerhalb kurzer Zeit wieder ändern kann. Richardson fürchtet außerdem, dass Kunden automatisch zum billigeren Fleisch greifen, obwohl Produktionsbedingungen und der Einsatz von Antibiotika oder anderen Mitteln im Herkunftsland völlig anders sein könnten. Sein Ärger ist kein Einzelfall. Landwirtschaftsverbände und republikanische Politiker aus mehreren Bundesstaaten warnen inzwischen offen davor, dass Trump genau jene amerikanischen Produzenten unter Druck setzt, die er seit Jahren zu seinen treuesten Unterstützern zählt

Die Zahl der Rinder in den USA ist bereits historisch niedrig, extreme Wetterlagen belasten die Betriebe zusätzlich und Trumps Handelskonflikte haben Kosten und Unsicherheit weiter erhöht. Garrett Hawkins vom Landwirtschaftsverband Missouri sagt, die neuen Importe würden das Vertrauen in den Markt weiter beschädigen. Vor allem lösen sie nach seiner Ansicht die Ursachen hoher Lebensmittelpreise nicht, sondern schieben die Verantwortung auf amerikanische Bauern und Viehzüchter. Trump hält dagegen. Er liebe die Rancher, sagte er am Freitag, doch auch diese würden zugeben, dass Hilfe nötig sei, um die Preise zu senken. Genau deshalb werde nun importiert. Politisch ist dabei ein Detail kaum zu übersehen: Die zollfreie Einfuhr ist zunächst für 90 Tage vorgesehen und endet damit erst nach den Zwischenwahlen.

In Iowa, wo ein besonders knappes Senatsrennen erwartet wird, ist Trumps Entscheidung bereits zum Wahlkampfthema geworden. Die republikanische Kandidatin Ashley Hinson nennt die Importe eine „schlechte Idee“, die den Landwirten noch mehr Unsicherheit bringe. Ihr demokratischer Gegner Josh Turek spricht von einem weiteren Schlag gegen Viehzüchter, die bereits unter Zöllen und den durch den Iran-Krieg gestiegenen Dieselpreisen leiden. Besonders deutlich wird der republikanische Abgeordnete Dawson Holle aus North Dakota. Er unterstützt Trump weiterhin, sagt aber ebenso klar, dass Unterstützung für einen Präsidenten nicht bedeute, bei einer falschen Entscheidung zu schweigen. Sein Satz trifft Trumps Problem ziemlich genau: „Man stellt Amerika nicht an erste Stelle, indem man amerikanische Viehzüchter an die zweite setzt.“ Trump möchte den Wählern vor den Zwischenwahlen billigeres Rindfleisch präsentieren. Dafür lässt er ausgerechnet jene Bauern gegen ausländische Konkurrenz antreten, denen er jahrelang versprochen hat, dass unter „America First“ zuerst sie geschützt würden.

 
Großrecherche - Auch wenn diese sehr umfangreich ist, lohnt es sie zu lesen/hören, denn noch nie wurde das so exakt dokumentiert.

Wir rekonstruieren, wie die Abschiebungen organisiert wurden: Dazwischen liefen Manifeste, Reisedokumente, Fesseln, Genehmigungen und Absprachen über mehrere Staaten hinweg. Fortsetzung von Teil 1.

Iran prüfte die Namen, ICE lieferte die Menschen
ICE – Charter nach Teheran, während die Bomben fielen. Teil 2
Ein Rücktransport von Menschen liest sich in diesen E-Mails wie ein Speditionsauftrag. Rufzeichen und Flugzeugmodell sind vermerkt, sauber aufgeführt wie in einem Frachtbrief. Der Name des Kapitäns aber stehe noch aus, heißt es, weil die Besatzung erst 10 Tage vor der Mission eingeteilt werde. Von vorn nach hinten gelesen, zeigen die Papiere eine Behörde bei der Arbeit, die einen Vorgang perfektioniert hat: das Ausfliegen von Iranern an eine Regierung, der Washington zur selben Zeit den Mord an den eigenen Bürgern vorwarf. In der ersten Folge stand, dass es geschah. Hier steht, wie, von der ersten Mail bis zur Landung. Und das Wie ist schlimmer.

 
Massenevakuierungen wegen Bränden in Nevada
Wegen der schweren Brände im US-Bundesstaat Nevada haben die Behörden 42.000 Menschen dazu aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Weitere 45.000 sollten sich vorbereiten oder schon jetzt ihre Häuser verlassen, wie die Einsatzkräfte heute auf Facebook mitteilten.

Mittlerweile stehe eine Fläche von über 5.200 Hektar in Flammen. Sechs Personen, darunter drei Einsatzkräfte, seien verletzt worden. Zudem bestätigten die Einsatzkräfte, dass das Feuer von Menschen verursacht wurde. Weitere Details dazu nannten sie nicht. Die Ermittlungen dauerten an.

 
Es ist bemerkenswert, dass die USA nach Trumps eigener Aussage in seiner zweiten Präsidentschaft ein Land werden, das "nicht mehr zu retten ist". Das passiert, wenn Rechts regiert

Donald Trump im Wahlkampf 2016:
Falls die USA die Grenze von 24 Billionen Dollar Schulden überschreiten, sei das „der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Dann werden wir zu einem Land, das nicht mehr zu retten ist“.

Vor wenigen Tagen haben die USA nun die Grenze von sogar 40 Billionen Dollar überschritten. Nun ist Trumps Aussage von 2016 zwar blanker Unsinn (wie so vieles, was Trump sagt).

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