Vom Leichenbeschauer bis zum Höchstrichter: Wer am 3. November in den USA aller gewählt wird
Alle Augen werden sich in zwei Wochen auf Senat und Repräsentantenhaus richten. Für das tägliche Leben vieler Amerikanerinnen und Amerikaner sind aber ganz andere Entscheidungen ausschlaggebend
Wenn die US-Amerikanerinnen und Amerikaner ihren Wahlzettel für den 3. November ansehen, dann müssen sie ihn in den meisten Fällen zuerst einmal auseinanderfalten. Denn neben den Rennen für das Repräsentantenhaus, jene um 35 Senatssitze und 39 Gouverneursposten werden noch eine ganze Menge weiterer Entscheidungen getroffen. Sie liegen zwar für Beobachter aus Europa oft unter der Wahrnehmungsschwelle, haben aber für das Leben der Menschen in den USA oft viel direktere Folgen als die Entscheidungen im Kongress.
Wenn die Menschen in den USA zur Wahl schreiten, denken Europäer oft an die Weltpolitik – sie selbst aber an das sehr Lokale. Wer sich das näher ansehen will, kann sich unter anderem durch diverse "Sample Ballots" hanteln, die einzelne Wahlkreise veröffentlicht haben.
Im McCracken County, Kentucky, etwa haben die rund 67.000 Einwohner rund 25 Entscheidungen (siehe Abbildung) zu fällen, die hier als Beispiel dienen. Dazu zählen neben der Wahl des künftigen Senators ihres Bundesstaates (vermutlich auch künftig der republikanische Amtsinhaber Andy Barr) auch jene des kommenden Abgeordneten zum Repräsentantenhaus, der wohl erneut James Comer heißen und ebenfalls von den Republikanern kommen wird.
www.derstandard.at
Alle Augen werden sich in zwei Wochen auf Senat und Repräsentantenhaus richten. Für das tägliche Leben vieler Amerikanerinnen und Amerikaner sind aber ganz andere Entscheidungen ausschlaggebend
Wenn die US-Amerikanerinnen und Amerikaner ihren Wahlzettel für den 3. November ansehen, dann müssen sie ihn in den meisten Fällen zuerst einmal auseinanderfalten. Denn neben den Rennen für das Repräsentantenhaus, jene um 35 Senatssitze und 39 Gouverneursposten werden noch eine ganze Menge weiterer Entscheidungen getroffen. Sie liegen zwar für Beobachter aus Europa oft unter der Wahrnehmungsschwelle, haben aber für das Leben der Menschen in den USA oft viel direktere Folgen als die Entscheidungen im Kongress.
Wenn die Menschen in den USA zur Wahl schreiten, denken Europäer oft an die Weltpolitik – sie selbst aber an das sehr Lokale. Wer sich das näher ansehen will, kann sich unter anderem durch diverse "Sample Ballots" hanteln, die einzelne Wahlkreise veröffentlicht haben.
Im McCracken County, Kentucky, etwa haben die rund 67.000 Einwohner rund 25 Entscheidungen (siehe Abbildung) zu fällen, die hier als Beispiel dienen. Dazu zählen neben der Wahl des künftigen Senators ihres Bundesstaates (vermutlich auch künftig der republikanische Amtsinhaber Andy Barr) auch jene des kommenden Abgeordneten zum Repräsentantenhaus, der wohl erneut James Comer heißen und ebenfalls von den Republikanern kommen wird.
Vom Leichenbeschauer bis zum Höchstrichter: Wer am 3. November in den USA aller gewählt wird
Alle Augen werden sich in zwei Wochen auf Senat und Repräsentantenhaus richten. Für das tägliche Leben vieler Amerikanerinnen und Amerikaner sind aber ganz andere Entscheidungen ausschlaggebend