Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

US-News

US-Regierung gibt im Streit um Wähler in Kalifornien auf
Nach einem klaren Wahlausgang und Niederlagen vor Gericht gibt die Regierung von US-Präsident Donald Trump im Rechtsstreit um 20.000 Wähler in Kalifornien auf. Das US-Justizministerium zog gestern seine Klage zurück, wie aus einem Antrag vor Gericht hervorgeht.

Der Vorstoß sollte erreichen, dass Briefwahlstimmzettel gesondert aufbewahrt werden, die von aus Sicht der Behörde mutmaßlich nicht wahlberechtigten Menschen eingeschickt wurden. Die Stimmzettel sollten nach Willen des Ministeriums nicht in Auszählungen einfließen, bis die Identitäten geklärt würden. Gerichte wiesen die Forderung vor der Wahl diese Woche zurück.

Großer Vorsprung für Demokrat Becerra
In Kalifornien wurde neben den Sitzen im Repräsentantenhaus unter anderem auch über die Neubesetzung des Gouverneurspostens entschieden. Der Demokrat Xavier Becerra setzte sich mit großem Vorsprung vor Steve Hilton durch, der für die Republikaner von Trump antrat.

 
Auszählungskrimi
Demokrat vor Sensation in Mississippi
Den Erdrutschsieg bei den US-Midterms haben die Demokraten vor allem ihren Erfolgen in vielen republikanischen Hochburgen zu verdanken, etwa Texas und Kansas. Ob ihre Mehrheit im Senat noch eindeutiger ausfällt, steht noch aus. Allerdings bahnt sich im erzkonservativen Bundesstaat Mississippi eine Sensation an: Der Demokrat Scott Colom könnte dort der erste demokratische Senator in über 40 Jahren sowie der erste schwarze Senator in dem Südstaat seit den 1880er Jahren werden. Geschafft hat er das auch mit einem auffälligen Wahlkampf.

Mit diesem knappen Rennen wurde Mississippi – recht unüblich für den Staat im Süden – in den letzten Tagen zum „nationalen Spotlight“, wie CNN berichtete. Mit Stand Samstag führte Colom laut Daten mehrerer US-Medien bei einem Auszählungsstand von mehr als 95 Prozent mit über 2.000 Stimmen vor der republikanischen Amtsinhaberin Cindy Hyde-Smith – also „too close to call“ wie es in den USA heißt.

Das enge Rennen veranlasste viele Parteifunktionäre, Anwaltsteams, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Content-Creators, nach Mississippi zu strömen, um der Überprüfung Tausender Stimmzettel beizuwohnen und sich auf mögliche rechtliche Anfechtungen der Endergebnisse vorzubereiten.

 
Zurück
Oben