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BF pro jugoslawische Serben...

Also ein gewisses Klima muss hier herrschen, wo jeder gleich angesehen wird, natürlich ist dies vielleicht nicht von vielen die Meinung aber meine Meinung ist es das die Serben hier meist versuchen auch neutral zu bleiben und dann trotzdem ohne Grund ins negative gezogen werden.

Also zu Balkanforum und Niveau kann ich nur eines sagen - Andere Baustelle!
 
habe ma irgendwo hier im Forum gelesen Das der Zusammenhalt in Familien und Gemeinschaften bei Ausländern wie Balkanern, stärker ist als in westlich orientierten Ländern, Beispiel Deutschland. Wenn es stimmt das der Gruppen Zusammenhalt ausgeprägter ist, dann ist meist auch die Abgrenzung gegenüber anderen Kreisen, dies auch. Das wiederum erschwert die gegenseitige Annäherung ungemein im Vergleich zu einigen etwas, liberaler eingestellten Ländern.

Es liegt in der Natur des Menschen (Gemeinschaft, Volk) seine Machtbereiche erweitern zu wollen. Wenn also in einem Vielvölkerstadt wie es Jugoslawien war, keine Übergeordnete Machtstruktur (eine Form der Diktatur) existiert. Die jene einzelnen Fraktion an der kurzen Leine hält. Ist es nicht verwunderlich das jene die in der Minderheit sind nach Unabhängigkeit und Eigenbestimmung streben, da sie nicht in der Lage sind die Oberhand in dieser Koalition zu gewinnen. Die Mehrheit welche es vermag die Macht und die damit einhergehenden Privilegien an sich zu reißen wird diese auf dem Rücken der Minderheit\en auskosten.

Wer also A (pro = Jugoslawien) sagt muss auch B (pro = Totalitarismus) sagen. Da ein zusammenleben, bei einer solchen Völkermentalität, in einem Gemeinsamen Staat aus meiner Persönlichen Sicht anders nicht möglich wäre. Lasse mich gern eines besseren belehren. Selbst das Argument einer Gemeinsamen Zusammenarbeit für eine besser Zukunft auf gleicher Augenhöhe ist aus Argwohn oftmals nicht stark genug.

Es ist natürlich richtig, das Liberalismus und Toleranz auf ihrer Schattenseite auch eine gewisse Gleichgültigkeit mit sich führen. Da gilt es die Balance zu halten. Aber man kann durchaus von seinen eigenen Idealen völlig überzeugt sein und dennoch einem anderen zubilligen, daß er für sich das Heil in anderen Dingen sieht oder Schwerpunkte einfach anders setzt. Und es ist sicher auch kein Fehler, dem Anderen bei einer Diskussion offen zuzuhören und zumindest theoretisch in Betracht zu ziehen, daß es möglich ist, daß seine Argumente am Ende die besseren sind. Dazu muß man die Seinen nicht verraten.

Bei Deinem zweiten Punkt kann man es aber auch genau umgekehrt sehen (ohne daß Du dadurch Unrecht hast): Menschen neigen dazu, sich mit Gleichgesinnten zu vereinigen und mit ihren Idealen zu missionieren. Die entscheidende Frage dabei ist, welcher Aspekt dominiert. In einem Land, in dem das politische System vorgegeben ist und das quasi in Tateinheit Religion als nebensächlich degradiert, liegt es bei einem Vielvölkerstaat nahe, sich auf seine Nationalität zu besinnen, besonders effektiv ist das natürlich, wenn die drei größten Nationalitäten sich auch und vor allem durch religiöse Aspekte unterscheiden (die ja Grundlage für viele "nationale" Traditionen sind). Unter anderen Umständen würden sich vermutlich andere Interessenvertretungen bilden, demokratische Parteien eben, die arbeitnehmerfreundlich, konservativ, umweltorientiert oder sonst nach weltanschauungsspezifischen Gesichtspunkten ausgerichtet sind. Wenn man so will, hat das kommunistische Einparteiensystem sich also selbst abgeschafft. Damit geht natürlich einher, daß ich Dir bei Deinem dritten Absatz vehement widerspreche. Man hätte nur rechtzeitig die Weichen stellen müssen.

Dieser Vergleich hinkt, aber gewaltig.
Weil:

Deutsche = eine Nation
Jugoslawen = keine Nation sondern 6 oder wieviele auch immer.

Die "deutsche Nation" ist natürlich bis zu Karl dem Großen rückverfolgbar, aber das hatte praktisch keinen Einfluß auf das Leben der einfachen Leute, also der Masse des Volkes. Dafür mangelte es schlicht an Bildung und im Alltag war das nicht erlebbar. Zwischenzeitlich lebten die "Deutschen" in über 300 verschiedenen staatlichen Gebilden und darüber hinaus auch in Staaten, wo sie eher nicht Staatsvolk waren. Wer die deutschen Länder durchqueren wollte, bekäme zu heutigen Bedingungen seinen gesamten Reisepaß vollgestempelt, für die Rückreise würde der Platz nicht ausreichen... Und auch heute, lange nach Karl dem Großen, nach Otto von Bismarck, nach Adolf Hitler und auch schon wieder über 60 Jahre nach Gründung der BRD, bzw. über 20 Jahre nach Anschluß der DDR, sind die Deutschen kein homogenes Volk. Religion, Küche, Architektur, Musik, Trachten und sogar Sprache sind in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen derer in Dänemark oder in den Niederlanden näher, als bspw. in Baden-Württemberg oder Bayern, die umgekehrt mehr Ähnlichkeiten mit Schweizern oder Österreichern haben. Und die Lebensverhältnisse eines Brandenburgers sind denen eines Polen ähnlicher, als denen eines Rheinland-Pfälzers.

Eine Nation ist man in erster Linie, weil man es zusammen will.
 
Die "deutsche Nation" ist natürlich bis zu Karl dem Großen rückverfolgbar, aber das hatte praktisch keinen Einfluß auf das Leben der einfachen Leute, also der Masse des Volkes. Dafür mangelte es schlicht an Bildung und im Alltag war das nicht erlebbar. Zwischenzeitlich lebten die "Deutschen" in über 300 verschiedenen staatlichen Gebilden und darüber hinaus auch in Staaten, wo sie eher nicht Staatsvolk waren. Wer die deutschen Länder durchqueren wollte, bekäme zu heutigen Bedingungen seinen gesamten Reisepaß vollgestempelt, für die Rückreise würde der Platz nicht ausreichen... Und auch heute, lange nach Karl dem Großen, nach Otto von Bismarck, nach Adolf Hitler und auch schon wieder über 60 Jahre nach Gründung der BRD, bzw. über 20 Jahre nach Anschluß der DDR, sind die Deutschen kein homogenes Volk. Religion, Küche, Architektur, Musik, Trachten und sogar Sprache sind in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen derer in Dänemark oder in den Niederlanden näher, als bspw. in Baden-Württemberg oder Bayern, die umgekehrt mehr Ähnlichkeiten mit Schweizern oder Österreichern haben. Und die Lebensverhältnisse eines Brandenburgers sind denen eines Polen ähnlicher, als denen eines Rheinland-Pfälzers.

Aber in Deutschland bibt es das Gefühl deutsch zu sein. Egal ob man Bayer, Hesse, Sachse oder sonstwas ist. Egal ob man karholisch, evangelich, neuapostolich oder jüdisch ist, man ist Deursch.

Sowas hat es in Jugoslawien nie gegeben, nicht einmal offiziell. Jugoslawien selber nannte sich Vielvölkerstaat.




Eine Nation ist man in erster Linie, weil man es zusammen will.


100 %ige Zustimmung.
 
Aber in Deutschland bibt es das Gefühl deutsch zu sein. Egal ob man Bayer, Hesse, Sachse oder sonstwas ist. Egal ob man karholisch, evangelich, neuapostolich oder jüdisch ist, man ist Deursch.

Sowas hat es in Jugoslawien nie gegeben, nicht einmal offiziell. Jugoslawien selber nannte sich Vielvölkerstaat.


...

Kann man so nicht verallgemeinern. Sicher ist das Gefühl hier durchschnittlich ausgeprägter, die Tradition ist ja auch schon länger und man kann im Großen und Ganzen sagen, daß Deutschland erfolgreich ist als Staat, trotz aller Schwächen im Detail. Dennoch gibt es auch hier zahlreiche Regionalisten, vielleicht nach Gegend unterschiedlich, aber hier im Norden ist vielen Kopenhagen näher als Berlin. Und anders herum kenne ich einige, ich kann sogar sagen viele, die sich damals als Jugoslawen gefühlt haben und ein paar weniger, die das auch heute noch tun. Aber andere Dinge waren eben immer wichtiger. Und es kommt sicher auch darauf an, wo man sich befindet.

Freunde in Ostslawonien waren früher überzeugte Jugoslawen, weil Serbien und BiH sehr nah waren und Zagreb ziemlich weit- hier hat es allerdings natürlich nach dem Krieg ein Umdenken gegeben. In Montenegro, wo man ja praktisch immer und automatisch mehr oder weniger in Grenznähe lebt und die Durchmischung relativ groß ist, war es auch recht stark ausgeprägt. Das wird sicher nicht in allen Landesteilen so gewesen sein.

Aber wie gesagt, man könnte sicher eine Nation sein oder werden (auch wenn die Chancen natürlich durch die jüngste Vergangenheit nicht unbedingt gestiegen sind), wenn man es will. Und allem zum Trotz kenne ich auch einige, die überzeugte Separatisten waren und mittlerweile schon wieder ins Zweifeln gekommen sind, ob es nicht früher grundsätzlich doch besser war, wenn man ein paar andere Dinge korrigiert hätte.
 
Man sollte die Yugo flaggen im profil ganz abschaffen kein mensch brauch sowas ....

An alle Serben die sich hinter den Yugo Flaggen verstecken... nehmt euch ein Beispiel an VUKOVARAC hier:D
 
jao al ga opet serete jugosloveni, srbi, hrvati, bošnjaci, bosanci, crnogorci a nemački pišete.
ma mi srbi smo krivi za sve, tj kralj aleksandar nakon prvog svetskog što je pristao s
vama biti u jednoj državi, tenkre jedan. posle smo krivi i za drugi svetski, onog šepavog
zagorca i njegove patlidžane što su i četnike i ustaše i švabe najurile, titoizam što je
sledio je isto naša krivica, vi ste svi bili protiv al je nas srba bilo najviše pa smo mi
tako odlučili. za građanski rat smo samo mi krivi, ne možete vi pacifisti početi rat, nije
vam u krvi, vi ste za doček cvećem izmišljeni.
još nešto? a da, otkad ne šaljete repa za BG taj grad propada, hvala što ste nam bar
repa slali da iskoristimo da Novi BG izgradimo dok vas ima. sreća pa ste Agram za
Univerzijadu 87e sami izgradili, bez ičije pomoći. i sreća da otkad srba nema u istočnoj
Slavoniji poljoprivreda cveta i svi imaju repa da mogu i na more i na skijanje i loma do
Jevrope skočiti svake godine.

pa kad nas tolko mrzite, a mrzite nas, što se koji racku javljate na neke teme i uopšte
diskutujete s nama. ostavite nas na miru, okrenite se zapadu, nemci vas čekaju
raširenih ruku i otvorenog srca da vam vrate za cveće.
to ste naučeni od roditelja koji su imali partijske knjižice i crveni sošpa koji im je bio
dobar onda, sad idu u crkve il džamije i sve YU je sranje i šta ja znam.
Poserem se na tako licemerno mišljenje al istorija se ponovila, sreća zadnji put!!!!!

PS : ako nekom treba prevod sa srpskog na neki drugi jezik koji vi pričate i pišete
javite se
 
Kann man so nicht verallgemeinern. Sicher ist das Gefühl hier durchschnittlich ausgeprägter, die Tradition ist ja auch schon länger und man kann im Großen und Ganzen sagen, daß Deutschland erfolgreich ist als Staat, trotz aller Schwächen im Detail. Dennoch gibt es auch hier zahlreiche Regionalisten, vielleicht nach Gegend unterschiedlich, aber hier im Norden ist vielen Kopenhagen näher als Berlin. Und anders herum kenne ich einige, ich kann sogar sagen viele, die sich damals als Jugoslawen gefühlt haben und ein paar weniger, die das auch heute noch tun. Aber andere Dinge waren eben immer wichtiger. Und es kommt sicher auch darauf an, wo man sich befindet.

Freunde in Ostslawonien waren früher überzeugte Jugoslawen, weil Serbien und BiH sehr nah waren und Zagreb ziemlich weit- hier hat es allerdings natürlich nach dem Krieg ein Umdenken gegeben. In Montenegro, wo man ja praktisch immer und automatisch mehr oder weniger in Grenznähe lebt und die Durchmischung relativ groß ist, war es auch recht stark ausgeprägt. Das wird sicher nicht in allen Landesteilen so gewesen sein.

Aber wie gesagt, man könnte sicher eine Nation sein oder werden (auch wenn die Chancen natürlich durch die jüngste Vergangenheit nicht unbedingt gestiegen sind), wenn man es will. Und allem zum Trotz kenne ich auch einige, die überzeugte Separatisten waren und mittlerweile schon wieder ins Zweifeln gekommen sind, ob es nicht früher grundsätzlich doch besser war, wenn man ein paar andere Dinge korrigiert hätte.

Sehr gut zusammengefasst, bin sprachlos.:jubel:
 
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