Mal die Flüchtlinge ausgeblendet,von wegen russische Propaganda,Sputnik und co.Wo in der Ukraine Krise es nur einige durchschauten,müßte eigentlich jetzt auch dem letzten es so langsam dämmern,wir haben eine Lügenpresse bzw Propagandapresse.Von wegen die von unseren westlichen Politikern so geforderten Pressefreiheit überall,auch im letzten Winkel der Erde .Wir täten gut daran die Pressefreiheit wieder von unseren Politikern zurückzufordern.
Umfrage T-Online
Das nach 24 Stunden gelöscht wurde.Fragestellung :50% der Deutschen sind dafür mehr Flüchtlinge aufzunehmen.Gehören Sie dazu? 95% haben mit Nein abgestimmt,knapp 46000 Menschen abgestimmt
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Jeder Zweite Deutsche will mehr Flüchtlinge aufnehmen
Umfrage: 94,5 Prozent sind gegen die Aufnahme von mehr Flüchtlingen
Peter Harth
Öffentlich-rechtliche Real-Satire: Die ARD meldet, dass jeder zweite Deutsche mehr Flüchtlinge im Land will. Damit stützt der Staatsfunk die Haltung der Bundesregierung – rein zufällig? Mainstream-Medien verbreiten diese Botschaft, ohne sie zu hinterfragen. Sie starten im Fahrwasser dazu aber auch eigene Umfragen. Spätestens hier wird es verdächtig. Plötzlich sind 94,5 Prozent der Deutschen dagegen. Kann man den Umfragen eigentlich noch trauen?
Die Redakteure von T-Online ahnten Schlimmes und deaktivierten vorher lieber die Kommentare zum Beitrag. Was kann so große Sprengkraft besitzen? Der aktuelle ARD-Deutschlandtrend! Eine Umfrage, die Deutschland tief spaltet: 50 Prozent wollen mehr Flüchtlinge aufnehmen, 44 Prozent sind dagegen. Um den erwartet heftigen Streit zwischen den beiden Lagern zu entgehen, griff die Nachrichtenseite also lieber zur Zensur.
Allerdings schaltete T-Online die Bürgerbeteiligung nicht ganz ab. Unter dem Beitrag startete die Seite eine
eigene Umfrage. Sozusagen im Fahrwasser des Medienhypes um die ARD-Flüchtlingsumfrage wurde gefragt: »50 Prozent der Deutschen sind dafür, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Gehören Sie dazu?« Sie können an dieser T-Online-Umfrage übrigens auch selbst teilnehmen, anschließend wird Ihnen das augenblickliche Ergebnis mitgeteilt.
Plötzlich will es keiner gewesen sein
Nur 4,8 Prozent der Befragten zählt sich gemäß T-Online-Umfrage zur Mehrheit in der ARD-Umfrage, aber 94,5 Prozent wollen eben nicht noch mehr Flüchtlinge in Deutschland.
Dieses Resultat stellt das Ergebnis der ARD auf den Kopf. Und noch etwas fällt auf. Vergleichen sie
diese alte Umfrage mit
der neuen. Schon einmal hat der Sender einen fast identischen Trendreport in Umlauf gebracht. Vom 22. bis 24. September 2014 befragte man 1008 Bundesbürger. Damals waren 48 Prozent für mehr Flüchtlinge, 45 Prozent dagegen. Das war das Stimmungsbild vor acht Monaten und daran hat sich laut ARD fast nichts geändert?
Niemand ist auf den verordneten Strom der Flüchtlinge vorbereitet
In diesen acht Monaten wurde der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer immer dramatischer. Inzwischen bringen sich Afrikaner für einen Platz in der Festung Europa auf offener See
gegenseitig um und die Politik sagt: Deutschland muss mehr Flüchtlinge aufnehmen. Nur wohin? Sie werden ungleich verteilt. Die bestehenden Auffanglager platzen aus allen Nähten, Containerdörfer oder Zeltlager sprießen aus dem Boden und
»Länder und Kommunen sind mit den vielen Flüchtlingen überfordert«.
Überlastet ist aber auch die staatliche Infrastruktur, die eigentlich für die Bürger da sein soll: Polizei, Einwohnermeldeämter, Kindergärten, Schulen, Wohlfahrtsverbände, Sozialarbeiter. Sogar die Feuerwehr, die immer wieder zu Fehlalarmen in die Flüchtlingsheime ausrückt, weil dort wohl exzessiv gekocht wird. Niemand ist auf den aus Berlin verordneten Ansturm der Flüchtlinge wirklich vorbereitet.
Gerade jetzt: Warum gräbt die ARD eine acht Monate alte Umfrage wieder aus?
Die Landratsämter suchen fieberhaft nach neuen Flüchtlingsheimen. Oft diktieren sie dabei ihre Entscheidung –
gegen den Willen der Eigentümer. Die Kommunen sind aber selbst nur Getriebene. Sie stehen unter politischem Druck und sollen
die Wünsche der Parteien umsetzen: Bitte Flüchtlingsunterkünfte nach Maß, die nicht den Charakter von abgelegenen Container-Gefängnissen haben!
Heute ist Deutschland ein anderes Land als vor acht Monaten. Trotzdem gräbt die ARD praktisch eine inzwischen acht Monate alte Umfrage aus und legt sie noch einmal neu auf. Sie spiegelt nicht mehr die gefühlte Stimmung wider. Dann schon eher die 45 870 Stimmen bei T-Online, die inzwischen einen ernüchternden Blick auf das Flüchtlingsdrama ermöglichen. Wenn sich dort mittlerweile 94,5 Prozent der Befragten vom »Ja« distanzieren, muss im Land doch etwas vorgefallen sein.
»Flüchtlingen eine Heimat geben« – die ARD-Werbetour
Davon erfahren die ARD-Zuschauer wenig. Es entsteht eher der Eindruck einer Gehirnwäsche – dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf einer Art Werbetour ist: »Die Bundesregierung wird mehr Flüchtlinge aufnehmen, vermittelt das mal dem Bürger.« Ein solcher Marschbefehl findet sich natürlich nicht, das wäre auch zu auffällig. Dafür häufen sich schon wieder die Zufälle. Bereits im Februar 2015 startete die ARD ihre Themenwoche
»Flüchtlingen eine Heimat geben«. Reportagen und politischer Talk sollten «in Deutschland ein breites Bewusstsein schaffen für die Menschen, die aufgrund von Krieg und Terror unfreiwillig zu Flüchtlingen werden und ihr Heimatland verlassen müssen«.
Das ist genau das, was die Bundesregierung will und es riecht nach gegenseitiger Schützenhilfe; trägt doch der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland starke Züge eines Staatsfunks. Er kann wirtschaftlich nicht ohne die garantierte Zwangsabgabe überleben. Doch nicht nur finanziell hängt man bei ARD und ZDF am Staatstropf.
»Parteipolitische Seilschaften«
Die
Aufsichtsräte sind von Politikern und deren Marionetten besetzt. Partei- und Staatsinteressen kommen immer noch direkt in das Fernsehprogramm. Aber auch die öffentlich-rechtliche Seite ist sehr am gegenseitigen Austausch interessiert. Immer wieder wechseln Journalisten von dort auf die Staatsbank und sehen das als Krönung der eigenen Karriere. Bevor zum Beispiel Steffen Seibert Regierungssprecher wurde, moderierte er fast sieben Jahre lang die
heute-Nachrichten im ZDF.
Bleibt das Anbiedern bei einem Journalisten aus, beendet die Politik sofort seine öffentlich-rechtliche Karriere. 2010 entsorgten CDU und CSU den beliebten aber unbequemen ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender – dank einer Mehrheit im Verwaltungsrat. Claus Kleber, der Moderator des
heute-journals, kommentierte: »Es darf nicht sein, dass parteipolitische Seilschaften wieder versuchen, nach parteipolitischen Kriterien Journalistenposten im ZDF zu bestimmen.« Doch genau das passiert!
Umfrage aus dem Dünkel eines inoffiziellen Staatsfunks
Aber zurück zur öffentlich-rechtlichen Umfrage. Erwarten Sie wirklich, dass aus dem Dünkel eines inoffiziellen Staatsfunks etwas kommt, dass nicht politisch instrumentalisiert wird? Unsere gebührenfinanzierte ARD sagt: Die Mehrheit der Deutschen will mehr Flüchtlinge. Sehen Sie es als das, was es ist. Ein opportunistischer Dienst an der Bundesregierung – CDU, CSU und SPD. Die haben in den öffentlich-rechtlichen Verwaltungsräten nicht nur das Sagen, sondern über den Rundfunkstaatsvertrag auch die Hand am Geldhahn. Die ARD-Umfrage passt sich wunderbar dem aktuellen politischen Mehrheitskurs an.
Durchgeführt hat sie das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap, bei der die ARD Stammkunde ist. Im föderalen Deutschland wird ständig gewählt, für seine Wahlforschung beauftragt der Sender immer wieder Infratest Dimap. Einen Löwenanteil ihres Umsatzes bekommen die Meinungsmacher also aus der öffentlich-rechtlichen Hand. Eine dauerhafte Geschäftsbeziehung für ein eigentlich unabhängiges Institut: Man kennt sich, man versteht sich, man weiß, was der andere will. Insgesamt haben die Infratest-Ableger Emnid, TNS und Infratest Dimap einen Marktanteil von 50 Prozent bei Wahl- und Politik-Umfragen.
Wer schafft es in das »Deutschland-Panel«? Lügner!
Die Meinungsmacher rufen dafür, wie bei der kontroversen Flüchtlings-Umfrage, etwa 1000 Deutsche an. Angeblich repräsentativ, vom
Bild-Leser bis zum FAZ-Abonnenten. Doch keine Sorge: Es wird bei Ihnen nicht einfach so klingeln. Die Meinungsmacher greifen immer wieder auf dieselben Leute zu. Das sogenannte »Deutschland-Panel« besteht aus 150 000 Adressen. Sorgsam gepflegt und genau durchleuchtet nach Merkmalen und Interessen. Schon 1000 Angerufene aus diesen 150 000 reichen, sie sprechen angeblich für ganz Deutschland.
Wer sie sind, bleibt geheim und hier beginnt schon das Problem: Intransparenz. Nach welchen Kriterien wählt das Meinungsforschungsinstitut die aus, die es für seine Fragen braucht? Es darf manipuliert werden. Genau wie beim »Deutschland-Panel« insgesamt.
Wie basteln sich die Meinungsmacher das eigentlich zusammen? Infratest Dimap schreibt von »befragungsbereiten Personen«. Die rekrutieren sich in sogenannten
»Online-Access-Panels« größtenteils selbst. Dabei wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Sie bekommen Geld für Umfragen, also geben sich die Befragten ein möglichst passendes Profil. Sogar Meinungsmacher wie Holger Liljeberg zweifeln an der Methode: »Als alte Dame kann man unbeschwert an erektiler Dysfunktion, Diabetes Typ 1 und 2 und 30 weiteren Krankheiten leiden und alle 40 angebotenen Sportarten betreiben.« Befragt werden also die, die zum Geldverdienen lügen.
Was diese Art von Umfragen so wertlos macht
Aber selbst, wenn die Meinungsmacher methodisch korrekt bleiben: Ein Mensch ruft hier einen anderen an und erfragt dessen Meinung zu einem absolut emotionalen Thema. Menschen haben ein Gespür dafür, was politisch opportun ist und passen ihre Meinung der gefühlten Mehrheit an. Die Politik nutzt das schon lange aus, indem sie unsere Auswahlmöglichkeiten manipuliert und uns geschickt in eine bestimmte Richtung drückt. Das sogenannte
Nudging spielt mit dem sozialen Anpassungsdruck, dem sich Menschen selber aussetzen.
Diesen Druck gibt es natürlich auch bei Umfragen und macht sie deshalb oft wertlos. Würden Sie offen sagen: »Ich hinterziehe Steuern. Ich betrüge meine Frau. Ich bete Satan an.« Natürlich nicht! Sie wissen, das macht man nicht – oder wenn doch, spricht man nicht darüber. Ein ähnlicher Druck entsteht auch bei der Frage: »Würden Sie mehr Flüchtlinge aufnehmen?« Vor allem, wenn durch die Mainstream-Medien schon schreckliche Bilder im Kopf sind. Ertrinkende im Mittelmeer, kleine Kinder mit großen Kulleraugen. Dazu noch das Elend des Krieges, vor dem sie fliehen. Tod, Krankheit und Verzweiflung in Afrika, Syrien und im Irak.
Die Mainstream-Medien laden uns mit emotionalen Bildern auf
Das entspricht nicht immer der Realität. Ein großer Teil von denen, die nach Europa wollen, tut das kalkuliert – sie sind Wirtschaftsflüchtlinge. Die eigentliche humanitäre Katastrophe spielt sich hinter den Grenzen Syriens ab.
Dort bleibt die Masse der Menschen hängen. Millionen, die gar nichts mehr haben. Die auch keine Schleuser nach Europa bezahlen können. Das ist die deprimierende Wahrheit.
Weil wir aber bereits emotional mit schrecklichen Bildern aufgeladen sind, schalten wir ab. Rationale Entscheidungen brauchen eigentlich Distanz.
Dazu kommt das Verhör am Telefon. »Du musst jetzt Farbe bekennen«, sagt der kleine Zensor im Kopf und schon kommen Ergebnisse wie bei der ARD-Umfrage zustande.
Ohne den Zensor: Wenn wir uns unbeobachtet fühlen
Unbeobachtet sieht das wieder ganz anders aus. Das zeigt die Online-Umfrage von T-Online. 94,5 Prozent wollen von Flüchtlingen auf einmal nichts mehr wissen. Wir fühlen uns anonym und lassen die Hemmungen fallen. Diese Online-Umfrage kann man natürlich auch hinterfragen – sie zeigt aber, dass die ARD-Umfrage ein methodisches Problem hat. Bei der emotional so überladenen Flüchtlingsfrage sind Telefonverhöre mit einer zusammengebastelten Zielgruppe von »Berufslügnern« offenbar der falsche Ansatz. Vor allem wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Auftraggeber sich nur noch einmal in
seiner eigenen Meinung bestätigt sehen will.
Umfrage: 94,5 Prozent sind gegen die Aufnahme von mehr Flüchtlingen - Kopp Online