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Syrien

Die Grundsatzentscheidung über Waffenlieferungen an die Aufständischen in Syrien ist in Washington gefallen, doch um die Details wird noch gerungen. Lediglich der Weg scheint klar.

"Wir haben bereits Lieferwege aufgebaut", sagt Ben Rhodes,
einer der Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten, "es gibt schon Material, dass wir auf dem Luftweg den Aufständischen haben zukommen lassen und das wird auch in den nächsten Wochen so weitergehen. Deshalb glauben wir nicht, dass es noch ewig dauern wird, bis die Waffenlieferungen beginnen."
http://www.tagesschau.de/ausland/syriengiftgas110.html

"Syriens Revolutionäre wollen nach der US-Zusage zur militärischen Unterstützung mit verbündeten Staaten über ihren aktuellen Waffenbedarf beraten. Wie der Sprecher der Freien Syrischen Armee (FSA), Luai al-Mekdad, der Nachrichtenagentur dpa sagte, wollen Vertreter arabischer und westlicher Staaten bereits am Samstag in Istanbul mit syrischen Oppositionsrepräsentanten zu Gesprächen zusammenkommen. Der Generalstabschef der Freien Syrischen Armee, General Salim Idriss, werde dabei über die militärische Situation im Land berichten. Die Opposition wolle auch darüber beraten, in welchen Gebieten eine Flugverbotszone nötig sei."
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1462351

#BreakingNews: Turkish media: 73 Syrian officers crossed the border into #Turkey from #Syria - From: Al Arabiya

Laut Aksalser: Ahmad Ramadan, ein Mitglied der Syrischen Nationalen Koalition, „ die erste Waffenlieferung an die Freie Syrische Armee eingetroffen“

عضو في الائتلاف الوطني: وصول الدفعة الأولى من السلاح النوعي إلى#الجيش_الحر
http://on.fb.me/11PbB6s

 
Zeitung: USA liefern leichte Waffen an Regime-Gegner in Syrien von geheimen Stützpunkten in Türkei

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Die CIA bereitet sich auf die Aufnahme von Lieferungen leichter Waffen an die syrische Opposition. Wie die „Washington Post“ am Samstag berichtet, wird die Waffen von geheimen Stützpunkten in der Türkei geliefert.
Laut einer Quelle in den US-Geheimdiensten, die von der Zeitung zitiert wird, sind auch Waffenlieferungen aus Jordanien nicht ausgeschlossen.

Zugleich würden die USA Lieferungen von schweren Waffen aus anderen Ländern nicht mehr bremsen. „Katar und Saudi-Arabien haben von Anfang an auf den Zeitpunkt gewartet, wenn sie schwere Waffen liefern könnten“, zitiert das Blatt Will McCants, Analyst von CNA Analysis and Solutions und ehemaliger Antiterror-Berater im US-Außenamt.

Laut der „Washington Post“ hatte US-Präsident Barack Obama bereits im April die Geheimdienste beauftragt, Wege für mögliche Waffenlieferungen an die Opposition zu erkunden. Zugleich sei die US-Administration darüber besorgt, dass radikale Islamisten in den Besitz der gelieferten Waffen kommen könnten.

Zeitung: USA liefern leichte Waffen an Regime-Gegner in Syrien von geheimen Stützpunkten in Türkei | Sicherheit und Militär | RIA Novosti
 
Iranische Hilfe für Assad: Teheran schickt Elite-Kämpfer nach Syrien

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Die iranischen Behörden wollen 4 000 Kämpfer des „Corps der islamischen Revolutionswächter“, einer Elite-Formation, nach Syrien schicken, wie die „Independent“ am Sonntag unter Berufung auf eigene Quellen schreibt.
Nach Angaben der Zeitung war diese Entscheidung noch vor den Präsidentenwahlen getroffen worden, aus denen Hassan Rouhani, Vertreter des Reformlagers, als Sieger hervorgegangen ist.
Laut der Zeitung handelt es sich um das erste Militärkontingent, das die Assad-Truppen unterstützen soll. Wie aus iranischen Sicherheitskreisen inoffiziell verlautete, sei Teheran nun endgültig bereit, Assad an der Macht bleiben zu lassen. Es werde auch nicht ausgeschlossen, dass auf den Golanhöhen eine neue syrische Front gegen Israel eröffnet werden kann, so die Zeitung.

Die iranischen Behörden haben die Entsendung von 4000 Militärs nach Syrien nicht offiziell bekannt gegeben.
Der internationale Streit um den seit mehr als zwei Jahren andauernden Bürgerkonflikt in Syrien hat sich in dieser Woche weiter verschärft, nachdem die USA angekündigt hatten, die syrischen Rebellen mit Waffen versorgen zu wollen. Zur Begründung dieser Pläne hat Washington auf die ihm vorliegenden Informationen über die Anwendung von chemischen Waffen durch die syrischen Regierungstruppen gegen die Opposition verwiesen. Die syrischen Behörden weisen diese Behauptung als lügenhaft zurück.

Iranische Hilfe für Assad: Teheran schickt Elite-Kämpfer nach Syrien | Politik | RIA Novosti
 
Syrien-Konflikt: USA pfeifen auf UN-Mandat

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Die USA verbieten anderen Staaten gern die Produktion eigener Kernwaffen. Diese Staaten sind der Willkür Washingtons jedoch schutzlos ausgeliefert, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.
Die USA wollen die internationale Nachkriegsordnung offenbar auf den Kopf stellen, um ihre geopolitischen Interessen durchzusetzen. Kaum wurde der Truppenabzug aus Afghanistan vollzogen, bereitet sich Washington auf einen neuen Konflikt vor: in Syrien.

Trotz der Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und der eindeutigen Position von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wollen die USA die syrischen Extremisten mit Waffen versorgen. An der jordanischen Grenze zu Syrien sind bereits rund 300 US-Marineinfanteristen stationiert.

Um die US-Soldaten vor einem Raketenbeschuss durch die syrische Armee zu schützen, wurden bereits Patriot-Abwehrraketen aufgestellt. F-26-Kampfjets unterstützen die Operation aus der Luft. Zudem erwägt Washington die Einrichtung einer Flugverbotszone über dem Süden Syriens. Die USA wollen ihre Syrien-Pläne nicht im UN-Sicherheitsrat abstimmen lassen. Es handelt sich faktisch um eine Kriegserklärung, obwohl Syrien die USA nicht bedroht hat.

Die US-Politelite sehnt sich nach den Zeiten, als nicht genehme Regierungen einfach ausgetauscht wurden. Wie weit die Willkür der USA geht, zeigt das Beispiel Syrien.
Bislang hat sich keine Großmacht direkt in den Syrien-Konflikt eingemischt. Die USA haben die rote Linie überschritten. Von nun an kann sich der Syrien-Konflikt jederzeit über die regionale Grenzen ausdehnen.
Die USA sind der Ansicht, alles gut kalkuliert zu haben. Washington rechnet damit, dass die Europäer mit Waffenlieferungen an die Assad-Gegner folgen werden.

Russland und China stehen vor einer schweren Wahl: Entweder dem Treiben der USA tatenlos zusehen oder Gegenmaßnahmen ergreifen. Die russischen Waffenlieferungen an Syrien beruhen auf alten Verträgen. Doch die Pläne der USA, unter Umgehung des Weltsicherheitsrats Extremisten mit Waffen zu beliefern, könnten dazu führen, dass Moskau neue Rüstungsdeals mit Damaskus schließt.

Syrien-Konflikt: USA pfeifen auf UN-Mandat | Zeitungen | RIA Novosti
 
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