Ob es einen Gott gibt, ist in der Tat nicht nachweisbar, deshalb nennt man das Ganze auch Glauben. Jedem Mensche sollte es überlassen sein, daran zu glauben woran er möchte, unter der Prämisse , solange er andere Menschen durch seinen Glauben nicht selbst einschränkt oder schadet. Letztlich hat Lilith es schon geschrieben, nicht die Religionen sind das Übel, sondern ganz einfach der Mensch, eine Tatsache, mit der wir uns wohl oder übel abfinden müssen. Macht und Gier wird Menschen immer wieder zu Handlungen treiben, die Not, Elend und Zerstörung zur Folge haben.
In der Tat stimmt es aber, dass Religionen immer schon gern benutzt wurden und werden, um die eigentlichen Antriebsgründe zu verdecken.
Und in einer Sache muss ich Zeisig in Bezug auf das Forum hier Recht geben. Die Anfeindungen, Beleidigungen und Verleudmungen etlicher gläubigen (zumindest angeblich gläubigen) Nutzer hier im Forum ist nur zum Kotzen. Sei es Christen oder Muslime. Was man diesbezüglich hier manchmal lesen muss, lässt einen in der Tat an Sinn und Zweck von Religionen zweifeln.
P.S.: Und das Glauben auch durchaus was sehr Positives haben kann, sehe ich z.b. gerade aktuell im Fall meiner Mutter, die sehr gläubig ist. Sie geht gerade den letzten Wegabschnitt ihres Lebens und dieser ist bedauerlicherweise sehr leidvoll. Das sie trotzdem nicht den Mut verliert, liegt zu einem Großteil daran, dass sie Kraft in ihrem Glauben findet.