Die Vereinigten Staaten verzeichneten 58.193 Mann als Verluste.
[37] Fast 45.000 von ihnen waren nicht älter als 25, ein knappes Drittel davon war zum Zeitpunkt ihres Todes 20 Jahre alt. Direkt von Feindeinwirkung wie Beschuss, Verwundung, Vermisstenstatus waren 47.000 betroffen.
Mit 38.000 Verlusten aus den eigenen Reihen war vor allem das
Heer vom Krieg betroffen, der Beitrag der
Marineinfanterie lässt sich anhand ihrer ungefähr 14.000 Toten, Verwundeten und Gefangenen ermessen. Auf besonders starken Widerstand trafen die Streitkräfte der USA in den Jahren 1967 bis 1969, in denen 39.300 (11.100, 16.600, 11.600) Soldaten fielen.
Die Verluststatistik der USA entkräftet verbreitete Meinungen über den Vietnamkrieg. Die Zahlen können weder bestätigen, dass überproportional viele Angehörige ethnischer Minderheiten der Gesellschaft der Vereinigten Staaten in kämpfende Einheiten abkommandiert worden waren, noch, dass sich Offiziere ihren Pflichten entzogen hätten. Zirka 50.000 der amerikanischen Ausfälle waren Weiße, 6.600 waren Offiziere. Ebenso wenig sind strukturschwache Gebiete in besonders hohem Maße vertreten.
Ebenso ergaben Untersuchungen des Pentagons, dass während des Krieges nur ca. 270.000 Soldaten von insgesamt 2.000.000 US-Veteranen an den Feind herangeführt wurden und direktes Kampfgeschehen miterlebt hatten. Dies ergibt im Hinblick auf 58.193 Gefallene eine Verlustquote zwischen eins zu fünf und eins zu sechs und ist nach üblichem Berechnungsmuster sogar besser als die normal akzeptierte Verlustrate.
Junger amerikanischer Soldat in Vietnam
Insgesamt verloren die Vereinigten Staaten nach Kriegsende durch Spätfolgen über 60.000 weitere ehemalige Soldaten durch traumatisch bedingte Selbstmorde. Das bedeutet mehr Tote als im Krieg selbst. Über 40.000 Veteranen wurden während ihrer Dienstzeit in Vietnam heroinsüchtig, 330.000 wurden einerseits wegen der Demobilisierung, andererseits wegen der politischen Lage und der psychischen Spätfolgen, arbeitslos. 1972 saßen über 300.000 Veteranen in Gefängnissen ein, weil sie aus den genannten Gründen straffällig geworden waren und es ihnen nicht gelungen war, wieder in das zivile Leben zurückzufinden.
[38] Eine Studie über 6.744 untersuchte männliche Zwillingspaare, die während des Vietnamkrieges in den amerikanischen Streitkräften gedient hatten, belegte, dass bereits vor der Traumatisierung
rauchende Soldaten, die einer traumatischen Erfahrung ausgesetzt waren, auf Grund des Suchtverhaltens über ein doppelt so hohes
PTBS-Risiko verfügten was zusätzlich die
Lebenserwartung senkt.
[39][40]
Südkorea hatte einen Verlust von 5000 Soldaten zu beklagen.
Thailand über 1000 Soldaten.
Australien verlor etwa 500 der 47.000 nach Vietnam entsandten Soldaten und
Neuseeland 38 Soldaten.
Das ist ja mal krass. Was haben die den im Krieg gemacht, das die nachher so ne krasse Scheisse abziehen..