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„Schwerster Angriff seit dem Holocaust“

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 11200
  • Erstellt am Erstellt am
Das mit Impfung zu vergleichen kann ja auch nur von dir kommen :lol: mit den beknackten Schmissen passt es jedoch perfekt

Soll ich dir den kleinen aber feinen Unterschied noch mal erklären?

In Schmisse willigt man ein, nimmt die Verletzung also freiwillig in Kauf.
Das geht bei einer Beschneidung nicht, da ein 8 Tage altes Kind nicht einwilligen kann und die Eltern es ebenfalls nicht für das Kind können.

Somit ist das eine eine Körperverletzung mit Einwilligung, also straflos.
Beschneidungen sind einfach nur Körperverletzungen, also strafwürdig.
 
Wieso bringst du dies? Es gab haufen "Ritaule" die hunderte und tausende Jahre bestand hatten, trotzdem waren sie und sind nicht richtig. Schon gar nicht nach heutigem Grundrecht! z.B. die Frauenbescheidung oder sonstige "Verstümmelungen" die bei manchen eben seit "Ewigkeiten" betrieben werden und zu iherer Kultur und Religion gehören.

Alles nun akzeptieren weil sie lange Traditionen haben?

Und du malst einen Horrorszenario aus. Nach heutigem Recht sind auch viele Sachen in "unserer" chrstlich-europäischen Tradition zu verurteilen. Das Feudalsystem, Inquisition und und und...

Ich finde es nicht problematisch dass dies nun hinterfragt wird. Aber die Argumente sollten finde ich einfach viel mehr auf ärztlichen und wissenschaftlichen Berichten basieren.

Die von dir genannten Beispiele in der christlich europäischen Tradition wurden durch die Selbstreformation des Christentums abgeschafft, und sie trafen nie den Kern der Religion. Die Beschneidung von Frauen hat nichts mit der Beschneidung von Männern zu tun. Erstmal ist die Verletzung und das Risiko viel gravierender, das Leben der Person wird viel stärker beeinflusst, und die Begründung ist nicht religiös, sondern hat etwas mit dem Wert der Frau auf dem Heiratsmarkt zu tun. Die Beschneidung von Frauen ist eher vergleichbar mit dem Binden von Füßen bei den Chinesinnen, als mit der Beschneidung von Männern. Kein Mensch würde behaupten, dass es keinen Buddhismus ohne verkrüppelte Frauenfüße gibt, oder? Außerdem werden ja auch Säugline mit medizinischer Indikation beschnitten, was dafür spricht, dass nicht wirklich Nachteile (Traumata, Stigmatisierung, Einschränkungen der Sexualität etc.) zu erwarten sind, anders als bei der weiblichen Beschneidung. Übrigens gibt es auch keine Hexenverbrennung mit medizinischer Indikation, insofern hinkt auch der Vergleich.
 
Tut mir leid Ferdy, den Holocaust , bei dem Millionen Menschen wegen einer Ideologie ermordet wurden, mit einem Beschneidungsverbot in Zusammenhang zu bringen finde ich stark.

Kein Mensch sagt, das Beschneidungsverbot ist ein zweiter Holocaust, sondern dass das Beschneidungsverbot der schlimmste Angriff auf das Judentum seit dem Holocaust ist. Ein gläubiger Jude ist in Deutschland ab jetzt kriminell, wenn er nach jüdischem Gesetz seinem Kind einen Namen gibt und es in den bund mit Gott einführt. Insofern ist das der schlimmste Angriff auf das Judentum nach dem Holocaust, was den sonst?
 
naja es werden auch keine kinder gefragt ob sie abgetrieben werden wollen oder ähnliches, aber beschneidungen will man jetzt plötzlich verbieten, irgendwie daneben.
Typisch Zähnchen, sie vergleicht wieder mal Äpfel mit Felsbrocken. Plötzlich will man gar nichts verbieten. Beschneidungen von Kleinstkindern wurden schon immer kritisch gesehen. Nur finden sich nur wenig Mutige, die dagegen vorgehen, weil es ja hier um Religion geht. Und alles was mit Religion zu tun hat, darf ja nicht kritisiert werden - wie wir alle wissen. Gegen Beschneidungen von einwilligungsfähigen Erwachsenen hat doch niemand was;)
 
Der Jude übertreibt es natürlich wieder.Fuck auf ihn.Aber zum Thema.Jaa ist natürlich scheisse das zu verbieten.Diese Tradition ist 1000de Jahre alt und plötzlich verbieten.Schlimmer ist wohl eher das Kinder abgetrieben werden dürfen.Die werden ja auch nicht gefragt.Sehr merkwürdig diese Doppelmoral von den Leuten.Kam den niemand vor Gericht mit dem Argumment? :S
 
Wahrscheinlich schon, nur ist die Sache mit dem Abtreiben viel komplexer als die Beschneidung.

Ein 8 Tage alter Junge lebt DEFINITIV schon und es geht NUR um den Jungen, nicht um die Mutter.


Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann, schon alleine weil das eine Körperverletzung ist und das andere ein Schwangerschaftsabbruch, völlig verschiedene Paragrafen im Strafgesetzbuch.
 
Der Richter hatte einen hellen Moment als er das Urteil sprach.
Der logischen Konsequenz folgend wurde das Recht auf körperliche Unversehrtheit kompromisslos angewandt.
Der dunkle Schatten der Vergangenheit lichtet sich mit der aufgehenden Sonne der Vernunft.

Für mich jetzt schon der Mann 2012! Bravo! Bravo! Bravo!
 
Wahrscheinlich schon, nur ist die Sache mit dem Abtreiben viel komplexer als die Beschneidung.

Ein 8 Tage alter Junge lebt DEFINITIV schon und es geht NUR um den Jungen, nicht um die Mutter.


Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann, schon alleine weil das eine Körperverletzung ist und das andere ein Schwangerschaftsabbruch, völlig verschiedene Paragrafen im Strafgesetzbuch.

Jura-Heini, ein Embryo in der 12. Woche lebt auch!
 
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