Nein, was Muslimverbände gesagt haben
Zentralrat der Muslime verurteilte den Anschlag aufs Schärfste und betonte, dass Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer Identität den Grundwerten des Zusammenlebens widerspricht. Extremistische Ideologien würden Religion missbrauchen, um Hass zu rechtfertigen.
DITIB sprach von einem "fürchterlichen Anschlag“, drückte Anteilnahme aus und stellte klar, dass Gewalt gegen Menschen im Widerspruch zu islamischen Grundwerten und zum Rechtsstaat steht.
IGMG nannte die Tat "abscheulich“ und betonte, dass Täter einer "menschenverachtenden Wahnideologie“ folgen, nicht dem Islam.
Rat Berliner Imame verurteilte die Tat unmittelbar, sprach von "menschenfeindlichem Anschlag“ und betonte, dass Terror und Hass keinerlei religiöse Legitimation besitzen
Der Berliner CSD‑Verein warnte ausdrücklich davor, die Tat gegen Muslime zu instrumentalisieren. Islamistischer Terror müsse klar benannt werden, aber ohne Generalverdacht gegenüber Millionen friedlicher Muslime.