Ja kenn ich schon, man darf nicht alles ernst nehmen oder aus dem Zusammenhang reißen.
Ich bitte dich, mir die richtige Interpretation anhand der mir gegeben Beispiele, zu erklären.
Danke schonmal.
Wie schon geschrieben, es ist eine rein Metaphorische Schrift, aber die Schrift ist nicht die Grundlage. Die Grundlage ist die Tradition:
Was ist denn die Tradition des Christentums?
1. Die Botschaft - Gott ist ein Schöpfendes, ungeschaffenes, dem Menschen zugeneigtes und den Menschen Lebens spendendes Wesen. Das sich inkarniert hat und anhand seiner Lebensweise den Weg zur Vereinigung mit ihm aufgezeigt hat.
2. Die Mittel zur Vereinigung mit Gott sind in der Tradition der Kirche konserviert, die da wären Askese, Gebet, Liturgie, Taufe, Beichte etc.
3. Die Heiligen haben diese Vergöttlichung erreicht, da sie diese Mittel der Tradition gemäß nutzen. Wir Beten heilige nicht an, sondern sehen sie als Vorbilder. Wir küssen die Ikone aus Liebe zu den Heiligen und zu Gott, laut Christlichen Verständnis ist jeder Mensch eine Ikone Gottes, Jede Handlung gegenüber einem Menschen ist wie eine Handlung gegenüber Gott.
4. oft wird die Frage gestellt Warum dieses bemühen ? warum erst das Leben auf erden ? nun, da Gott gütig ist und wir nicht, sind wir es die sich ändern müssen, wir sind es die an diesem Zustand schuld sind. Die Aksekse, das Gebet etc. helfen uns diese Güte in einer Dynamik mit Gott zu Verinnerlichen.
Die Abwesenheit dieser Güte ist die Hölle die die Bibel meint, und die Qualen sind die Ewige Abwesenheit Gottes.
5. Gott mischt sich in die Zeit nicht ein, alles ist sich selbst überlassen, auch richtet Gott niemanden, jeder richtet sich selbst durch sein Handeln. Gebete helfen nur deinem inneren frieden, sie helfen nicht Irdische Probleme zu lösen.
Zwar war das (wie schon 100x gesagt) nicht Sinn dieses Threads aber dann lenke ich die Diskussion eben in eine andere Richtung.
So wenn du davon ausgehst, dass das Christentum ohne seine brutale Durchsetzung heute keine Weltreligion wäre, würdest du dich dann zum Christentum bekennen?
Die Christen wurde in den ersten 4 Jahrhunderten nach Christi verfolgt, dann kam Byzanz das die Christen schütze, die Pazifistische und Traditionelle Lehre wurde auch in Byzanz weiter gelebt und auch nach Byzanz. Dieses Imperium ist nicht Entscheidend, das Christentum hätte sich immer durchgesetzt.
Ich bin dankbar für Byzanz, denn ohne Byzanz wäre ich heute nicht Orthodox getauft, ich hätte mich wahrscheinlich nie mit Orthodoxen Schriften befasst und hätte so nie das unverfälschte Christentum kennengelernt.