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Jemen News

Derzeit ist der Fokus auf Irak und Syrien gerichtet, und die Geschehen in Jemen werden nur sporadisch erwähnt.
Momentan wird heftig um die jemenische Hauptstadt gekämpft, und die schiitischen Rebellen haben bereits die Vorstadt Sane Wadi Dhahr eingenommen.



Twenty killed in Yemen clashes between rebels, army soldiers


At least 20 people were killed when rebels clashed with army soldiers and allied tribesmen in an outer suburb of the Yemeni capital of Sanaa, tribal and medical sources said on Wednesday.

Twenty killed in Yemen clashes between rebels, army soldiers | Al Akhbar English
 
Bevor wieder alle "Gutmenschen" laut nach Menschenrechte schreien, sollte man sich mal ein paar Infos über Jemen einholen. Wie gesagt, man kann die arabischen Staaten nicht miteinander vergleichen. Ägypten ist was anderes als Libyen. Und wiederum ist Lybien wieder was anderes als Jemen.
Eines haben sie aber gemeinsam. Eine neue Regierung wird das Leben der jeweiligen Bevölkerung nicht besser machen!

Hier einige Infos, warum es im Jemen krachen wird:
Jemen und die Militarisierung strategischer Seewege
Die Sicherstellung der Kontrolle über Socotra und den Golf von Aden durch die Vereinigten Staaten von Amerika....
Jemen und die Militarisierung strategischer Seewege


true story!
 



[h=2]SANAA[/h][h=1]Jemens Juden in Gefahr[/h]Schiitische Huthi-Rebellen stürmen Präsidentenpalast – Experten fürchten um die Sicherheit
[h=4]22.01.2015 – von Ayala Goldmann[/h]
18419.jpg


Huthi Kämpfer in Sanaa
[h=4]© dpa[/h]
Nach der Erstürmung des Präsidentenpalastes im Jemen durch schiitische Huthi-Rebellen wird die Lage für die Juden im Land offenbar noch prekärer als bisher.

Die Huthi-Bewegung, die jetzt Medienberichten zufolge den jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi in seiner Residenz in der Hauptstadt Sanaa festgesetzt hat, betrachtet sowohl die Terrorgruppe Al Qaida als auch Israel und die USA als ihre Feinde.

SANAA Während in den 1940er-Jahren noch etwa 50.000 Juden im Jemen leben, wanderten die meisten von ihnen nach der Gründung des Staates Israel 1948 dorthin aus. Heute leben laut Schätzungen zwischen 100 und 200 Juden im Jemen, von ihnen etwa die Hälfte in der Hauptstadt Sanaa unter einer Art Protektorat der jemenitischen Regierung in einem bewachten Bezirk. 2007 waren sie dorthin aus der Stadt Saada geflohen, nachdem diese in die Hände der Huthi-Rebellen gefallen war.

Damals wiesen die Rebellen die jüdische Gemeinde von Saada laut einem Bericht der »Jerusalem Post« an, die Region sofort zu verlassen: »Wir geben Ihnen zehn Tage Zeit. Wenn Sie diese Anweisung ignorieren, werden Sie es bereuen.«

GEFAHR »Es ist klar, dass sie (die jemenitischen Juden) in Gefahr sind«, sagte Yosef Tobi, emeritierter Professor der Universität Haifa für jüdische Literatur, laut dem Bericht. Als Grund nannte der Gelehrte, dessen Eltern aus dem Jemen stammen, »religiösen Hass« und den »extremen Islam«.

2014 waren die Huthi-Rebellen in die jemenitische Hauptstadt Sanaa vorgedrungen. Dabei riefen einige ihrer Anhänger: »Tod Amerika! Tod den Juden! Der Islam soll siegen.« Im Logo der Rebellen sind die Inschriften »Tod Israel« und »Die Juden seien verdammt« zu sehen.

»HEXEREI« Auch bei der Jewish Agency schätzt man die Situation der jemenitischen Juden als gefährlich ein. 2008 war laut Bericht der »Jerusalem Post« der Jemenite Moshe Ya’ish al-Nahari ermordet worden – man hatte ihm vorgeworfen, er sei konvertiert. 2012 wurde Aharon Zindani erstochen - ihm hatte man vorgeworfen, »Hexerei« zu praktizieren.

Seitdem 2011 der damalige Präsident des Jemen, Ali Abdullah Saleh, als Folge von Massenprotesten nach 33 Jahren an der Macht sein Amt aufgab, hat der Antisemitismus im Land zugenommen. Mehr als 150 jemenitische Juden sind zwischen 2009 und 2013 nach Israel eingewandert.


Sanaa: Jemens Juden in Gefahr | Jüdische Allgemeine





 
Mach dir keine Sorgen, Araber sind auch semiten!


Die Behauptung, Araber könnten nicht antisemitisch sein, da es sich bei ihnen schließlich selbst um „Semiten“ handle, wird zwar in Diskussionen immer wieder aus dem Hut gezaubert, doch auch durch ständige Wiederholung wird der Wahrheitsgehalt dieser Feststellung nicht gesteigert.Zunächst einmal ist es sowieso völlig egal, wer oder was jemand ist. Wenn eine Aussage antisemitisch ist, dann bleibt sie das auch, ganz egal wer sich geäußert hat. Außerdem bezeichnet der Begriff „Antisemitismus“ nun schon seit mehr als 100 Jahren die Ablehnung alles Jüdischen, auch wenn noch so oft behauptet wird, dass das Wort ja eigentlich etwas ganz anderes bezeichnet. Begriffe haben eben manchmal eine andere Bedeutung, als das Wort vermuten lässt. Wer also glaubt, Antisemitismus beziehe sich notwendigerweise auf „Semiten“ glaubt vermutlich auch, dass eine Schildkröte eine Kröte ist und ein Zitronenfalter tatsächlich Zitronen faltet.
Wahrscheinlich verwendest du den Begriff „Semiten“ aber auch einfach völlig falsch. Wer in Deutschland von „Semiten“ spricht hat meist unbewusst immer noch Ideen im Hinterkopf, die vage den Vorstellungen der völkischen Bewegung des 19. Jahrhunderts entsprechen. Außerhalb linguistischer Fachgespräche – „semitisch“ ist eine sprachwissenschaftliche Kategorie – macht der Verweis auf „Semiten“ genauso wenig Sinn, wie von „Ariern“ zu sprechen.

Weiterführender Link:
Was heißt Antisemitismus? | bpb

Nichts gegen Juden ? Amadeu Antonio Stiftung
 
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