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WM 2026 USA, Kanada und Mexiko

Grönland-Krise: Debatte in Deutschland um Boykott der Fußball-WM in den USA
Aus dem österreichischen Bundeskanzleramt heißt es dagegen, "dass man sich vehement gegen eine Politisierung" des Sports wehre

Wien/Berlin – Die US-Drohungen gegenüber Grönland haben vor allem in Deutschland eine Debatte über einen möglichen Boykott der Fußball-WM in den Vereinigten Staaten ausgelöst. In Österreich stößt dies bisher nicht auf Zustimmung. Aus dem Bundeskanzleramt heißt es dazu auf APA-Anfrage, "dass man sich vehement gegen eine Politisierung von Kunst und Kultur, Musik oder Sport ausspreche und entschieden gegen eine Cancel Culture eintrete".

Die Diskussion wird derzeit intensiv in Deutschland geführt. Wenn US-Präsident Donald Trump seine "Drohungen in Bezug auf Grönland umsetzt und einen Handelskrieg mit der EU anzettelt, ist für mich kaum vorstellbar, dass europäische Länder an der Fußball-WM teilnehmen", sagte der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter der "Augsburger Allgemeinen" vom Dienstag. Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt.

"Transatlantische Partnerschaft am Ende"
"Es muss klar sein, dass damit die transatlantische Partnerschaft mit den USA am Ende wäre", betonte Kiesewetter. Er forderte allerdings, alles dafür zu tun, "dass es nicht so weit kommt". Die EU müsse nun entschlossen "ihr Instrumentarium" einsetzen. Der CDU-Politiker brachte unter anderem Gegenzölle und Steuern für Digitalunternehmen ins Spiel.

Die Sport-Ausschussvorsitzende und SPD-Politikerin Aydan Özoguz sieht durch Trumps Drohungen ebenfalls die Aussichten auf die Fußball-WM getrübt. "Unter welchen Bedingungen diese Spiele angepfiffen werden sollen, ist völlig unklar", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen". "Was bei einer Einreise in die USA mit Fans passieren kann, ebenfalls."

Verantwortung liegt bei FIFA
Es werde "schwierig, friedlich Fußballspiele zu genießen, während gleichzeitig Erpressungen aus den USA gegenüber Europa im Raum stehen", betonte Özuguz. Ob und unter welchen Rahmenbedingungen die Weltmeisterschaft stattfinde, liege aber in der Verantwortung der FIFA. Die Autonomie des Sports sei hier zu respektieren.

 
Grönland-Krise: Debatte in Deutschland um Boykott der Fußball-WM in den USA
Aus dem österreichischen Bundeskanzleramt heißt es dagegen, "dass man sich vehement gegen eine Politisierung" des Sports wehre

Wien/Berlin – Die US-Drohungen gegenüber Grönland haben vor allem in Deutschland eine Debatte über einen möglichen Boykott der Fußball-WM in den Vereinigten Staaten ausgelöst. In Österreich stößt dies bisher nicht auf Zustimmung. Aus dem Bundeskanzleramt heißt es dazu auf APA-Anfrage, "dass man sich vehement gegen eine Politisierung von Kunst und Kultur, Musik oder Sport ausspreche und entschieden gegen eine Cancel Culture eintrete".

Die Diskussion wird derzeit intensiv in Deutschland geführt. Wenn US-Präsident Donald Trump seine "Drohungen in Bezug auf Grönland umsetzt und einen Handelskrieg mit der EU anzettelt, ist für mich kaum vorstellbar, dass europäische Länder an der Fußball-WM teilnehmen", sagte der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter der "Augsburger Allgemeinen" vom Dienstag. Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt.

"Transatlantische Partnerschaft am Ende"
"Es muss klar sein, dass damit die transatlantische Partnerschaft mit den USA am Ende wäre", betonte Kiesewetter. Er forderte allerdings, alles dafür zu tun, "dass es nicht so weit kommt". Die EU müsse nun entschlossen "ihr Instrumentarium" einsetzen. Der CDU-Politiker brachte unter anderem Gegenzölle und Steuern für Digitalunternehmen ins Spiel.

Die Sport-Ausschussvorsitzende und SPD-Politikerin Aydan Özoguz sieht durch Trumps Drohungen ebenfalls die Aussichten auf die Fußball-WM getrübt. "Unter welchen Bedingungen diese Spiele angepfiffen werden sollen, ist völlig unklar", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen". "Was bei einer Einreise in die USA mit Fans passieren kann, ebenfalls."

Verantwortung liegt bei FIFA
Es werde "schwierig, friedlich Fußballspiele zu genießen, während gleichzeitig Erpressungen aus den USA gegenüber Europa im Raum stehen", betonte Özuguz. Ob und unter welchen Rahmenbedingungen die Weltmeisterschaft stattfinde, liege aber in der Verantwortung der FIFA. Die Autonomie des Sports sei hier zu respektieren.

In welchem Land der Welt willst dann überhaupt eine WM ausrichten? Wenn du danach gehen würdest ist da fast kein Land, Kontinet dafür geeignet...überall gibt es etwas, was im argen liegt....Die politisch eher linksen immer mit ihren hohen moralischen Werten :rolleyes:
 
In welchem Land der Welt willst dann überhaupt eine WM ausrichten? Wenn du danach gehen würdest ist da fast kein Land, Kontinet dafür geeignet...überall gibt es etwas, was im argen liegt....Die politisch eher linksen immer mit ihren hohen moralischen Werten :rolleyes:
Die politisch eher rechtsens haben da keine moralischen Werte, sonst hätte ja Trump auch keinen Friedenspreis von der FIFA überreicht bekommen :mrgreen:
 
Da steigt die Vorfreude auf die WM

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Fußball-WM-Boykott? Im Sport regt sich immer mehr Widerstand gegen Donald Trump
NBA-Spieler-Gewerkschaft: "Dürfen nicht länger schweigen". NFL positioniert sich mit den Super-Bowl-Showacts Green Day und Bad Bunny, so wird laut Trump "Hass gesät"

Die Zweifel daran, dass ab 10. Juni die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko und dass 2028 die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles wie geplant über die Bühne gehen können, werden größer. Und die Rufe danach, dass die beiden Großevents nicht wie geplant über die Bühne gehen sollten, werden lauter und mehr.

Oke Göttlich, Präsident des deutschen Fußball-Bundesligavereins St. Pauli und Präsidiumsmitglied des DFB und der DFL, sieht "den Zeitpunkt definitiv gekommen", über die Lage in den USA "konkret nachzudenken und zu reden". Göttlich zur Hamburger Morgenpost: "Das Leben eines Profifußballers ist nicht größer als das Leben von sehr vielen Menschen in verschiedenen Regionen, die derzeit von dem WM-Gastgeber direkt oder indirekt angegriffen oder bedroht werden."

Doch auch im US-Sport regt sich Widerstand gegen die Politik von Präsident Donald Trump. Nach den tödlichen Schüssen von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE auf Renee Good und Alex Pretti in Minnesota sprach die NBPA, die Gewerkschaft der NBA-Profibasketballer, den Hinterbliebenen in einem Statement ihr "tiefstes Beileid" aus.

 
Fußball-Fan freut sich schon darauf, zur WM in die USA zu fahren und erschossen zu werden

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Karlsruhe (dpo) - Das wird DER Hammer! Fußballfan Tino Möller aus Karlsruhe ist es gelungen, Tickets für zwei WM-Spiele zu ergattern. Seitdem freut er sich darauf, in die USA zu fliegen, das Turnier zu verfolgen und erschossen zu werden.

"Ich kann es kaum erwarten, in die Vereinigten Staaten zu reisen, das einzigartige WM-Feeling live vor Ort zu genießen und dann wegen einer Nichtigkeit von einem ICE-Beamten abgeknallt zu werden", so der 29-Jährige voller Vorfreude. "Da werden sicher alle meine Bekannten total neidisch sein."

Immerhin werde die WM ein unvergleichliches Erlebnis für Möller. "Das wird sicher ein großes Fanfest, bis zu jenem fatalen Moment, an dem ein ICE-Beamter vorbeikommt und mich tötet, weil meine Tröte aussieht wie eine Waffe oder einfach, weil ich falsch geschaut habe."

Derzeit ist Tino Möller dabei, seinen Pass zu verlängern, sich um die nötigen Visa zu kümmern, eine Reiseroute festzulegen und sein Testament zu verfassen.

 

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Leni Rastlos ist diesesmal zwiespältig unterwegs, wenn es um die Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada geht.
Die Giovanni Infantino Horror Show, bei der Auslosung der Gruppen, war schon so bizarr, dass mein Spaß an der WM irgendwie ins Wanken kam.
Heidi Klum quietschte sich bemüht, als Moderatorin, durch das Programm, aber Infantilo und sein Trumpeltier überboten sich gegenseitig mit Peinlich- und Überheblichkeit. Am Rande fiel gar nicht auf, dass die USA nur ein Ausrichter von dreien ist, denn die WM findet auch in Mexiko und Kanada statt.
Wer braucht schon so etwas exotisches wie Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, wenn man sich darüber aufregen kann ob der Schiedsrichter blind oder bestochen ist. Da ist eine Fußball-WM eine vergleichbar humane Veranstaltung um von den Epstein Files abzulenken.
Gerade deshalb ist die Diskussion über einen WM Boykott irgendwie befremdlich, da habe ich ausnahmsweise die gleiche Meinung wie der DFB.
,,Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hat sich nach einer Sitzung gegen einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ausgesprochen. Trotz politischer Spannungen und der Diskussionen, die Vizepräsident Oke Göttlich angestoßen hat, bleibt die Teilnahme am Turnier bestehen."
Quelle: t-online
Ein Boykott würde Kanada und Mexiko ebenfalls bestrafen und diese Länder haben keine marodierenden ICE Mördertruppen. Deutschland spielt in der Vorrunde einmal in Kanada und zweimal in den USA.
Nicht nur die Preise der Tickets werden die Möglichkeiten vieler Fans sprengen, dass liegt zum einen daran, dass in den USA nur in Football Stadien gespielt wird und dort gibt es nur Sitzplätze, die sehr raren günstigen Plätze gelangten kaum in den freien Verkauf. Einige wenige Karten bietet der DFB, für die Vorrunde, zu einem Festpreis von 60 Dollar an. Aber für das Endspiel werden Preise bis zu 60.000 Dollar aufgerufen.
Auch die Einreise in die USA hat es in sich, nicht nur die elektronische Reisegenehmigung ESTA, im Zusammenhang mit einem gültigen ePass, wird benötigt.
Es soll auch eine Durchleuchtung der privaten Kommunikation von Menschen, die in die USA einreisen, geben. Geschäftliche und private Telefonnummern, die in den fünf Jahren vor Einreise genutzt wurden, sollen genauso offengelegt werden wie Konten in sozialen Netzwerken wie beispielsweise Instagram, Facebook, X oder TikTok. Die in den zehn Jahren vor der Einreise genutzten E-Mail-Adressen sowie persönliche Daten von Familienmitgliedern sollen künftig angegeben werden müssen. Man sollte schon einmal darüber nachdenken, welcher kritische Kommentar, dass Trumpelstielzchen erzürnen könnte.

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Mexikos Präsidentin garantiert Sicherheit für Fans
Angesichts der jüngsten Welle der Gewalt nach dem Tod eines mächtigen Drogenbosses in Mexiko hat Präsidentin Claudia Sheinbaum eine Sicherheitsgarantie für die Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft abgegeben.

„Es gibt kein Risiko für die Besucher. Nicht das geringste Risiko“, sagte die Staatschefin bei ihrer täglichen Pressekonferenz auf die Frage, welche Garantien sie geben könne, damit die Spiele wie geplant in Mexiko ausgetragen werden können. „Alle Garantien sind gegeben.“

Nach der Festnahme von Nemesio Oseguera Cervantes alias „El Mencho“ am Sonntag hatten Kämpfer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generacion (CJNG) in mehreren Bundesstaaten Straßensperren errichtet, Autos in Brand gesetzt und Geschäfte angegriffen. Bei dem Zugriff und anschließenden Gefechten kamen 74 Menschen ums Leben. Auch Kartellchef „El Mencho“ erlag seinen Verletzungen.

Play-off-Spiele auch in Mexiko
Mexiko richtet die WM in diesem Sommer gemeinsam mit den USA und Kanada aus. In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 Spiele ausgetragen. Bereits Ende März und Anfang April sollen in Guadalajara und Monterrey zudem jeweils zwei internationale Play-off-Partien zur Ermittlung der letzten beiden WM-Teilnehmer stattfinden.

 
Iran spricht von „trüben Aussichten“ für Teilnahme
Nach dem Beschuss durch Israel und den WM-Gastgeber USA hat sich der iranische Fußballpräsident zum Turnier in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada geäußert. „Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken“, sagte Mehdi Taj einen Tag nach Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen dem Sportportal Varzesh3.

Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. „Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen, und das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird“, betonte Taj weiter. Die Aussichten seien daher derzeit eher trübe.

Aufgrund der 40-tägigen Staatstrauer für den getöteten iranischen Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ruht jetzt der Spielbetrieb. Im Iran werden nicht nur die Spiele der Liga, sondern auch die für März angesetzten WM-Vorbereitungsspiele ausfallen.

FIFA will Situation „beobachten“
Donald Trumps WM-Beauftragter, Andrew Giuliani, schrieb auf der Plattform X: „Morgen kümmern wir uns um Fußballspiele, heute feiern wir die Chance auf Freiheit.“

 
Verbandschef des Iran denkt über WM-Verzicht nach
Nach den Vorgängen um das Frauen-Nationalteam während des Asiencups in Australien hat der Präsident des Iranischen Fußballverbandes (FFI) erneut einen möglichen Verzicht auf die Männer-WM in Nordamerika ins Spiel gebracht.

„Welcher vernünftige Mensch würde seine Nationalmannschaft in die USA schicken, wenn es bei der WM genauso politisch zugehen sollte wie in Australien“, sagte Mehdi Tadsch der Nachrichtenagentur ISNA. Nach dem Vorrunden-Aus beim Asiencup waren fünf Spielerinnen in Australien geblieben und hatten humanitäre Visa erhalten.

Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. Der Iran hatte sich bereits im März 2025 für die WM qualifiziert. Gruppengegner sind Belgien, Neuseeland und Ägypten, alle drei Spiele werden in den USA ausgetragen. Für die Auslosung im Dezember in Washington war Tadsch das Einreisevisum verweigert worden.

Bereits in der vergangenen Woche hatte Tadsch angedeutet, dass nach den Angriffen der USA und Israels nicht zu erwarten sei, dass der Iran „hoffnungsvoll auf die WM blicke“. US-Präsident Donald Trump hatte gesagt, ihm sei es „wirklich egal“, ob der Iran teilnehme.

Spielerinnen zum Bleiben in Australien gedrängt?
Der Auftritt des Frauen-Teams in Australien hatte für großes Aufsehen gesorgt. Tadsch sagte, die iranischen Spielerinnen seien aus politischen Gründen sowohl von australischen Behörden als auch von iranischen Dissidenten dazu gedrängt worden, Asyl zu beantragen und nicht in den Iran zurückzukehren.

 
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