na du bist ja lustig, greifst mein "derb-pauschales Urteil" mit einer noch pauschaleren Aussage wie "ist mega komplex und kaum zu erforschen" an :

wobei man das noch erweitern könnte um "... na Gott sei dank kann man das nicht erforschen, da käme der einzige Horror bei raus!"
E moj Whity .... also ich bezog mich darauf dass es z.B. alleine zum Arianischen Streit haufen wissenschaftliche Forschungen gibt, das wäre nur ein Teil des "frühen" Christentums... hier beginnt alles "politisch" zu werden ...hier beginnt die Wechselwirkung zwischen Politik, Gesellschaft, Religion und Philosophie... hier eben interessant, oder speziell bei der spätere aufgetautchen "asketischen Bewegung", das z.B. viele Frauen mitmischten... unübliche für die damalige griech. Gesellschaft und es gibt schriften wo gläubige Christen (z.B. Hieronymus) diskutiereten und die Frauen als gleichberechtigte Diskussionspartner aufnahmen...weil es eben um den Glauben ging und vor Gott alle gleich sind.
Auch später die Diskussionen während der Reformation und im 30. Jährigen Krieg oder bei der franz. Revolution. In allen diesen Historischen wichtigen Abschnitten gab es Christen die mit der Bibel argumentierten und Werte aus der Bibel leiteten... natürlich eben so in Amerika ... sozusagen dem Mutterland der Menschenrechte.
Daher meinte ich das dies eben komplex ist... wodurch auch "kaum zu erforschen" da sich eben Historiker um die jeweilige Wichtigkeit und Interpretation noch heute streiten/diskutieren ... etwas als "komplex" zu bezeichnen ist auch kein pauschal Urteil, eher ein Hinweis eben nicht zu "pauschalisieren", eben nicht induktiv von einem oder wenigen Punkten/Bekanntem auf alles zu schließen,also mehr zu differenzieren... aber gut...
Ich mache es einfach, es gibt in den Gottesbüchern tausende Drohungen und Verwünschungen an imaginäre Feinde des Glaubens aber nicht ein einziges Bekenntnis zur Menschheit an sich - die mochten den Menschen nur wenn er nach ihrer Pfeife tanzte, ansonsten war er einen Scheiß wert.
Nenne doch eine einzige gegenteilige Aussage, ein klares Bekenntnis zum Menschen und universellen, glaubensunabhängigen "Menschenrechten"
Machst du es gerade nicht wie die Gläubigen welche ihre gesamte Religion nur auf die Schrift minimalisieren um sie dadurch auch unangreifbarer zu machen?
Ja es gibts... haufen unnötige, wo ich auch denke menschenverachtendes Zeug... aber eben auch so Sachen wie die 10 Gebote, die Gleichstellung von jedem Menschen vor Gott ... in den Menschenrechten eben vor dem Gesetz... je nach dem wie du die Menschenrechte nun betrachtet musst du dies nicht als Teil der Menschnrechte sehen...
Aber es ist nun mal so dass das Christentum sich auf solche Überlegungen und Ideen auswirkte und eben auch bestimmte Christen die dann an verschiedenen Gesetzen, welche Heute die Teile der Menschenrechte bilden, mitwirkten.
z.B. auch im "Augeklären Absolutismus" nutzen die Herrscher z.B. Friedrich der Große und auch Joseph II. die Bibel um eben bestimmte ausufernde Elemnte der Kirche einzugrenzen oder ganz zu verbieten, die Bibel bot die Möglichkeiten...... es ist eben ein Wechselspiel... auch bei den Bauernaufständen in z.B. Deutschland schwingte die Vorstellung dass alle Menschen vor Gott gleich sind mit... oder bei der Sklaverei in den USA... es gibt genug Kritiker die als Christen ihre Überzeugung erhielten...
Eben haufen solcher Ereignisse... daher meinte ich das ... die Religionen beinflußten auch positiv die Menschen und diese wiederum die Geschichte und die Entwicklung, auch die der Menschenrechte...
Das wollte ich sagen!
