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Wahl in Baden-Württemberg

Uff, SPD... ganz übel.

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Was für SPD?!
FDP ganz übel….

Zwar sehr bedauerlich, aber ganz übel AfD.
 
Knapper Sieg für Grüne in Baden-Württemberg
In den Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag haben die Grünen unter Spitzenkandidat Cem Özdemir eine veritable Aufholjagd hingelegt. Ein Machtwechsel schien schon fast fix, doch für die CDU reichte es dann doch knapp nicht zum Sieg. Die AfD kam auf den dritten Platz. Zum Debakel geriet die Wahl für die SPD, die gerade noch den Einzug in den Landtag schaffte, und die FDP, die daran scheiterte.

Seit 15 Jahren ist Baden-Württemberg das einzige deutsche Bundesland mit einem grünen Ministerpräsidenten. Winfried Kretschmann, mit 77 Jahren nicht nur der dienstälteste, sondern auch tatsächlich älteste Ministerpräsident, trat aber nicht mehr an und überließ das Feld dem früheren grünen Parteichef und Landwirtschaftsminister Özdemir.

Dieser vertrat dann im Wahlkampf wie schon sein Vorgänger moderate, wirtschaftsfreundliche und teilweise konservative Positionen und zielt damit auf die politische Mitte. Zudem punktete Özdemir mit Bekanntheit und Erfahrung und fuhr Hochrechnungen von ARD und ZDF zufolge 30,3 Prozent der Stimmen ein.

Der Jubel bei den Grünen war groß und die Erleichterung Kretschmanns spürbar. „Ich bin froh, dass ich jetzt aufhören darf“, sagte er in der ARD. „Und wenn man solch einen talentierten Nachfolger hat, der so viel Erfahrung, Weitsicht und Umsicht hat, dann geht man auch gerne aus dem Amt“, sagte er. In der Nacht erklärte sich Özdemir nach einer längeren Zitterpartie zum Wahlsieger.

CDU ausgebremst
Die CDU hatte sich wegen guter Umfragewerte schon an der Spitze gewähnt, wochenlang lag sie quasi uneinholbar auf Platz eins in den Umfragen. Am Sonntagabend gab es jedoch eine Enttäuschung für Spitzenkandidat Manuel Hagel. Mit ihm erreichte die CDU 29,7 Prozent.

 
Wofür steht diese Partei? Außer eine Fahne im Wind zu sein?

Hoher Mindestlohn, Mietpreisbremse, Rentenzuschläge, Elterngeld... Die haben schon einiges für die Leute durchgesetzt.

Lebst du in BaWü? Hier ist die SPD noch deutlich profilloser und verliert durch die Grünen hier eigentlich ihre Existenzberechtigung.

Ich kenne tatsächlich keinen SPD Kandidaten von hier beim Namen.
 
Hoher Mindestlohn, Mietpreisbremse, Rentenzuschläge, Elterngeld... Die haben schon einiges für die Leute durchgesetzt.



Ich kenne tatsächlich keinen SPD Kandidaten von hier beim Namen.
Mindestlohn ist absoluter BS.
Mietpreisbremse funktioniert nicht -> siehe Berlin.

SPD kann sich schon für soziale Themen einsetzen das stimmt. In Baden Württemberg jedoch haben wir eine leicht konservativere grüne Partei die sich perfekt an die Wähler richtet. Wieso also in Ba Wü SPD statt Grün wählen als "progressive" Person?
 
Mindestlohn ist absoluter BS.
Mietpreisbremse funktioniert nicht -> siehe Berlin.

Besser Mindestlohn als dass die Leute bei Zeitarbeitsfirmen für 5 Euro die Stunde ackern, wie es vor Jahren der Fall war (übrigens unter dem SPD-ler Schröder erst so richtig). Preise hin oder her, das hat auch was mit Würde zu tun.

SPD kann sich schon für soziale Themen einsetzen das stimmt. In Baden Württemberg jedoch haben wir eine leicht konservativere grüne Partei die sich perfekt an die Wähler richtet. Wieso also in Ba Wü SPD statt Grün wählen als "progressive" Person?

Ich vergleiche mit den Zeiten, als CDU und SPD die zwei stärksten Parteien waren. Wenn man dann liest, 5,5%, wer hätte das früher vorausgesehen. Dazu sind die Werte im Bund auch alles andere als rosig.

Die Grünen haben vor allem wegen Özdemir gewonnen, das geht aus Umfragen hervor. Dem hätte selbst ich den Vorzug vor allen anderen gegeben. Ich hoffe, er macht den Job gut.
 
Kompromiss: Baden und Württemberg teilen sich wieder auf, damit Hagel und Özdemir gleichzeitig Ministerpräsident sein können

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Stuttgart, Karlsruhe (dpo) - Nach dem denkbar knappen Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg kommen aus der Union Forderungen nach einer Aufteilung des Ministerpräsidentenamts zwischen Grünen und CDU. Nun zeichnet sich ein Kompromiss ab: Das Bundesland soll demnach wieder entlang historischer Grenzen in Baden und Württemberg aufgeteilt und getrennt regiert werden.

"Nach aktuellem Stand wird Cem Özdemir als Ministerpräsident von Württemberg in Stuttgart regieren", bestätigte ein Sprecher der Grünen den überraschenden Deal. "Und Manuel Hagel wird als Ministerpräsident von Baden in Karlsruhe regieren."

Die Aufteilung soll mindestens bis zur nächsten Landtagswahl in fünf Jahren bestehen bleiben. Für die Wähler ist dies eine komfortable Situation: Sie können dann erstmals direkt vergleichen, ob die CDU oder die Grünen ihren jeweiligen Landesteil weiter heruntergewirtschaftet haben und dann entsprechend wählen.

Bis zur Landtagswahl 2031 hat Deutschland damit offiziell 17 Bundesländer. Sowohl Baden als auch Württemberg haben drei Stimmen im Bundesrat.

Die Wiederaufteilung Baden-Württembergs in Baden und Württemberg stößt auch in der Bevölkerung auf breite Zustimmung. Viele Badener begrüßen es, endlich nicht mehr mit Württemberg in Verbindung gebracht zu werden, während viele Württemberger es begrüßen, endlich nicht mehr mit Baden in Verbindung gebracht zu werden.

 

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